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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Juni 1530.

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geworfen und ans nächsten Samstag beklagen und martern wolle, wie es früher mit Andern geschehen nnd wohlnichts Anderes zn erwarten sei, als daß es mit ihnendes kurze» machen" werde. Weil aber solches dem Land-frieden gänzlich zuwiderlaufe nnd böse Folgen zn befürchten stehen, so habe man in dieser Stunde einen Raths-botcndahin" verordnet, um in der Sache das Beste zn handeln. Und da man voraussetze, daß Schaffhansmzur Rettung der Christglänbigcn herzlich geneigt sei, so bitte man es, angesichts dieses Briefes eilends eilendseine Botschaft nach Schwyz zn senden, um den unschuldig Verfolgten Hülfe nnd Trost zn bringen, -c.

K. A. Schaphausen: Corr.

2) 15^0, 11. 5ue Mlsslve von Aünch wlvd eilends eine Tvtschnsl noch Schling ndne-

ordnet, »m für die Gefangenen Fürsprache einzulegen; (Peter von Werd, Crispin Fischer).

St. A. Bern: Rathsb. SSS, ggg.

33«.

Strasburg. 1539, 15. Juni.

Staatsarchiv Bern.

(Zweifelhafte) Verhandlung gegen 1>>'- Thomas Murner auf die Klage von Zürich und Berit.

Wir legen eine Anzahl bezüglicher Acten ein, die letzten, die uns vorgekommen:

1) 1530 l6. April (Samstag vor Ostern),Obrcnkhenheim". Dr. Thomas Mnrner an Straßbnrg.Anerbieten gegen Bern ins Recht zn stehen. (Beilage). S-. A. »«->,- Kirchi. A»g°,°gmh.

2) 1530 30. April (Samstag nach Onasimodo). Straßbnrg an Bern. Nachdem es die Pension, diel)r Thomas Mnrn'cr'von dem hiesigen Barfüßcrkloster jährlich beziehe, ans Recht nrrestiren lassen, habe der-selbe »m deren Verabfolgnng nachgesucht, aber die Antwort erhalle», sie sei ans Recht in Verbot gelegt,ivorauf er laut der Beilage wieder geschrieben und sich ins Recht ergeben habe. Wenn nun Bern sein Gebotrechtlich vertreten wolle so setze man hiemit einen Tag ans den 15. Juni, zu früher Rathszcit, der auch derGegenpartei verkündet werde, ». s- w. Wenn es aber Bern nicht gelegen wäre, auf die benannte Zeit demRechten nachzukommen, so möge es dies umgehend anzeigen, -c.

Beide Stücke sind wörtlich abgedruckt imArchiv" X. 298-300. Si. A. B-.»: KNchl. Augckgcnh.

3t 153» 10. Mai. Bern an Straßbnrg. Antwort auf die Ansehung eines Rcchtstages wegen des ansTh Mnrners Pension gelegten Haftes. Da der Handel auch Zürich berühre, so wolle man sich erkundigen,ob es de» Tag auch zn besuchen gedenke; diesseits sei man dazu entschlossen; Zürich werde sich schriftlich er-

St. A. Bern: Tcuisch Miss. 8. 60.

klaren.

4t 1530 0 Juni Straßbnrg an Bern. Da I4r. Mnrner noch keine bestimmte Antwort gegeben (ober ani den gesetzten' Rcchtstag erscheinen wolle), so künde man diesen Tag ab, um nnnützc Mühe nnd Kosten

l l V Ib. (Kirchl. Angel.).

zu sparen, ?c.

5) 1530 9 Juni Bern. Vollmachtbrief für Hans Franz Nägeli, zur Klage gegen 1)r. Mnrner im

Namen der Städte' Zürich'nnd Bern, ans dem in Straßburg anberaumten Nechtstag.

vcamen oer ^ ^ Spruchinch vv. set-soo.

Kt 10 Juni Straßbnrg an Bern. Mittheilnng der Einwände Mnrners gegen das eingeleitete Recht,und Begehren,"die Klage ans dessen Pension fallen zn lassen, um weiteren Unruhen und Verlegenheiten vorzu-beugen, ec.

4) nnd 0) wörtlich (doch nicht ganz corrcct) imArchiv" X. 302-304. Si. «. B-n>- «M. Ang°l°g°»h.7) 1530, 18. Juni. Bern an Straßbnrg.Uewer schryben nnd früntlichc Meinung belangend Thoninn

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