Juni 1530.
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Bote») das Gesuch gestellt, daß das hier erlassene Mandat über Zinse und Gülten auch für den ThnrganMich erklärt werden sollte. Man findet aber, daß dies weit führen möchte, und will darin nichts entscheiden,sondern einstweilen hoffen, daß ihre Angelegenheiten ans Tagen günstig erledigt werden. 3. Sie haben auchRath begehrt in Betreff der Edellente, welche die Kirchengüter zu ihren Händen ziehen. Das seht man „ihnen"(den Kerren ? den Gemeinden?) Heini, weil man in dieser Frage mit Bern nicht gleicher Meinung ist. 4. DerKnrerei halb läßt man es bei der gegebenen Satzung bleiben. 5. Das Begehren, daß die Klöster und Edel-lente an die Kosten des gehaltenen Gespräches auch beisteuern, findet man nicht unziemlich und räth daher,Alle nach Vermögen „anzulegen". 6- Die Zwölfe mögen bis ans weitcrn Beschluß im Amte bleiben. 7. Obwohldie Klosterfrauen zu" Dießcnhofcn bei ihren «Zeremonien beharren und dadurch den gemeinen Mann zu Un-willen reizen, soll der Gemeinde gerathen werden, nichts Unfreundliches anzufangen, aber von den FrauenAuskunft zu fordern, ob sie ihre Kirche im Kloster als Pfarrkirche brauchen und halten oder anderswohingehören; je nach der'Antwort will man den Thnrgauern weiter behnlflich sein.
Das Original ist nicht datirt; das Datum ergibt sich aber theils a»S dem Eingang von § l, theilsans a.wern Artikeln, die sich ans die noch schwebenden Verhandlungen beziehen,.
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K'Mlis. 1530. 27. Inn, f. — Jahrrechnung.
»raiitonsarchw Frcwurg: Abschiede Bd. res.
Gesandte: Bern. (Snlpitins Haller). Freibnrg. (Rudolf Löwenstein). - (Die übrigen unbekannt).» 1 Der ^andseckelmeister gibt die Landstener, nämlich 7026 Pfd. 1V Spagürli, in Kronen, wie sielänsia' sind ' 2 Dil Commune Sonvieo hat 640 Pfd. in gleicher Wahrung an Kronen entrichtet. 3. Ponte39^Pfd' 3 Spag., desgleichen. 4. Moreo liefert 320 Pfd. ab. 5. Der Zoll hat 1000 Kronentt gen 6 Del Wein oll und Bank zu Mendris ergeben 94 Kr. ^ Jeder Bote soll die Bitte der Land-len.e von Lanis heimbringen, betreffend den Ersatz von Kosten, die sie der Krone Frankreich wegen erlitten^ ^ wie Peter Spezzie von Mendris verllagt ist, daß er etwas Unchristliches
...,,mrkt" haben sollte; wie er deßhalb gefangen worden, auf den Ruf aber, daß Jcder-an einem .umum " ' ^ ^ ^ es anzeigen sollte, niemand erschienen, »nd wie sich hernach
mann, der >hn ,ene» Vr wchu,. >w ^ ^ gewissen Personen verleitet worden,
(jene Beschuldigung ansznstrenm). allco wt0crrn,c» , ^
Dcn, Frcibnrgcr Exemplar ist von anderer Hand beigefügt: „Empfangen «85 (in Worte») Kronen »nc>
25 Dueaten und 8 Gulden in Gold."