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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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696
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Juli 1530.

sollen sie sich gänzlich bersehen. Darüber wird ihren Gesandten dieser Abschied unter dem Siegel der StadtZürich zugestellt.

34«.

K'lUMNS. 1530, c-. Z. Jnli f. Jahrrechnung.

Ein Abschied don diesem Tage konnte seltsamer Weise nirgends gefunden werden.

347.

Krcilmrg. 1530, 9. Juli f.

.Nantonsarchiv Frcibiirg: Rathsbuch Nr, i«, TtantSarchiv «cr».

(12. Juli).Uf Hütt ist das burgrecht mit unfern Mitbürgern bon Bern in St. Niclausen kirchengeschworen (worden)."

Es sind hier einige Acten beizuziehen und überdies die Nummern 348 und 34!) zu beachten:

1) 1530, 0. Jnli, Bern. Instruction für alt-Schulthciß von Erlach, Anton Noll, Lienhard Tremp undBcndicht Mattstetter als Gesandte nach Freiburg. Sie sollen vor Rathen und Bürgern anzeigen, wie man ge-rüchtweise vernommen, daß Freiburg mit deu V Orten in einer Unterhandlung stehe, um mit dem Herzog vouSavoyen, den Wallisern und Andern ein Bündniß zu macheu, das dem ewigem Burgrecht mit Bern zuwiderund für beide Städte, ja auch für gemeine Eidgenossenschaft verderblich wäre; man höre auch schon, daß gleichnach Einsammlung der Ernte (als bald der sunnner inkompt") ein schneller Ueberfall auf Bern geschehen sollte.Wiewohl man gar nicht glaube, daß Freiburg mit solchen Dingen umgehe oder darum wisse, stelle man jetzt,weil die Zeit zur Beschwörung der alten Bünde und Burgrcchte nahe sei, das Begehren, daß Rnthe und Burgervon Freiburg das Bnrgrecht ohne Verzug beschwören, damit aller Argwohn getilgt werde, und daß sie mitdiesem Eide ausdrücklich erklären, es seien alle Verständnisse mit Fürsten, Städten oder Ländern, die -dem ewigenBurgrecht nachtheilig wären, entkräftet und hinfällig, und es dürfen solche nimmer errichtet werden. Wenn derEid in diesem Sinne geleistet werde, so möge dann Freiburg seine Botschaft hieher senden, (um den Eid wievon Alter her zu empfangen). St. A. B-n>: »si, 45s».

2) 1530, 10. Juli. Bern an seine Boten in Freiburg. 1.Uns hat der spittelmcister LienhardTremp, üwer mitgsell, anzöugt, was ir bishar by unfern getrüwen lieben Mitbürgern von Fryburg in unscrmnamen geschaffet, und woran es erwinden will, daß sy das burgrecht nit schweren wellend, nämlich daß gedachtunser Mitbürger von Friburg vermeinend, wir söllind inen den eid gen wie von alter har, und der buochstnbdas ustragt, und slechtlich darinne die Helgen gemeldet hau, hinwidcrumb sy ouch uns glicher gstalt gebenwellend, das uns an inen nit wenig verwundert, daß sy sich (des) güctigen ewigen gottes, der Himmel und ertrichund alles das darinne ist geschasfet hat, ja ouch erhaltet, ane zuothuou der Helgen nit trösten und bcnügenwellend, Harum wir slechtlich iuen solichs abgeflogen und nit zuolasscn wellend, daß ir inen den eid dergstnltnoch sy uns Hinwiderum gebend. Zum andern, daß sy nit wellen verschweren die pünd und verständnussen, so symit den Wallisern, v Orten oder andern gemacht hellend oder noch künftiklichen machen wurden, die dem ewigenburgrechte und brüederlicher Verwandtschaft, damit beid Stell zuosameu verpflicht sind, zewider und nachteiligsin möchtend, tragend nur darab groß schlichen, »messend ouch darob »einen, daß etwas an dem, dcß sy geschnl-