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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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September 1525.

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daß ir wellend mit unfern Mitbürgern von Fryburg reden, dnß sy ire botschaft ouch harin schickes»), dorinit daßsy sechen, was gewalts er welle mit inen bruchen; er hat uns ouch (gc)bcttcn, nch .. zuo schriben und zuobitten, ir wellend so wol thuon iin zuo crcn und wellend den tag mit denen von Losen erstrecken, und so (dasgcschcch) sig er in Hoffnung, die fach darzwüschen für sich zuo nemen und versuochen, ob er sy mög güetlichenmit einandcrn vertragen, mit hilf üwcr mincr Herren von (den) dryen Stetten. Gnädigen Herren, man sag, wasman well, so kann ich nit innen werden, daß kein frömbd volk jenen hie im land sig hie diset dem berg; dannich hau nahm gefragt, die so jctzen mit dein Herzogen sind kommen, die üwer Statt sind, und ander; aberich kau-ganz nüts vcrne(me)n; die Fusiner (Faucigncr?) sind ouch wider heim, und ist ganz niemand am Hofdann sine Edellüt . . Die armen lüt hie bittend aber wie vor, ir wellend inen helfen scheiden; denn wo ir nithelfend, so fürchtend sy, er wcrd sy gröblichen strafen." Bitte um weitere Weisungen.

K. A. Sololhurn i Abschiede, Bd. XIII. (Kopie).

14) 1525, 27. September (Mittwoch vor St. Michaelis). Bern an Caspar von Mülincn.Als wir dirgestern zuogeschriben uf den brief, so du uns zuogcsandt, sind uf hüt vor uns erschinen etlich vertriben undgewichen bnrger der statt Jens und mit langer herzlicher erbarmender red kläglich angezöigt den Handel, so sichzwüschen dem Herzogen und sy (sie) verluffen, uns uf sölichS umb hilf pittlich ankert, damit sy wider sicher zuodem ircn komm; haben wir hieruf angescchen, dem Herzogen ze schriben, ein ilenden vcrrumpten tag ze bestimmenund den uns in yl ze verkünden, ungczwyfelter Hoffnung, unser lieb Eidgnossen und Mitbürger von Fryburgund Soloturn denselben mit ir(en) botschaft(en) ouch besuochen werdind, damit solichcr merklicher span zwüschendem Herzogen und den bemeldten von Jens hingelegt und vertragen, darzuo du sampt den andern unfern rats-botten, so wir abfertigen werden, üwcrn möglichen flyß ankeren söllend, dadurch größere unruow, verderbnuß undschad vermitten (wcrd). (Du) magst ouch hiezwüschen unscrm vordrigcn schriben nach güetlichen handeln und demHerzogen anzöigen, wo er sin(cn) zorn nit ablassen, sonders mit den armen lütcn sinem fürnemen nach handeln,was im darus erwachsen, und wann unser gcmeind deß klärlichen bericht, möchten wir die dhcins wegs enthaltennoch hindcrhcbcn, dann daß ze besorgen, daß die ufbrcchen wurd. Dem allem fürzekommen im welle gefallen,söliche taglcistung zuo hinlcgung des spans zuo bestimmen und setzen, daby genannten von Jens ein fry sichergleit geben und das anc allen inbrnch und stät an inen halten, dann sy sich begeben, (sich) crlichcn ze ver-sprechen oder der verschuldten straf ze erwarten".. . St.A. B°>»: T -»«sch Missw-n, v. e. 4<8.

so«.

Zürich. 1525, 18. September (Montag vor Matthäi).

Staatsarchiv Zürich: Tschud. Abschiede-Sammlung, Bd. 6, Nr. 22. Nathsbuch k. 167 k169 b. Staatsarchiv Lucern: Acten Religionshändel.

Staatsarchiv Bern: Allgem. eidg. Abschiede V. p. 205. Kantonsarchiv Schaffhaufen: Abschiede.

I.Als dann unser getrüw lieb Eidgnossen von Bern, Glarus, Basel, Solothurn, Schaffhusen undAppenzell ire Kotten vor mincn Herren Räten und Burgern der statt Zürich gchcpt und inen mit guoten frnnt-lichen warten erscheint nachfolgend Meinung und artikel, nämlich (1.) des Sacraments der meß und andererchristlicher ordnung halb, diewil by minen Herren deßhalb änderung syg beschechen, und ein Eidguoschaft in guotemeungem wesen und glauben loblich zuosamen kamen, syge solichc änderung iren Herren und obern eben schiver, undsyent die andern sechs Ort des willens, wo inine Herren bi solichcr ändrung bliben, wellint si nit mer bi inenzno tagen sitzen. Dicwil dann die berüerten sechs Ort dabi wcllint bliben, bittint sy mine Herren guoter frünt-licher Meinung, umb srids und ruowen willen, daß si das Sacrament und die meß wider wellint ufrichten; werdann darzuo gange, das lasse man beschechen, und so mine Herren das thüegint, so wellint ire Herren und obern,ouch sy als die gesandten für sich selbs, gegen den übrigen sechs Orten das best thuon, und begerent darumbfrüntlicher antwurt.

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