Mai 1530. (Zize)
3) 1530, 23. Mai. Bern an Freibnrg. 1. Dcr Bote, dcr gestern zu Mnrtcn geivesen, habe angezeigt,daß in Merlach weder Kelche noch Meßgewänder, Briefe w., die zur Kirche gehören, vorhanden seien, da derMönch, dcr dort Pfarrer gewesen, alles entführt habe; es sei also nöthig, dem Abt von St. Andreas zu schreiben,er solle alles, was da weggenommen, wieder erlegt werde, damit Jedem zukomme, was ihm gehöre; man ersuchedaher Frcibnrg, im Namen beider Städte an den Abt zu schreiben. 2. Man könne zulassen, daß aus demErlös für das verkaufte Hans der Frühmesse zu Kcrzcrs (200 Pfd.) dcr Prädicant und dcr Meßpriester be-friedigt werden. 3. Da die Wistelachcr vorbringen, daß die vier Kelche, die in dcr Kirche gewesen, ans ihremGut gemacht seien, so habe man den bezüglichen Beschluß geändert, »nd zwar dahin, daß ihnen die drei, die zuHänden der beiden Städte genommen worden, wieder zukommen sollen, und aus „den zweien" die bestrittenenKosten (80 Pfd.) entrichtet, die zwei übrigen aber dcr Kirche für den Tisch Gottes überlassen werden; hierinmöge sich auch Freibnrg gnädig erweisen. K. A. Fr-ib.»g: A. Bern.
3ÄC.
xrnttettfeld. 153t). 23. (bis 26.) Mai (Montag bor dcr Auffahrt f.).
Tiaatsarchiv V.rich: «->-» Thm'gau. StaalsarchW «er»! AIlg°m. -idj,-». Abschied- M. ISS s °?s.
T<aa,s.na»v .i>>" Tul-II,..r..- Abschied-, Bd. IS.
Gesandte: Zürich. (Ulrich Kambli; Ulrich Funk). Bern. (HanZ Franz Nügcli; Anton Noll). Glarns.(Unbekannt). Solothnrn. (Urs Stark; Benedict Mannsleib).
Hernach folgen die erkanntnnsscn und nssprüch miner gnedigcn Herren der bicr Orten dcr Aidgnosscn,nämlich Zürich Bern Glarns und Soloturn ratsbotten über der Thnrgöwer beschwerden und dcrGerichtsherren in! Thnrgöw antwnrten. beschehen nf den. tag zno Frowenfeld, der den übrigen minen Herrendm j-ch-n O.,-.. auch »md Ü-Iha» ist. ir wsch-ft darnf !° schick-»." an-i-sans-n
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