Mm 1530.
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Lucerncr Staatsarchiv: A. Abtei St. Gallen. Bern hat nur eine in Zürich gefertigte Abschrift des Artikelsbetreffend die Aufstellung eines Hauptmanns, f. Absch. VI). 489 (I. 1531).
324.
AltMtcn (und St. Gullen). 1530. a. 20. Mai f.
Staatsarchiv Zürich: Acte» Abtei St. Galle».
„Abscheid was by den biderwen litten von den vier Höfen im Rintal, als man mich die nrtikel undverkomnus der geeichten und oberkeiten halb mit den gotshuslttten ufgcricht, durch uns die nachbestiinptcn Patten- . . uß unser zno beider syt Herren und obern bcfälch gehandlet und inen zuogelassen worden ist." - (DieNamen der Boten in Nr. 323 sind ans diesem Titel geschöpft).
Da die Rhcinthaler nach der unehrlichen Flucht des vermeinten Abtes Kilian Käufi die Herreu von
Zürich und Glarus, denen sie sich in göttlichem Worte gleich gemacht, um billige Abhülfe in den Beschwerden,
mit denen sie durch die Aebte beladen gewesen, mehrmals angesucht, und die zwei Orte, weil Lncern und
Schwyz jenen falschen Abt wider der Gotteshausleute Wisse» und Willen, auch wider den Landfrieden,
einsetzen und dieser Sache sich nicht annehmen wollten, durch eine Votschaft im Rheinthal die fraglichen
Beschwerden verhören lassen, von denen einige Hintersich an die Herren gebracht werden mutzten, sind die
Voten wieder hieher nach Altstitttcn verordnet worden, mit Vollmacht zu handeln und zu beschließen, was sie
ehrbar, göttlich und billich dünke. Demgemäß haben sie, soweit es die zwei Orte berührt, jedoch den Necht-
samen von Lucern und Schwyz unvorgreiflich, nachgelassen, verfügt und gehandelt was folgt. 1. Die Schlösser
und Aen.ter die dem Gotteshaus St. Gallen zustehen, sollen mit frommen geschickten gottliebendcn Männern.
die der christlichen Gemeinden im Genuß des Nachtmahls Mitgenossen sind, aus der Landschaft, sofern da
... ... werden 2. Die Besetzung der Gerichte betreffend bleibt es bei dem
taugliche Leute zu fuiden sind, besetzt weroen. ^ o ^ ^ ^
Abschied von Wyl, daß nämlich dieselben mit gutherzigen ehrbaren Mannern. d.e der göttlichen Wahrheit an-hangen auch des Tisches Gottes theilhaftig sind, zu besetzen seien, und daß jeweilen ein Ha..ptn.ann zu St.Gallen'um darauf in halte», daß keine Gefährde gebraucht werde, bei solcher Besetzung persönlich gegenwärtigsein und nicht dawider handeln solle. 3. Auf das Begehren der Rheinthaler. daß der Landvogt in göttlichen,Wort sich ihnen vergleichen und zur Bestrafung und Unterdrückung der Laster beholfen sein solle, hat man
is . ^ standfriede festsetze, daß die Messe, Bilder und andere vermeinte Gottes-
chnen zu bedenken gegeben, wie der Lanvsueoe ,ep>^ ' o " ce. ^ ^
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' . V. , Z, ? nMMckien Wortes halb in Kraft bleiben sollen, lind da man Hiewider irgend etwasMandate und Zusagen des göttlichen ^vones „ ^ > < r» ^ ^ ^
, n s» läkt man es einfach bei dem Landfrieden bleiben, der klaren Bescheid gibt,
zu thun nicht ermächtigt ist, so IM man e^ ^ ^
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uno ungenopame ^ ° ^ ^ gei den Ehrschützen gehalten werden.
m dem Verkommnißbrief des Nahern besti»,im ig. ^ ^
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