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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Juni 1530.

3) 1530, 2V. Juni, Constanz. Jacob Zeller und Thomas Hütlin au BM. und heimliche Räthc iuZürich.Strengen ze. :c. Wir haben uf üwer schriben mit etlichen, die wir achtend dem Handel günstig sin,red gehalten; die vcrmainend, daß der orten nichts erhebt müg werden noch zuo handlen sig, es wäre dann, daß irbp den andren Orten erlangen (möchten), daß die statt Costanz zuo ainem Ort und nit by den mindsten ge-macht, ouch ir das Thnrgöw und landgericht zuogestellt werd, und so ir dasselbig erlangen, so achten wir, daßdiser zit wol etwas erhebt möcht werden, wie man dann, so es zuo ainer Handlung käme, unter darvon wurdereden; wo aber das nit gesin möcht, so ist vil besser gesungen, dann gcmainer statt Costanz und sundcrbnrenPersonen, wo man handlen und aber nit ains wurd, gar großer schad und gefarlichait möcht znoston; mottenwir üch guoter mainung nit verhalten; dann so vil unser Person halb müglich und verantwortlich ist, solt iruns willig haben." St. A. Züpch! A. Constanz.

4) 1530, 22. Juni. Zürich (Bürgermeister, oberste Meister und heimlich verordnete Räthe) an Zcllcrund Hütli. (Adresse fehlt)...Wir haben üwer antwurt, uns vertruwter Meinung hüt datum zuogcschickt, unddarin üwer fründtlich gnot gcmüet und Meinung verstanden, daß uemlich >vo ivir bi) anderen Orten nit mißtenzuo erheben, daß die statt Kostenz zuo einem Ort und nit dem mindsten angenommen, deren ouch das Landge-richt mitsampt dem Thurgöw zuogestclt werden solt, der fach vil besser gcschwigen, dann wo der Handel lutbrächtund aber nit zuo fürgang komen, dem gedachter statt Costenz last und schaden erwachsen möcht. Und dieivylir aber wol sehend, wie wir setz gegen etlichen unfern Eidgnosscn des gloubcns halb in solcher Widerwärtigkeitund Unwillen stand, daß sich nit zno versehen, ützit für dißmal an inen zno erlangen, so mögend wir lyden undlassend uns gefallen, daß der Handel zuo diser zyt nit wytcr gcäfert, ouch niemand vcrtruwt, sundcr in großerstiller geheimniß gehalten werd, unz man stehen mag, wie sich diser jetziger Rychstag erzöigen; dann nach gstaltder fachen will uns bedunken, daß nit jcderman, das er »erhofft, da erlangen, und villicht unser Eidgnossen,wenn sy sechen, daß es mit dem Keiser nit alles richtig, sich anders und bessers gegen uns besinnen und wir,ob gott wil, bald zuo besserer cinigkeit kommen, und dcnnc dise fach wyter ze äfern uns fuog und platz werd,so wellent wir uns dannenthin, so erst wir gclegenheit und statt darzuo haben mögen, so trüwlich und ernstlichin der fach bewürben) daß ir sechen und spüren, an uns nützit, das zuo ufnnng, lob und eer einer loblichenstatt Costenz dienen mag, crwinden soll. Solichs haben wir üch früntlicher Meinung zuo wissen kommen lassenwellen, damit ir ander gnot vertruwt fründ wissen mögen dest bas anzuosprechcn und ze trösten; dann wo wirvilgemelter statt Costenz, unfern fürgcliepten stünden und Mitbürgern, ouch üch für üwer Person vil lieb, eerenund früntschaft bewpsen möchten, darzuo söllent ir unser gemüet nllweg gerecht und guotwillig haben. Zürichdes nächsten Mittmuchs vor Joannis Baptiste Anno :c. rrr°." St. A. Zürich: Misswm.

Die von Mörikofer, Zwingst, II. 317 und 510, Note 154, gegebenen Andeutungen sind aus obigenActen zu ergänzen und zu berichtigen.

335.

Slhlvy). 1530, e. 11. oder 12. Juni.

Archive Berir »nd Dchasshaiiscil.

Botschaften bon Zürich und Bern :c. verwenden sich für Freilassung etlicher gefangen gelegter Neu-glüubigcn.

lieber diese Sendung liegen nur ungenügende Acten vor:

1) 1530, 9. Juni (Donstag vor Trinitatis), 11 Uhr Nachm. Zürich an Schasfhausen, (deßglcichcn anBern). Man vernehme soeben von etlichen Gutherzigen von Schwyz, die aus Besorgniß hieher entwichen, wieSchwyz zwei fromme unverleumdetc Männer, weil sie die evangelische Wahrheit bekannt, ins Gefängnis)