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Juli 1530.
dcnii ihre Umtriebe seien ihnen nicht wenig mißrathcn, weßhalb sie „den Hasen gar im bnoscn Hand". . . (Vor-stellung der Folgen der Uneinigkeit, ?c.) K. A. Basel: Mch-ids-hUstm.
(Eine jener überlangen Schriften des Stadtschrcibers Beycl).
Zu Zt. Dem Zürcher Ercmplar ist die Antwort von Schaffhausen beigelegt. — S. Nr. 354.
354.
SchafshlUlsen. 1530, 24. Juli (Sonntag Nor Jaeobi).
Kantoltsarchiv Basel: Abscheidschnsten. Staatsarchiv Bern: Kirchliche Angelegenheiten.
Verhandlung mit Boten von Zürich, Bern und Basel, gemäß Nr. 353, n.
Wir geben den bezüglichen Act im Wortlaut:
1. „Der gestrengen vesten fromcn fürsichtigcn wiscn von Zürich, Bern und Basel, unser insonders guotenfründcn, getrüwen lieben Aidgnossen und cristcnlichcn Mitbürger crsam botschaften sind uff hüt datnm vor unsBnrgerniaistcr und klaincm Rat der statt Schnffhusen erschincn, die haben in ircr Hern und obcrn nnmen unsanbracht uff mainung, wie iri Herren und ober» s>) zuo uns abgcfcrtiget mit befelch, b>) uns und unscrm großenRate ctivas, nämlich von baider unser predieanten wegen, die in iren predigen, besonder des sacramcnts halben,da der am staisch und bluot, und der ander dawider sin well, zivispältig und enandern ividerwertig sigint^deßglich von der vesper wegen, die ivir noch by uns bruchind, das irs bedunkcns dem cristenlichen burkrccht, sosl) mit uns lind mir mit inen habint, zuowider sig, das, als zuo ersorgcu, uns, onch unser burgerschnft zuounfrid und unruowen raichcn möcht, zno reden und zuo handle», mit pitt daß wir incir uff morn uuseru klaincnuud großen Rat, vor demselben ir befelch nßzuorichten und zuo vollstrecke», weltint halten.
2. „Uff solchen irn fürtrag haben wir inen die nntwurt geben, daß wir und unser burgerschaft von dengnaden Gotts zuo frid und ruowen mit enandern (komm) sigint, von kainem unfrid noch kaincr unruoiv nüntswüssint, ulid so es anders nünts dann wie anzaigt, sigc unsers bedunkeus unnot, inen deßhalb unfern großenRat zuo halten; dann wir für und für der dingen halben in stäter Handlung sigint, wiewol wir anderer unserenmerklichen gescheft halben solchs noch nit zum cnd gebracht; es habe ouch unser großer Rat in fachen denglauben betreffend uns zuo handle» vollen gwalt geben; deßhalb wir fürter ouch nit streu, sonder täglich handle»und daneben mitlcr wpl den burger bricf, was wir darinne zuo allen tailcn enandern zuo halten und zuo thuondschuldig sigint, überstehen, wo es ouch uns bedunkt von nötcn sin, unfern großen Rat halten und umb allesuf dem burgertng, der in unser lieben Aidgnossen und cristcnlich Mitbürger statt Zürich angesetzt ist, antwurtgeben, in Hoffnung, daran nimm» kam mißfallen haben werde; dann worinne wir je gcmclten unsern getrüwenlieben Aidgnossen und cristenlichen Mitbürgern früntlich lieb dienst bewiscn köudint oder möchtind, deß wärenwir ganz gennigt, bcrait und willig." Datum w.
355.
Altstiitteil. 1530, 27. Juli (Mittwoch nach St. Jacobs Tag).
Staatsarchiv Zürich: (Sednnlte) Abt St. Salt. Documentcn--Sainml»»g. Ttifioarchiv Tt. «alle»: Acten lUswnoa.
Gesandte: Lucern. Hans Golder, alt-Schnltheiß. Schwyz. Jacob an der Rnti. Unterwaldcn.Klaus Amly. Zug. Ulrich Bachmann. Glarus. Bernhard Schießer.