Juni 1530.
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mitsampt dcn Walliscrn by dcin Herzog von Safoy und ondercn nnderstond anzcrichten, und was der Kalber-mattcr by jetzgcmcltem Herzogen geschafft, alles inhalts verstanden, und ist nit minder, wie iich dise ding ange-langt, so haben nur unser gewisse knndschaft, daß sölichs also an im selbs mar und dcrgstnlt, wie irs schrybcnd,verhandlet morden, znodem onch knndtlich ist, daß gemeldte fünf Ort mitsampt den Wallisern in glycher mcrbungund pratik mit ümercn und unseren Eidgnossen von Frybnrg sind, deshalb der antmnrt, so üch die Wallisergeben, nit mol zno vertrnmcn, sonder, mie ir selbs schrybend, mol umb sich ze sechend ist; dann so man nnSschon glych vil gnoter morten gi(b)t, null doch allmeg hindcrm man anders erfunden werden; »ntrüw ist nochnit gestorben, so grüenct alefanz in all(er) macht. 2. Darnmb, lieben Eidgnossen, sind tapfers trosts und gc-trnmcnd nit ein. jeden gcist. Dan» dicwyl unser Eidgnossen von dcn fünf Orten zno Beckenrict heiter (als mirberichtet sind) sich entscblosscn, daß sy uns an unseren zuogcsprochncn kosten nit ein hnllcr geben, snndcr nnS daranrecht bieten ivend, könnend mir in uns nit befinden, daß noch nicnnn kein eidgnössisch gcmüet, onch gar keinfründschaft noch gnoter null in ircn herzen, oder daß s>) noch icnan des willens sygent, dcn Lnndsfridcn zchalten; dann wie glych im das, und wie stattlich dem Landfriden gelebt werde, mag sich uß dem, daß sywider des Landsfridcns heitere usgcdrnckte meinnng zno Beckenrict ir taglcistnng gehalten, mol erfinden. Ufwen sy sich verlassend, oder was trosts sy habend, ist gnot zno gedenken; uns will aber nit bcdnnken, daß cinichetrüiv noch Hoffnung zno inen ze seycnd oder sich ützit gnots zno inen zno vcrsechcn syg, dcsshalb wir wol »f-sechen und wachtbar sin bedürfend, die untrüw ist größer dann wir selbs icnan gelonben mögend. Doch istwarheit gerechtigkcit, gnoter glonb und nnschnldigc gcwißne nnilberwindlich; darzuo sollcnt wir billich unser»trvst setzen in dess »amen, ivcliches ccre wir snochend, »nd ob schon dryg wclten wider uns märend. 3. Undals dann unser bott, den nur da »ssen gehebt, gesterigs abends nndcrumb ankommen, zöigcn uns ü.ver und unservertr.nvte fründ in ire». schrybcn an, daß die fachen des NychStag(s) nit ein gnoten anfnng habint; dann unsersürgeliebte fründ von Straßbnrg größlich vcracht und ucrschmöcht ivcrdent, und was der Keiscr fttrni.npt, han-delt er alles mit großen vorteilen und Vorgerichten, und ist niemand nf unser syten, der es mit uns Hab, dannallein der gnot fürst von .Nesse»; der mnoß dennocht alles das, das er thnot, heimlich und mit verborgenenröten '»o wegen bringen und darf sich so gar offenlich nit Herfür lassen; dann die Fürsten und die stattOngspnrg sich bereden'lassen, daß sy gor nach (schon) allen vorteil übergeben. Wie dann dk statt Ongspnrganfangs vor des Keisers inryten etlich hundert knccht zno cnn zno,atz bestellt, und aber der Ke.,er sy betad.gt,die w nrlouben hat er in sinem inryten, das nf nnscrs Herrgotts abend beschcchen, tusend landsknecht mit imln ack t denen die statt Ongspnrg ir besoldnng geben mnoß; die habend mit sampt des Keisers gwardi die nacht-wacl t'inn also daß die von Ongspnrg irer statt wenig gewaltig sind. Und wiewol die Fürsten und evangelischenStand 'no gnnstcn dcS Keisers bewilliget, daß weder irc noch onch des gegente.ls predicantcn discs Rychtag(s)mienliel. ,ne( vrediaen sollint, snnver sin Mt. einen nnpartyischcn, der sich keins teils ineinnngen belade», snnderda'. Evangelien, o.! eräfernng der spannigen artitlen nfS gn°tmüe.ige,t und sönftest verkünden solle, nfstelle»,NN.Ü nae nnd ee er ützit. darnmb diser Rychstag bcschriben. für d(.c) Hand nemen, ,ede party .res gelonbenss. V- ... vucb sölichs zc stund durch einen „Ecrhaldt" (Herold?) und einen trummetcr»ii m m» „'.chwmdVn. d.'„ .... d.s. d.d
's / s d Nün, als ob er schon zno ansang des Nychstags der predicantcn halb, daß nemlich die unseren
»»e .Ich.»» -s ° Midi. d.»u d-w.
' . . ' . . ; .kou.m.n, daß dl. blipst.sch.n .I.cdi.n.il.u wid.n>.ub off .ull .ch.n
pred.gi.it, mir .viewol (wie ob gehört ist) dcn Fürsten zuogcsc.t, daß er aller te.le»
hieru.. lychttlch s verhören well, sagend doch etlich. daß er der mcss und des sacraments halb
ine.nnng nnd "luöw.t g etl. vuhc ^ ^ und ver.verfen well. 4. Er
nn.nmen gar )0>' ' ^ ^ Stand, besnnder die so den. Evangelio anhängig,
handlet »nt wenig rl > vorhin geleit nnd practiciert, nnd als üweren »nd .niscrcn ver-
»it nnmmen ein wort rr s. '.g netckweigimg des gemeinen manns etwas ringwichtigcr dingen, als
trn.vtcn anseche» will, .»en» er, daß c> .»o gistyiviignng .>