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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Mai 1530.

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Kloster wohnenden Personen und das Almosen, welches an jedem Freitag und sonst täglich gegeben wird, inder Woche erfordern; sie haben gefunden, daß darüber wöchentlich ungefähr 50 Gulden ergehen, eher mehr alsminder. 2. Sodann hat sie hauptsächlich nutz und noth zu sein bedünken wollen, weil doch das Mönchcnwerk,als Singen, Lesen, Kutten, Platten »lud andere Cercinonien des verkehrten Gottesdienstes aus dem göttlichenWort abgestellt worden, daß die Conventherren abgefertigt und ausgesteuert werden; denn wofern dies geschähe,bedürfte man des übrigen Volkes und Gesindes, als Knechte, Mägde und dergleichen, nicht mehr und würdedadurch der Platz geräumt und dieser große Aufwand abgestellt, wonach dann weiter beschlossen und ausgeführtwerden könnte, was zu Nutzen und Wohlfahrt der beabsichtigten Unternehmungen dienen würde. 3. Hieraufhat man die sechs Conventherren, die noch im Kloster sind, aber den Orden verlassen haben und nach derRegel Christi leben wollen, vorbcschieden und von ihnen zu erfahren begehrt, ob sie geneigt seien, sich aussteuernzu lassen, oder was sie sonst wünschen möchten. Die guten Herren haben dann, »ach gehaltener Unterredung,vorbringen lassen, weil sie durch die Gnade Gottes und sein immerwährendes Wort so weit berichtet worden,daß sie die nnnützen Mönchswcrke aufgegeben und sich vorgenommen, nach der Regel ihres einigen Heilandszu leben so haben sie anfänglich, nachdem Herr Kilian als vermeinter Abt mit seinen Anhängern von ihnei^nnddem sogen Gottcshanse sich entfernt und ohne ihr Wissen aufgeräumt, dem Bürgermeister und Rath der StadtSt. Gallen gehuldigt und sich unter deren Schutz begeben, in der Zuversicht, daß man sie, sobald Gott derHerr es in Gnaden so fügen werde, daß man zur Ruhe komme, (wie es jetzt vorhanden), gnädig und in Gütebedenke», ihnen die nothwcndige, ja „ehrliche" Nahrung und Auskommen verordnen und sie anständig aussteuernwerde in Betracht, daß das Kloster, wie offen am Tage liege, großes Vermögen besitze und bisher an Zinse»,Renten und Gülten w jährlich bei 18,000 Gulden rhein. zu beziehen („ufzehcben") gehabt; daß sie leider ihreZugend und beste Zeit unnütz im Kloster verzehrt und sich jetzt dem Alter nähern, also zu schweren Handwerkenuntauglich wären "auch der Mehrtheil unter ihnen verheiratet sei und schon eheliche Kinder habe, die andernWillens seien sich noch zu verheiraten, sobald sie wissen, wie viel ihr Auskomme., betragen möchte. Darum,,md a.,s V..W,w, d.„ B.W, ,,„i> ... z-.lch ,,,,d GW« ,,,,d d-„ Od..,, .... S.,

Gallen bitten sie dringlichst und demüthig, diese und andere Umstandc. deren Erzählung zu we.tlauf.g wurde,zu ermessen und sie gnädig und ehrlich mit einer reichlichen Aussteuer, da hier an Vermögen kein Mangel sei,ab'nferti. en damit sie die bei dem Gotteshaus verharrt und sich nach dem Willen ihrer Herren gerichtet habenund sich deisen ferner befleißen wollen, den abschweifig Gewordenen nicht zum Spott" werden wüßtem Undzwar belän t sie ihre Forderung für jeden besonders ans 000 G d an Baar, sofort auszurichten 000 Gldan babliclen" Minsen und hiezu, nach Leibdingsrccht, lebenslänglich 15 Saum Wem, 30 Mntt Kernen und"ö Malte^Haw ä Aich. 4 Darauf haben sich die Boten samt den Verordneten von St. Gallen mit ein-ander besprochen und wiewohl sie keinen Befehl zu abschlicßlicher Handlung gehabt, hat doch die Mehrheit der-selben gn! bedünkt den Conventherren folgende Meinung vorzuhalten: See, d.e Boten, wären in Betracht derangezeigten und vieler andern Ursachen, soweit irgend möglich und zu verantworten ihrem Begehren zu will-fahren ganz willig und besonders geneigt, sofern sie nicht besorgm nn.ßten dag e.ne solche Anmn.hung ^Herren und Obem Mißfallen und Bedanern erwecken wurde. Wenn es aber den Conventherren gefällig und, „ „ ... ^ Sache gutwillig an ihre Obern bringen und sich mit allem möglichen

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c, r c. ^ .,..m m.n Bitte daß die Boten, au die sie besondere Hoffnung setzen, ihre getreuen Fürsprecher»,ch.„z „,,ch M.„ ,„°chw,, d.« dl-s.U,-,. j-d-,„ >««« GW

(„stnnmiidcr ) g gc c Lcibding verabreichen wollten, doch daß jene 100 Gld. ans die vier Fron-

zn Eigen und ^ ...»Rücksicht ans folgende drei „Artikel": ». Daß dieses Geld in drei

fasten gleich ^ ' Vermeidung der Kosten, die bisher mit ihnen aufgelaufen, erspart werden könnte,

da/G°ttiÄ)aus a.ich jährlich viel mehr Nutzungen zu beziehen habe, als diese Anfordernngen zusammen betragen;