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September 1525.
sy in vcrtruwen gern das best thnon und trülich handlen. 2. Also habent min Herren geantwurt, daß manunfern Eidgnossen (von Glarus) irs erbietens trülich danke, und bitte man auch sy, daß sy allweg das bestthüint. Und um das, so sy begerint, ob man niemas (neißivas) hett, das man uit gern eröffnete, wüssint minHerren kein anders, dann daß sy by irem fürnemen wellint bliben, und wie sy sich vorher habint erbotteu, worinsy irrint, daß man sich gern welle lassen wysen, und dicwil man denn so vil glerter lüt in der EidgnoschaftHab, die die gschrift verstandint, mag man dieselben zesamen berüefen nnd losen, wo man irre; dann min Herrenmeinint, sy habint »och bißhar anders nit thon, dann das recht syg, nnd bedörfe, ob gott will, nit vil kriegens,sonder werde die fach also wol mit lieb zerleit."
Maden. 1525, 14. September f. (Exaltationis Crncis f.).
Staatsarchiv Lucern: Allgem. Abschiede H. f. III. Staatsarchiv Zürich : Tschud. Abschiede-Sammlung, Bd. 7, Nr. 35.
Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Abschiede, V. p. 197. Kantonsarchiv Basel: Abschiede. Kantonsarchiv Freiburg: Abschiede Bd. 12. Bd. 65.
Kantonsarchiv Tolothurn: Abschiede, Bd. XIII. Kantonsarchiv Schaffhausen: Abschiede.
Gesandte: Bern. Peter Stürler, Venner. Lucern. Jacob Feer, des Raths. Uri. Vogt Jos Blättler,des Raths. Schwyz. Heinrich Neding, des Raths. Unterwal den. Klaus Halter, alt-Ammann. Zug.Thomas Stocker, des Raths. Glarus. Marx Mad, Ammann. Basel. (Heinrich zum Hermlin). Freiburg.Venner (Ulrich) Schnewly. Solothnrn. Schultheiß (Peter) Hebolt. Schaffhausen. Bürgermeister (Hans)Ziegler. Appenzell. Georg Meyer. — E. A. A. k. 19 l>.
Eine Botschaft deren von Bremgartcn trägt vor, es sei ihnen ab dem letzten Tage zu Lucern befohlenworden, die Gegenpartei des Wirths von Jonen anzuhalten, demselben seine Koste» zu vergüten; darauf habeauch Zürich geschrieben, sie sollten den Austrag des Rechten erwarten, das den Eidgenossen dargeschlagen sei;hieuach wissen sie nicht, was sie thun sollen, und bitten um Rath. Heimzubringen. I». Die Verwandten derenvon Wohlen, die den bekannten Frevel im Kloster Gnadeuthal verübt haben, bitten um Begnadigung, nnd dader Ammann im Namen der Frauen zu Gnadenthal ebenfalls für sie bittet, so wird ihnen gestattet, wieder heim-zukehren, gegen eine Tröstung von 300 Gl., um die Strafe zu sichern, welche die Herren über sie verhängenwerden, v. General Morelet stellt abermals das Gesuch, ihm die zu Bern liegende Verschreibnng für die dreiMonatssölde wieder herauszugeben, indem er die fragliche Summe längst bezahlt habe. Obwohl nicht alle Botenhiefür instruirt gewesen, haben sie doch abgeredet, es solle besagte Verschreibnng einstweilen zu Bern bleiben, bisjedermann für seine Ansprachen befriedigt sei. «R. Die Stadt St. Gallen beantwortet die Aufforderung, die abdem letzten Tage zu Lucern an sie gerichtet worden, mit einer langen Instruction für die abgeordnete Botschaft,''die „uns" aber nicht zum besten gefällt. Deßwegen hat man nochmals ernstlich geschrieben, sie möge von „etlichenArtikeln" abstehen und sich im Glauben von den andern Eidgenossen nicht sondern, t. Eberhard von Reischach,Gesandter des Herzogs von Würtemberg, bringt seiner Instruction gemäß an, es sei derselbe bei den Eid-genossen verdächtigt worden; er bitte nun, wenn solches wieder geschehe, „ihm" keinen Glauben beizumessen undes künftig dem Herzog auf seine Kosten zu berichten, damit er sich verantworten könne. L. Das abermaligei Ansuchen von General Morelet, ihm die bewußte Verschreibung herauszugeben, ist heimzubringen. Auf den nächsten
Tag soll jeder Bote ein Verzeichnis; der noch nicht erledigten Ansprachen bringen. K. An General Morelet wirdgeschrieben, er möchte sich für Bezahlung.der Summen verwenden, welche die Krone Frankreich noch schuldig sei.