Juli 1530.
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festgesetzt worden, annehme», weßhalb man nm schriftlichen Bericht bei diesem Bote» nur. ,
verständigen zu können. 2. Wegen der von den Kaiserlichen und Oestcrrcichern über die Gilt' "" ^
unbctheiligt nicht zn besuchen brauche, ec. ^ ^ ^ ^ Srraßbnrg als
2) 1530, 18. Juli (Montag nach Margarethe). Straßburg an Basel Anllwrt''m/ü!" <über den hessischen Versllu.d des Inhalts daß es ungeachtet der Weigerung Berns für vortheilhaft erach!e m!Zürich und wtraßburg denselben anzunehmen, w,e er auf dem letzten Tage abgeredet worden V Mo , l'zwar gern gesehen, daß derselbe von allen Thcilcn aufgerichtet worden wäre, dan.it die Widcrwärtiaen !Anlaß erhielte», eine Trennung nnler ihnen zn vcrmnthe»; allein nach der Erklärung von Bern die den,gemachten christlichen Burgrccht nicht zuwiderlaufe, sei man willig, diesen Verstand An-uaelu-,, ' "Vorwissen der Schöffen, denen die Sache noch nicht vorgebracht worden'. Da nun aber dK "ln.^ln.m llckso lange hinausgezogen, so halte man für rttthlich, einen Bericht über den bisherigen Verlans samt d-r Awort von Bern an die Gesandten in Augsburg zn schreiben, mit dem Auftrag, dies dem Landgrafen mit-utbell!»und von ihm zn vernehmen, ob er geneigt sei, auf den Verstand mit den drei Städten und die scitw aeickhene Aendcrnng einzutreten, damit man weiter handeln könnte. Man bitte Basel, diesen Voricklaa b »»,^ ,! rauch Zürich z» eröffnen. Wenn Basel es billige, so möchte man ihm auch empfehlen, nochmals an Bern -uschreiben, um anzuzeigen, daß d.c drc, Städte sich entschlossen hätten, jenen Verstand aufzurichten was nicktohne Bcrn's Vorwisseu und ohne Abbruch an den, christlichen Bnrgrecht geschehen solle, damit desto'freundlickerund „bürgerlicher" verfahren würde. Was Basel von beiden Orten her empfange, solle es SUas^kommen lassen, damit der Landgraf noch vor Schluß des Reichstages berichtet werden könnte. " '
St. A. Zürich: A. Hessm-Casicl. (Copic).
3) 1530, 30. Juli (San,,tag nach Jaeob.), Zürich. „Nf hüttigcn tag habent min herreu klein undgroß Rät den lctst gestellten hessischen verstand mit iren cristenlichcn Mitbürgern von Basel und Straßbnrg mit
gemeine», einhelligem mcren anzuoncnien bcwilgot." R„ih^»che'ie.
4) 1530, 30. Juli (Samstag nach Jacob,). Zürich an Basel. 1. Nach de», letzte» Abschied de" beidenStädte über den hessischen Verstand habe man heute erwogen, daß derselbe zur Wohlfahrt und Stärke allergutherzige» Christen und dagegen zur Abschreckung aller Feinde der Wahrheit diene, und bedanre, daß dieBerncr sich mit so ungegründeten Entschuldigungen gesöndcrt haben; darauf habe man sich entschlossen sofernder Landgraf, auch Basel und islraßbnrg diesen Verstand mit der zuletzt in Basel aufgesetzten Aendcruua an-nehmen wollen, in denselben mit Freuden einzutreten und ihn ohne Hiutcrsichzichen zu vollstrecken.' Wenn B indazu auch geneigt sei, so möge es dies den ehr. Mitbürgern von Straßburg ohne Aufschub melden dann!"siees dem Landgrafen nach Augsburg berichten können, und er, so es ihn, gefalle, einen nahen Tag für den Ab-schluß bestimmen möge; denn diesseits werde es keine Säumnis- oder Jrrnng mehr geben, da man es lsiemitzugesagt haben wolle; man hoffe auch, daß Bern sich seinem guten Erbieten „ach halten werde, ?c 2 ^Da derSpruch der Schiedlente über die Kostenzahlung ohne alle Bedingnisse erkannt worden sei und also die stetigenArtikel des Landfriedens gar nichts angehe, die übrigens wohl klar genug wären, wenn die V Orte sie uer-stehen wollten, und man nichts anderes sinde, als daß dieser Aufzug nur zn Trotz und Verachtung gescheheso habe man heute an Bern geschrieben (fehlt), man wolle für den nächsten Tag hin nicht weiter auiaebaite»
- " ' ^kalb Ja oder Nein wissen und in. Fall der- Verweigern!,grwn
wegen Ansprüche erheben wollten, so würde man ihnen nach Vollziehung des llrthe.ls gelmhrUchc Antwort geben,aber zu'weiterer Läuterung (des Friedens) nicht Hand bieten, da sie damit nur den Weg zu der Messe, denGöbcu und den abgestellten Ccrcinonie» ösfncn möchten, die man nicht mehr ertragen könne. Und weil mansich'hiczn heute einhellig entschlossen habe und wünsche, des Handels einmal los zu werden, so bitte man Baseldes allcrernstlichsten, sich hierin nicht abznsöndern und mit keiner widerwärtigen Meinung auf dem nächsten Tagzn erscheinen, sondern sich tapfer anzuschließen, um durchzugreifen, che sie weiter Luft und Stärkung erhalten;