April 1530.
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die Hasen, rebhücncr und der glychcn in und nff dem sinen fachen, jagen und schießen möge nach sinemnullen und gfallcn, alles nnvcrhindert ircr gerichtshcrren.
19. „Zum nünzechcndcn sygind sy mit den faßnachthüencrn onch beschwert, also daß unzhar drn, vieroder fünfe nß einem huß geben und genommen worden; wol widrint sy sich nit, die hncncr ircn gerichtshcrrenund der rechten obcrhand zuo geben, dcßglychcn dahin sy ertönst; wo aber mit dnrumb darzuolcggcn, vermeinendsy (die) onch nit mcr schuldig zuo sind.
2V. , Zum zwenzigistcn sygind sy von wegen der cerschctzigcn güctern merklich beschwert, also wann dieselben tonst'wcrdint, mttessind sy von einem gnldin oder pfund ein nnzimlichs geben; bcgercnd zum höchsten,ine» darin zuo hilf ze kommen.
21. „Zum cinundzwenzigistcn syg ir ernstlich bitt und beger, daß all ir prcdicnntcn und priestcr, diewilsy sich in' den heiligen stand der cc verpflichtet, hinfür nit mcr, wie vornaher beschechen, durch irc lechcnhcrrcngeerbt lverdint, sonder daß ir der predicanten und priesteren nach tod gelaßncn Hab und guot ircn linden (wiedann billich und recht) oder den ncchstcn natürlichen erben heim diene, und die lcchcnherrcn ire Hand (und)unzhar gebruchte gcrcchtigkeit abthüegind und den erbfal der predicanten und Priestern, wie im clichcn stat ge-bnrlich, an die kinder und rechten erben fallen lassind.
22. „Zum zwcinndzwcnzigistcn habcnt sy bißhar ctlich gmeinden im Thnrgöw dem Abt uß der Ow ctlichtnoch, so man nemmc hnobtnoch, oder gelt darfttr gegeben, damit sy onch beschwert, und wnssint nit, wohardas reiche, onch was es für ein gcrcchtigkeit sygc, mit beger, daß sy mit sölichcr beschwerd entladen wcrdint.
23.' „Zum drünndzwcnzigisten beschwert sy, daß die gerichtshcrren an vil orten die »idern gericht be-
«eickädiaot das, si selbs den schaden, doch ungeschädigot tuten und vichs, weren und onch darnmb ungestraft bliben, mit de»,anhang, daß si snnst ussert Iren güetern der wild pennen mneßig gan und sich derselben nit beladen söllint.
19) . „Wellent wir, daß der vertrag gehört nnd den, selben gelebt werde; doch Hand die Kotten sruntlich zehandle» gemalt.
20) . . . „Ist unser meinnng, erstlich den vertrag ze hören nnd dannanthin in dem, so man den Thnrgöwern mitgott und eercn gchelsen mag, zum getrüwlichosten ^e handle».
21) Dieivil kunt und offenbar, daß die gerichtsherren und edlen inen soliche erbgcrechtigkeit von dei, geistlichgenennten znözoqcn^nnd nnbillich. ja nngötlich wäre, daß die Priester, so das gütlich wort angenomen nnd sich e,ich verstehen,von ire» gerichtsherren nnd nit iren linden nnd erben geerbt werden Mint, so sy doch mit gemeiner lantschast, wie anderbiderb lnt' in lieb nnd leid gcwertig nnd gespannen sin mncßint, so wellent wir, daß die predicanten in crbfällen nit andersgehalten werden söllint. dann ander leigen nnd weltlich Personen, doch daß ine» ernstlich gesagt werde, daß si ire psruond-
hüser in tach, gemach nnd eren haltint.
22) „Will uns gefallen, daß man den biderbcn lüten solichs tnochs oder gelts, joferr es jendcrt mit fnog und
eren gsin möge, in der güetigkeit abhelfen welle,
23) Ist unser Meinung, der gerichtsherren brief, sigel und gewarsame, umb solich geeichte wysend, zuo ver-hören nnd dannanthin daran ze sind, dan.it erberlich gehandlot nnd die gericht mit frommen, dapfern, gotsförchtigen lütenversechen werdint als dann hievor des lantgerichts halb onch verschriben stat. Zum andern, des gmcindens halb, als dieThurgöwer begnrent inen ze gestatten, je zuo ziten in fachen, daran inen gelagen, nnd die nützlich nnd crlich sygen, znogemeinden w ^ nnd dargeqen die gerichtsherren vermcinent, daß inen nit gezimen soll, sich an dheinem ort ze rotticren noch?iniche gemeinden -e halten -c.; die.vil aber die biderben lüt nie des willens gewesen und noch nit sind, sich ze rotticrenoder in zimlichen billichen lantbriichigen gebotlen nnd verpotten, weltlich nsserlich fachen nnd regimcnt belangend, wider ireober» ns-elänen nnd doch inen göttlichs wortS halb, in fachen die conscienz, ir scligkeit, onch christenliche zncht und erberkeitbcrnerende bißhar durch die lantvögt nnd gerichtsherren vil widerstand nnd hindernnß beschechen nnd noch täglichs darinverhindert'werdent könnent und wcrdcnt wir inen nit vorsin, mnb fachen den glonben und christenliche warheit, nnd wasdarns fließe» mag' je nach gefüllt nnd gclägcnheit der sach, nnd nachdem je zno ziten die notdnrft das crhöischen will, znoge.neinden'nnd zno meren, doch daß si alweg bi zyt einem lantvogt, daß er darb! sin möge, ob er welle, zum gemeinden
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