* Juni 1530.
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und christeliche Mitbürger, es hat ü.ver lieb glich als wir guot müsse», Ivas geschwinder bösen prntiken widernnd gegen allen licbhabcrn der warhcit göttlichen ivorts vor ongen, die man warlich nit baß verhindern mag,dann so sich die guothcrzige» zno crhaltung göttlicher Wahrheit mich zuosamcn versprechen, damit dnrch dietapfere gcgciiwer ein schwert das ander in der scheiden behalt. Es zwyfelt uns gar nit, wann die ividersprechcreevangelischer warhcit verneinen, daß wir »ns so trostlich zuosamcn gethan, cinandern christliche trü.v undliebe (zno) erzeige», s>) werden uns nnnngefochten rüeivig lassen; do sy aber hingegen, wann sy nns abgeteiltsin verneinen, ein groß herz gewännen und setz disen, dann jene», biß wir (das gott wend) all hindurch, zevertrncken g.vüßlich uuderstan iverdcn. Wir haben nnser gwüssc kiinlschnft, daß die bnpstische party gegen unsnüt änderst cntsitzt, dann daß alle die, so das evangeli angnommen, als bald s>) eine der selben stellen oderlanden strafe», sich (als wir vor gott schuldig) der fach nnncmcn, retten und entschütien werden. Und diewyldann gott der' Herr sin wort an vil orte» ryehlich verbänden lassen, besorgen sy, wann sy den ansang an einemort thetcn, daß wir sy dargcgen an vil enden beschedigcn werden. Zno dem sind one zwyfcl hin und har »ochvil guothcrziger, denen die warheit anmäetig, die sich umb forcht zytlichen gwalts nit uflhuon bedörfend- Sonun, getrü.ue» lieben Eidgnossen, unsere Herren bedacht, daß durch disen christelichcn verstand erstgemelten forcht-samcu geholfen, darzuo der christelich gloub crbreitcret, und also die ere gotts, darzuo unser und der unsernscelcn heil gcfürdcrt, ouch unsere Herren des gnuogsam vcrsteudigt, daß unser gncdiger fürst und Herr der Land-graf by ander» färstc», Herren und secstctten dermaßen gefaßt, daß sin gnnd discr fachen halb frylich nit angriffen,sonder ob sich etivns erheben, dasselb vil ec wider unS dann sin gnad angefangen, deßhalb ir gnad mit discmverstand »it ire» vorteil, sonder allein uß ganz christelichem gmäet die ccrc gottes, damit sin heiliges wort byuns nit verdruckt wir stanthaftiklich darby blibcn, und also unser» vorteil suocht, nnd dann der färgenommcnverstand niemanden zno beleidige», allein zuo beschirmung, und gar »it der Meinung, daß sich jcmauds dcssalso vertrösten daß er krieg anheben wollte, färgenomen, sind unsere Herren und oberen i» dem name» Gottes«den) an'enem'cn willig. Diewyl aber äwcr brüedcrlichc lieb und gunst solchen verstand von wegen entlegenheitHerrn Landgrafens ouch daß äch. wann sich krieg erhäeb, äwere nachpuren, die lieber zuo ruo.ven, anzegrifc»nii glegen w anzcncmc» abgsehlagcn, haben unsere Herrn nnd ober» bedacht, so .vir vier stett in disen. Handelalso geteilt sin und uns in so christelichcn fachen trennen sollen, daß sölichs unser ividerparty zuo ircm bösenfüruemen ein groß herz geben, uns und allen gnothcrzigen zuo merklichen. Nachteil reiche., wurde, und darnmbusi anoter Meinung disen tag zc leisten angsehen, der Hoffnung, so wir zuosan.cn kommen, uns einer glich-förusiaen ant.vurt 'zuo vereinbaren. Diewyl aber ä.ver gsandtcr hievon ze handle» dhein g.valt gehept, haben wirbester minder nit de» jüngsten vergriff für ongen gnomen und den artikel, die hilf belangende, wie ir ab byli-aender eov.i zuo verneinen haben, dermaßen geändert, daß wir nit gedenken, äch etwas dar... trinken möge. Essoll üeb oncb nit bindern, daß uns Herr Landgraf wyt gelegen, diewyl w.r i.nc »nt dheincr macht in sin land'uo'ieben dürfe» sonder unser hilf nit anders sin würdet, da»» w.c w.r d.e zedcr zyt am fruchtbaristen ....sehennöae» das nun' mit botsehaften, schriften, Verhinderung siuer wider.vertigcn und derglichen bcschechcn ...ag, und^.I.-r j- d.hi.i Im........ d-s mir I». d-id... s.,ir» i».sm..... zi-h.» ...ii-üi-n. wiir. M.S S..,.ÜI...,z -in
Vs . . sii, -.„od und wir mit gottes hil ivol kon.n.c» und allda cm andern vil bas erreichen mochten,
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chr.iici.ch- in.iln.ig... «-N g ...„ich... m.rt sclbs, wc..n wir ni-r Steit in dis-r snchc.i nii -inhcliig sinnit allein uns, «onee. om) ^ unser aller wolfart willen disen christcnlichcn verstand in dem
söllten, mvachsen, ^ annemen. Das wirt ungezwyfell de», allmechtige.. Gott gesellig,
»amen Gotts w' " ^herzigen zuo erhal.ung beider, lyb und seeleu seligkeit.
i,wm"dch u dist.i r-rsw-d nsi nach ich--- ...iiirl b-d-n-r». mi. i- di- iim« i.ndsch.ft