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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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April 1530.

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beruthen und alsdann thnn, was man dar Gott und der Welt als gebührlich und glimpflich erachte; dennwas man den biderben Leuten zugesagt habe, gedenke man treulich zu halten.

Eine Reihe bezüglicher Acten sind beiseit gelegt.

301.

Ncrmiüschtvyl. 1530, 19. April f.

Staatsarchiv Zürich.

Verhandlungen einer Botschaft bon Zürich betreffend Aufzeichnung des Klosterbermögcns zc.

Es liegen hierüber folgende Acten vor:

1) 1530, 18. April (Montag nach Ostern). Lncern an die zn Hermatschwpl im Kloster tagenden Botenvon Zürich.Unser(n) grnoz zc. zc. Es hat der vogt in gemeinen Aempter(n), dk. Wyßenbach von Under-ivaldcn, uns anzöigt ein gschrift, von nnscrn Eidgnossen von Zürich an in usgangen, des inhalts daß sp »fmorn Zinstag ir botschaft gen Hcrmatschivil schicken und da ufschriben lassen (wellen), was das gotshus Habzc., da möge er der vogt onch dahin kamen zc., unsers rats darin bcgerende. So nun wir das verstanden,haben wir ab sölichem fürnemen verwundern und bednrcn empfangen, angsehen daß zno Baden nf dem (leisten)tag von allen Orten angsehcn und verabscheidet, daß die und ander fachen, es sig das gotshus Herman-schwyl und andere gotshüser in vogtpcn bcrücrend, ganz stillston, und nünt darin fürgnomen und gehandeltwerden soll bis nf nächstkünftigen tag gen Baden, darumb auch der vogt ein versigelten abscheid hat. Ob aberunser Eidgnossen von Zürich dcss vergessen oder sunst vor in(en) habind, dem nit statt ze thuon, mögend wirnit wissen; wir sind aber des willens, dem und anderm, so zua tagen von der Eidgnossen Kotten angsehcn,trülich statt ze thuon und dem ze gclebcn; dabp sind ouch unser Eidgnossen von Underwaldcn des gmücts wiewir. Darumb so ist unser sonder ernstlich beger an üch, daß ir an dem ort . . . nünt Hinderrucks uns undder andern Orten (die dann ouch teil an der oberkeit über das gotshus Hand) fürnemen noch handlen, sonderanston lassen, wie zuo Baden verabscheidet; allda wirt man wyter von disen fachen reden. Wo aber ir je under-stüendcn fürzcfaren (als wir uns doch zuo üch keinswegs versehend), so wurden wir unser notdnrft nach unsdess müessen erklagen und darin handlen; dann wir je sölich merklich Verachtung und gwaltig Handlung, souns und andren Orten nit allein zuo schmach, sonder zuo abbruch unserer oberkeit und gerechtigkeit geschicht, (in)die lenge nit könnden, mögen noch wellend erliden. Darum so wellend ir jctzmal stillston und des tags zuoBaden erwarten, sind wir der Hoffnung, es werde alsdann so vil darin gehandelt, damit dise fach abweg gethon,Und ärgers nit dnrus entspringe." St. A. Zürich! A. Freie Aemt-r.

2) 1530, 20. April. (Mittwoch nach Ostern), Hermatschwyl. Caspar Nasal und Bilgen Frei, Botenvon Zürich, an ihre Obern. Als sie gestern hieher gekommen, habe ein Läufer von Lucern ihnen das beiliegendeSchreiben (18. d.),samt dem nbscheid" (vom 21. März, s. Nr. 201, x) übergeben. Weder der Landvogtnoch ein Bote sei da gewesen. Heute haben sie gerüchtweise gehört, wenn die Lncerner vernehmen, daß Zürichin dem Gotteshausaufschreiben" wolle, so werden sie mit zwei bis drei Dutzend Knechten kommen undhelfenschriben, daß gott ein jamer an uns sech." Sie wollen nun hier verharren und bis auf weitern Bescheid nichtshandeln. Die Frau Meisterin seiseither" in Luccrn gewesen; was für Rath sie da gefunden, wisse man nicht;sie und die Trüllereiin wollen denschaper" nicht aufgeben; aber die zwei Gutwilligen berufe» sich auf die Zu-sagen Zürichs und begehre», versorgt zu werden, da die vier bei einandernüt nützind." Bitte um fernereBefehle. Die Meisterin erbiete sich, die Nentcn und Gülten schriftlich anzugeben wie vormals den V Orten;dabei sei aber keine fahrende Habe verzeichnet. St. A. Zürich: A. Freie «emter.