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erlangt habe; da nun die Verwendung der Eidgenassen bei dem König, dem Parlament zu Dijon und Andernnicht mehr erwirke, sodaß er immer länger aufgezogen und zu schwerem Schaden gebracht werde, so gedenkeer den Handel nach Peterlingeu zu ziehen und wünsche deßhalb, daß man ihm einen Rechtstag sehe. Hicnachbegehre man, daß ein solcher bestimmt und laut des bezüglichen Artikels im (ewigen) Frieden der Gegenparteiberkündet werde. St. A. Ber»! Kirch!. Aug-Kg-Nh.
(Diese Angelegenheit war früher schon zu Tagen angebracht worden, laut der Berner Instructionen unddes RathSbuchS.)
x. 1. 14. Mai, Konstanz. Instruction zu einer Verhandlung mit den Botschaften von Zürich undBern, ans dem Tage zu Baden: Betreffend die Anstände mit den flüchtigen Geistlichen, :c. (Vgl. Nr. 326, 6, I>).
2. 16. Mai (Montag nach Pankrazi), Baden. Abschied in Sachen der Constanzer. Verweisung aufden Tag in Frauenfeld zu gütlicher Unterhandlung. Wenn solche fruchtlos wäre, so sollen beide Parteienauf der Jahrrcchuung erscheinen, :c. Stadtarchiv Consta»,.
1530, 21. Mai (Samstag vor Auffahrt), Baden. Die Boten der zwölf Orte an Zürich. Sie ver-nehmen, daß Ammann Egli aus dem Rheinthal in Zürich verhaftet worden; da man die Ursache nicht kenne,so ersuche man es, dessen Gefangenschaft zu erleichtern und ihn nicht hart zu halten. St.«.Zürich-«.RheinM.
(Berathungen zwischen Zürich, Bern und Basel über das Verständniß niit Hessen, s. Noten).
15. Mai (Sonntag nach Pankratii). Schreiben von Schultheiß und Rath in Rapperswhl an dieBoten von Uri, Schwyz und Unterwalden auf dem Tag zu Baden. „Unser :c. rc. Als dann unser liebHerren (von) Schwiz und Underwalden ir gesandten Kotten by uns gehellt von allerlei Ursachen, nit not zuomelden, (haben) under anderin wir inen drh artikel, damit wir größlich beschwert, fürgehalten und sy darufumb iren frttntlichen und gctrüwen rat gebetten, wie wir uns darin halten, die fürnemen und lieben söllen,damit wir, wie von alter har gebrucht, ouch by brief und sigel bliben, ist uns daruf von inen in trüivengeraten worden, daß wir üch sölich artikel in geschrift zuosenden, so wellen sy verschaffen, daß üch von unserwegen geschriben(?), daß ir sölich artikel uf disem tag zuo Baden anbringen und darin handlen; schicken alsoüch sölich dry artikel hie byligend zuo, mit ernstlich(er) bitt, ir wöllind von unser wegen darin mit ernsthandlen," . . .
„Und sind dis die artikel:
1. Item erstlich sind wir beschwert und klagen uns ab denen von Zürich, daß sy die unfern zuo Bollingenin unfern Höchen und nidern gerächten, da sy dann den kilchensatz haben, zins und zechenden da danne» nemenund gen Rüti füeren, nit wellen versechen mit einem Priester, der inen iness habe, predige und ander cristenlichordnung vollbring, wie dann die von der hcligen kirchcn ufgesetzt und vorhar durch einen Herrn von Rütiversechen worden ist, und so wir das bishar mit einem Priester versechen lassen, wend sy dem selben Priesterweder haller noch Pfennig geben, sonder Wirt uns von inen geantwurt, sy wellen ein predicanten dahin thuon,aber dheim Priester nüt geben, der mess habe, dann die mcss sye ein großer grüwel vor gott, unangesechendaß wir müessen inen zuo Elgölv und zuo Wildberg, da die kilchensatz unser sind, inen predicanten nach im»gefallen, und denen darzuo merklich groß corpus geben, es sye uns lieb ald leid.
2. „Zum andren klagen wir uns ab den jetzgemelten von Zürich und den iren, daß die unser» ämpter,als spital, der armen sondersiechen an der Fluo, der spcu(d) der armen, den pfruonden, gottsgaben nnd andern