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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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September 1525.

Sulgen hat weder die ihm überbi»ide»e» Kosten bezahlt, noch hält er die Urfehde, und wenn der Landvogtdessen Eigenthum verkaufen will, so spricht die Frau alles für sich an; zudem wolle das niemand kaufen. Dader Landvogt so nichts erhalte, und der Wirth und der Schärer von Frauenfeld die Zehrungskosten und denLohn verlangen, so wird das in den Abschied genommen. I». Es verlautet, wie Hans Hager von Zürich zuFranenfeld geprahlt (vil prachts usgestoßen") und geredet habe, bevor hundert Tage verflossen, werde etivasNeues geschehen; Zürich wolle in alle Gemeinden des Thurgans Boten senden, ?c. Der Landvogt soll derSache nachfragen und dann Bericht erstatte»; er soll auch verhindern, daß irgendwo gegen uns Gemeindengehalten werden. I» Auf S. Gallentag (16. October) wird ein Tag nach Lucern angesetzt für die zwölf Orte(XIII O. ohne Zürich); Lncern soll Bern, Basel, Freiburg und Solothnr», und der Landvogt Schaffhansenund Appenzell dazu berufen.

Zu »1. Das an Zürich erlassene Schreiben, d. d. Freitag nach Matthäus (22. September) findet sich im

Staatsarchiv Zürich: Acten Jttingcrsturm. Eigenthümliches enthält es nicht.

»08.

Wer,,. 1525, 27. September.

Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiebe X. 366.

Der burgern von Jens abscheid und nntwurt."

Uf langen und erbärmbden fürtrag der armen bürgern von Jens (hierin nit not ze melden), so forchtdes Herzogen von Savoye muotwillens, übcrprachts und gewalts von hus, Hof, iren güetern, wybcn und findenvertriben, herzlichen und umb gottcs willen bcgcrend inen rätlich und mit recht und billigkeit behilflich ze sin,dadurch st) zno iren hüsern und güetern widerkeren und hienach rüewenklich, fridlich, unbekümbcrt und von demHerzogen oder andern wider recht und billigkeit uncrsnocht sitzen mögen, angesehen daß sy sich begeben ze gehor-samen und ze thnond alles das bidcrben lüten gebürt, onch das recht und billigkeit erfordert, habend sich min.gnedig Herren Schultheiß und Rat erlütert, allen iren möglichen flpß und ernst anzekeren, dadurch bemeldtermnotwilliger Handel güctlich oder rechtlich hingelegt, vertragen und gestillet werd, und nf sölichs dem Herzogentrungcnlich znogeschriben, die bemeldten von Jens nit so ruch ze halten, darzno daß er einen ilenden verrumptentag bestimme, sölichen Handel ze vertragen, onch damit bcmeldt von Jens sich entschuldigen, inen ein fry sichergeleit und sicherheit ze geben und (das) ze halten, hieruf siner gnädigen antwurt begerend und erwartend."

Vgl. Nr. 305, N. 14. ,

Z0S.

SolothurN. 1525, 28. September (Donstag (vor?) St. Michaelstag).

KantonSarchiv Solothurn : Abschiede Bd. XI.

I. Jacob Techtermann, des Raths von Freibnrg, erscheint im Beglcit etlicher Burger von Genf und erzähltim Namen seiner Herren, sowie jene für sich und ihre Mithaften, wie grausame Gewalt der Herzog von Savoyenseit acht Jahren wider alle zu Morsee, Zürich und Solothurn gemachten Verträge gegen die Genfer gebraucht,