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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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October 1525,

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mit Personen zu Stadt und Land heimlich verkehren,, und den Herzog verunglimpfen, als ob er ihnen miderRecht etwas Unbilliges zufügen wollte; weil aber au dem allem nichts sei, so wolle man hiemit rnthcn, solchenAufwieglern keinen Glauben zu schenken und gegen den Herzog nichts Unfreundliches zu unternehmen, indem manden Span hoffe gütlich schlichten zu können, und es jetzt gar nicht gelegen wäre, gegen den Herzog thätlichvorzugehen, da man vielleicht den Graubündnern zu Hülfe kommen oder im Nheinthal einen Angriff abwehren

müsse, zc. ' St. A, Bern - T-Utsch Missivm I>. k. 470 Ii,

SIT

Sotothurn. 1525, 10. Oktober (Dienstag vor St. Gallen Tag).

Kantonsarchiv Solothnrn: Abschiede Bd. XI.

Räthe und Burger haben die Werbung der bevollmächtigten Anmalte der Stadt Lausanne um ein Burgrechtmit den drei Städten und die Widerrede der Botschaft des Bischofs verhört. Da nun kürzlich zu Freiburg ver-abschiedet morden, die Späne beider Parteien zu prüfen und auszutragen, und deßhalb auf Sonntag nach Aller-heiligen ein anderer Tag dahin gesetzt ist, so erachtet man, es könne die Angelegenheit des Burgrechtes ivohlanstehen bis nach Vollendung jenes Tages, momit nichts zugesagt oder abgeschlagen sein soll. Darüber wird(auch?) der bischöflichen Botschaft ans ihr Verlangen ein schriftlicher Abschied ausgefertigt.

Es liegt ein deutsches Conccpt und eine lateinische Ucbersetznug vor.

SIS.

Lucern. 1525, 18. Oktober f. (Mittwoch nach St. Gallen Tag f.).

Staatsarchiv Lucevn: Allgemeine Abschiede, II. f. 117. Staatsarchiv Zürich: Tschad. Abschiede-Sammlung, Bd. 6, Nr. 23.

Staatsarchiv Bern : Allg. eidg. Abschiede. X. p. 269. Kantonsarchiv Basel : Abschiede. KantonSarchiv Freibnrg : Abschiede Bd. 57. Bd. 65.

Kantonsarchiv Solothnrn : Abschiede Bd. XIII. Kantonsarchiv Schaffhansen : Abschiede.

Gesandte: Bern. (Caspar von Mülinen.) Basel. (Andreas Bischof.) Solothuru. (I. Hans vonRoll.) (Andere nicht bekannt.)

tt. Eine Gesandtschaft des alten Grafen Ludwig von Arona bringt vor: Er habe in den langwierigenKriegen im Mailändischen allezeit Leib und Gut zu den Eidgenossen gesetzt, bis er ins Verderben und an denBettelstab gekommen, so daß ihm bekanntermaßen nichts mehr übrig geblieben sei als das Schloß, worin er jetztwohne, und das Schloß Valzol; er habe nun aber vernommen, daß wir damit umgehen, dem von Pusterla,der den Eidgenossen nie etwas Gutes erwiesen, dieses Schloß zu übergeben; das bekümmere ihn zum höchsten;denn dasselbe gehöre, was er nöthigenfalls beweisen werde, nach göttlichen und menschlichen Rechten seinem Stief-sohne; daher müsse er dringend bitten, ihm und seinem Stiefsohn das Schloß zu Händen zu stellen, damit ernoch etwas Nahrung und Einkommen behielte; dagegen erbiete er sich, dasselbe den Eidgenossen jederzeit offenzu halten, und wenn er es in Kriegszcitcn nicht behaupten könnte, es- eher zu schleifen, als in andere Händekommen zu lassen. Dabei erinnert er an das bisherige Benehmen desPisternn" gegen die Eidgenossen, wieihnen derselbe kürzlich ein stolzes Schreibe» zugeschickt und wie er mit den Morellen verhandelt; darum sei billig,daß er nicht auf Kosten eines bewährten Freundes bevorzugt würde, Heimzubringen, I». Johann Baptista