Juli 1530.
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dem Landvogt bis Sonntag schriftlich Bescheid geschickt werden. I». Der Aniinann von Tannegg und 5stansKeller, Landgcrichtsknecht, werden über die Reden Schorp's verhört.*)
359.
Zürich. 1539, 30. Juli (Samstag nach Jacobi).
Staatsarchiv Zürich! Rathsbnch t. 10«.
Jörg Müller, Abt zn Weit in gen, und die übrigen Conventhcrren bitten NM Rath über das, was dieBoten der VIII Orte ans der letzten Jahrrechnnng mit ihnen gehandelt. Es wird dem Abt geantwortet, ersolle bei dem Regiment und der Hanshaltung bleiben und in allen Sachen sein Bestes ihn»; dagegen wolleman ihm und dem Convent in ihren Anliegen ans Tagen und sonst bcholfcn sein. Die Convcntspersoncn,die „zur Lehre" tanglich seien, möge er nach Basel oder Zürich zum Stndiren schicken und auf Kosten desGotteshauses billig versehen, damit sie des göttlichen Wortes verständigt und fähig werden, in Zukunft andernGemeinden nützlich zu sein.
Es folgen später noch andere hierauf bezügliche Scparat-Verhandlnngcn.
390.
Attlsgliurg. 1530, im Juli und Ans. August.
Staatsarchiv Liicern: Acten Religionshiindel.
Sendung der V Orte behufs Vcschwerdeführnng vor dem Kaiser über Zürich (und andere evangelischeOrte). - Hier folgt die dem Boten (Jacob am Ort) gegebene Antwort:
1. .Kais. Mt. haben gnediglich gehört das anbringen der gesandten der fünf Ocrter, und als nnderanderm b'egcrt wirdet, dweil sy höchlich beschwert und angefochten werden von den andern Aidgnosscn von desglaubcns wegen daß ir Mt. als ir rechter ainiger Herr inen hilflichcn sein welle, sy vor solchen beschwernngenund »„f.chwMn i» b-Ichl-mm ,,,a> b.i d.m »UN, «Glich.,, „!»,«.,, M »,»»„,;
2 Wär ir k Mt gnedigs willens und gemüets, inen setz von stund (an) hilf und beistand zu thun,domiNy vor solhm beschwernngen und Überfall von den andern (Orten) vcrhüet würden; aber ir k. Mt.
„Die sagen, daß s>) und ander, iro l») rriiij, z»o Baltcrschrvyl bi enander» gesessen syen; da habe gemelter Schorpgeredt, unser Herren die Aidgnosse» von Zürich und Bern haben nin sprach geben und gemachet, den werden wir nit halten.Sprach er, der annnan, warinnb wölten ir in nit halten? Redte er, darnmb daß sy sünf artilel nßgesprochen, die nie sür sykörnen. Redte er, welches sind die? Antwnrte er, sr) Hand gesprochen, daß ainer nit ain schür oder hus brnven bedarf nf das,so schon sin aiger, ist. Sprech er, ich rnain, dn w-inist's, unser Herren haben das niemand nie abgestrickt »nd inond uns nit un-recht; sy möchten aber wol abgesprochen han, daß ainer nit schmitten, badstnbc» ober mülinen buwen soll on verwilgen der ober-herren; also Hab ichs auch verstanden. Redte er, der Schorp, so hast's nit recht verstanden, und ce wir die snns artikel halten,ee rvelt ich, daß sr) all esel und marhen angangen Helten; darrn st) sind nie stn st) körnen.