April 1530.
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göw und von Kostenz, nach dem der arm gmein man das göttlich wort angcnomunm, sich an ußländischc ortgcüsscrt; dicwyl wol zuo vermnoten, daß s>) allerlei handlint, nnschlachind und praticicrint, das mer zuo kriek-licher u'stuor, empörnng »nd widcrwcrtigleit, dann zuo cristenlichcm leben, sücn, rnow und wolstnnd gemcinsnnscrs vatterlands dienen und reichen sygc, daß inen die güctcr, so s>) zum teil hinder inen im Thnrgö.v ver-lassen, zuo recht in Haft und gcbott gelegt nnz zuo nßtrag und ivytc.n. Kescheid der fach, damit sy dest minder
unrnow ufzcerwecken habind.
0 Zum sechsten, daß st) ln) den sahnngcn und ordnungen, wie ein lobliche statt und Inndschnft Zürichdie von wegen des cebrnchs, hnory. zerhonwncr kleidcrn und anderer offnen lästern halb nßgan lassen habe undhalten st)ge,' gänzlich blyben und sich den selben gly-hförmig machen wellind.
II Hernach folgend und stand verzeichnet ctlich mer artikel und beschwcrden der bidcrbcn lnten im Thnr-gö.v, darin sy mit höchstem ernst bcgcrend, inen von Iren Herren und obern de» Eidgnosscn zno hilf zc ko.nen.»
1 Erstlich der fall, laßen, tagwan und buwfcrtcn halb, dicwyl sy in der selben beschwcrden »nglych ge-halten und aber der arm' gmein mensch damit größlich übersetzt, Haft und beladen sygc, wie mcnkliche.» wolmüssend, daß st) in sölichen ircn beschwärlikciten und anliggendcn fachen gctrüwlich und vättcrlich bedacht und
inen die nachgelassen wnrdint. — 8
2 3»m andern als dann ein brnch gewesen, daß ein jeder, so ansprach an den andern gchept, denselbenmit recht snochen (söllt) in dem gericht. darin er gesessen, ist in üebnng komen, irs bednnkens nnbi.licher wyß,so er seiner) mit urteilen beschwert wirt, daß er d.e für em landvogt appelliert; da st, verme.ncn, fol.ch
unserer lieben Eidqnossen schien, gesttssen und nit abwichig worden f.nd weder ,n Zechen °n noch ander gefall und .... nngeningriss beschech, sonders das. alles fromklich und erberlich lnt unserer sa nn.gen und dchhalb upgangner nmnda.en zalt ngeben und därin deHein gfar gebrncht werd. We.iche aber ..stert alb alters und flucht.g. onch denen fo uns und unsere.,lieben Eidgnossen von Ben. oder andern unser., christenlichen At.tburgern das u.yer onch vorhaltend, anheng.g „nd und sichdero haltend, denen wellen, wir onch m.tzit hinns. gefolgen lassen sonder daß sol.ch zechenden und Nutzungen ... arrest ....verpo.t blibint, nnz nns das unser onch gefolgen mag, doch das. d.e n.t verthan, sonder zno ge.ne.nen Händen erlegt und
behalten werdint.
N Und lio) darqege» die gerichtsherre» anznchent, wie sich die gemeinden mit gebot und verbvtten höcher und
witer, dann'inen" nach den offnnngen, ei.n.ngen und vertragen gezime inznolassen und sy zno Haltung der selben anzehaltennnderstandint w., da können, wir nit verstau, das. der b.derben lutea gen.net oder ^ denen d.ngen, d.e
christenlich ...cht und leben anrnerent. iitzit nfzuorichten, das den ger.chtsherren an um gerecht.gke.ten ... nfse.l.chen d.ngenvergriff,ich sin oder ein Vorgericht bringen möge, oder datz sy ander and.... ...en h.em.t zno gep.eten ..„der d.e.v.l sysich in di en dingen, christen.ich zncht und abste.lnng der lageren belangend uns verg sich. und dann d.e edle» f.ch vor unsnsge.han, das. si sich onch in göttlichem wort nnt inen vergl.chen we l.nt, so thnond sy das us. dhe.nen. z.vang °d°r gebo t.snnder .. . ir ... Ms bewi.gen und znosage... si losint onch de,, n.t der me.gern, ander unfern gebo.ten, denen ,. sich glnh-förmig g .nachet and. - lsi.d so dann die biderben lü. nutz., anders dann da chr.stenl.ch und ....fern n.andaten gsichfornng, st t . ..... 5... s,ggs nit abstellen, so wellent wir als .re obere» sy heißen, unser., gebotten und.», gesetzt, und fy onch b.f.har d.e ' „nderthänig sin ...nessint. Wo aber die n.eiger-
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^ ^ ^ e. n.., NnMer w best »nsers Vermögens felbs davon wyse» und mit »amen die strafen von obge-
me!w7stn^ in beide. Stetten nan.en sollent gesetzt...erden, übergeben sin, also was gel.s.rafen
s> n.n.n.ent daß gesandten »lüglichen flis. und ernst söllint ankeren, diser stncke» halb z.vüschcnt
den partim gne.lich und frnn.lich Ze n'n.len und ze handle..; wo aber das nit erschießen welt, können wir nie.nants das sin
ane recht, wider sine., willen, brief nnd sigel hingebe». - - ^ ^ ^ ^
2) (Appellation vor das Landgericht), „will uns nach gestaltfame der fachen z.ml.ch und b.U.ch bedanken, lassents
onch bi diserm der Thnrgö.ve.n artikel blibe».