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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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719
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Juli 1530. 71«)

2) 1530, (Mitte Juli?). Lucern an Kaiser Kurl V.Allerdurchlüchtigister großmächtigistcr und allercristcnlichister Kciser, aller gnädigister Herr, üwcr keiserlich(cn) Bit. sigcn unser nndcrthänig gehorsam und schuldigdienst nllzit init willigem herzen und gmüct bereit znovor.

1.Allergncdigistcr Kciser, üwer keis. Mt. hat mit ircr frölichcn glückhaftigcn trostlichen znok.mft in Tütsch-land das jcnig, so wir mit inbrünstigem herzen und den allmächtigen darnmb nnrllescnde, begcrt und vcrhosst,erstattet und uns armen gedruckten nnderthancn der alten und waren Cristcnheit noch größer trost, hils undcrrcttnng zuo hoffen und nngczwifelt gewißlich zno erwarten, in uns bewegt, darnmb ü. kc. Mt. wir als armdcmüctig nndcrtancn mit sölhcn und den höchsten crcn, so sich gczimt und mit allen solempniteten, so darznonotdürftig, gcbürlich und nnS müglich, deinüctiklich cmpfachend, bcgrücßcnd und Gott dem Herrn zno lob, ccrund gemeiner Cristcnheit zuo heil, trost und wolfart wol komcn sin nsschryend, wicwol unser schuldig Pflichterforderte, wir onch ganz begirig und des willens wärind, durch unser botschaft und von mund Mich cn.pfa-chnng und begrücßung zc thnon, ja wo nit die unselig vcrfluocht irrsal der Intery, so leider by unfern mit-cidgnossen und nmb uns so vil gewurzelt und überhand gcnomc», dcrmaß nfsehen und merknng nf uns hettc,daß wir Mich botschaft ze schicken allein von fridcn und rnowcn wegen und damit wir unfern widerwärtigen nitursach zno ufrnor und krieg wider nnS gcbind, im besten underlassen müessen, darnn.b ü. keis. Mt. Mich unserschlechte empfachung und begrüeßnng mit gschrift, (so) aber warlich mit herzlichem inbrnnst beschcchen, gnädiglichvon uns als Ken gehorsamen nnderthancn, bitten wir ganz deinüctiklich, nfnemcn und nit verargen und uns znoaller zit in gnädiger befelch, schuh und schirm haben wellen -c.

2 Wytcr allergncdigistcr Keiser, für ü. k. Mt. kompt der hochwnrd.g fürst und Herr, Herr Kilian, Abtedes Gottshus Sant Gallen, unser gnedigcr lieber Herr und pundgnoss, welher ü. k. Mt. und dem Heilgenrömischen Ruch mit sondern pflichten verwandt, demselben nun jeh etlich jar und zit und sider er zuo ein. Herrenund abt crwelt ist Mich beschwerlich verächtlich unerhört überflüssig unbill.ch Händel und fachen begegnet, daßdie erbärmklich und Gott sigs klagt, einer ganzen Eidgnoschaft nit crlich noch löblich und nnsers bcdnnkens nitallein nnbillich zno hören, sonder nnder bricf, sigcl, wider alle recht, crberkeit und fromkeit, daran aber nit all,snndcr (nn) etlich Ort und lüt der Eidgnoschaft schuldig Md. Dann wiewol er zuo c.m Herren und abt desGotshns Sant Gallen nach desselben und Ms Ordens statntcn, ordnnng, fryheiten, brnch und alter gcwonheiterweit onch von bäpstlichcr Heiligkeit und ü. ke. Mt. darzno bcslät, und im (d.c) Negal.a geliehen; onch wicwolein jeder Herr und abt und das gotts(hus) Sant Gallen mit sine» landen, lüten und gnot mit angenomncmburkrecht und landrccht den vier Orten der Eidgnoschaft, nämlich Zürich, Lucern, Schwiz und GlarnS, verwandtund darnmb gnot besigelt bricf vorhanden, was und wie wyt wir cinandrcn schuldig sind, und wiewol unserEidgnosse» von Schwiz und wir, als die zwei Ort, disen Herren und abt als rechten crwelten und bestätigetenHerram ui>d abt des gottshus Sant Gallen bekennend und in darfür haltend und attweg des willens gewesenund noch sind den Herren und abt und daS gottshus Sant Gallen by iren landen, lüten, Metern, hcrrlicheiten,frnheiten gerechtiqkcitcn und by brief und sigel blibcn ze lassen wie von alter har, und was die bnrg und land-recht brief vermögend, dem statt ze thnon. schuh und schirm ze erzeigen (ja so vil jeh in unser... vermögen ist),sölicks erbietenS und gnoter meinnng .vir allwcg gewesen und noch »nd; .uintdcstcrn.ii.der so hat doch der nnw,a als wir glaubend nit heilig, sonder nnrüewig geist mit dem i.üwen verstand über das go.tswort etlich lütdabin aciücrt daß sy gar nit des willens und gemüets, wie joch irc vordren und vor kurzen sarcn sy selbergewesen und'wir noch sind; dann sy vermeinend, weder diser noch ander übt und ordenslüt ... .rs ordens bc-

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ir aebiet aat vollbracht; ob aber inen die klc.dnng der ordcnslnten 1° w.dcrwart.g oder der gottshuser und

,-isUich... zii«. z..° i..«. hm»,., !- zi.ch... d.» li.w ...» -.M..-..,-- sjg sich. ..»ich b, d..ch... .«.»m .. N..-VN and abt Mich schwere Händel und Widerstand begegnet, wie dann u. k.^ Mt. von IM der

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verwandt daß wir im zno dem sine., oder doch gegen denen von Znr.cy und Glarus zu.» rechten verhelfen