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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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April 1560.

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handle», wie wir dann des in kraft des landfridens und nnsers znosags gnot fnog, glinipf nnd recht habenddann je wo das nit geschicht, ist nüt gcwüssers, dann daß das clostcr Dießenhofei, zno grnnd g.m, (und» ivasdann nntcr, so der gemein man znosamcnkompt, fünft gegen andern clvstern nnd gerichtsherren fürgenommenivnrd, ist lichtlich zno gedenken. Darnmb wellint lieh den Handel mit allem ernst angelegen sin lasse»/ onch vorkleinen nnd großen Raten (zno Bern) mit solichen trüwen nnd tapfcrkeit handle», als die groß me'rklieh Not-durft erfordrct, nnd wir üch zum höchsten vertrnivcnt." ... S>. ?c. Aiwch: A. Th»,-,»».

29».

Bern. 1530, 14. April.

Staatsarchiv Lnccr»! Acte» Äbtei St. Galle». Staatsarchiv Bern! Instructionen, -V. tis. Rathsbuch Nr. WS, p. l?s.

I. Gesandte der V Orte Vogt (Jacob) am Ort, von Lucern, und Joseph Arnberg, von Schwyz eröffnen ihre Klagen über die Unruhen im Thnrgan und legen das bezügliche Schreiben vor, das derVogt Zigerli deir V Orten in der Eile zugeschielt hat.

II. Darauf geben die Räthe (min Herren") folgende Erklärung:

1.Daß sy sich uf der ersamen bellten von Zürich und Glarns, so nächster tagen hie gsin, fürbringencntlicher antwurt erlütcrt nnd denselben botten in geschrift geben, daby sys blyben lassen, in snmma desInhalts: Dwyl der verwäudt landrümig Abt von Saut Gallen sampt dem Techau und Convcnt jemerdar ver-meinen, by ireni uugegründten Orden zc bclyben »nd daby gehandhabt ze werden, wellen sich min Herren dessnützit beladen; dann obbemeldter Abt inen nit so vil verwandt, daß sy im nmb sölich fachen zum rechtenverhelfen söllind oder wellind. Ob aber ir getrüw lieb Eidgnossen von Lucern und Schwiz der schirmunghalb des Closters zno Sant Gallen und desselben landen nnd litten an bemeldt von Zürich und Glarns etwasansprach Vermeintend ze haben und das Recht darnmb zc (v)ersuochcn, wellen min Herren dem nit vor sin,sonders darzno nach vcrmög der pünde», so die obbemeldt vier Ort mit cinandern Hand, verhelfen, doch inallweg mit nsgctruckten Worten das gottswort vorbehalten haben, demselbigen nützit zewider oder abbruch reichensolle. 2. 5darumb dann min Herren ir trcffenlich botschaft ins Thnrgöw geschickt, allda alles das ze handlcn,so zno friden und ruowen dienen mag, und fürnemlich die gemeinden, so wider die gerichtsherren bewegt sind,ze stillen nnd ze beiden syten in ihrem anligen ze verneinen, demnach söllichs hindersich ze bringen, darinnenach billicheit ze mittlen, und ob die früntlicheit nützit erschießen wellt, das recht an gebürlichen orten erganze lassen, doch in allweg dem göttlichen wort sincn vortritt vorbehebt.

ll» II 2. Aus der Bcrncr Instruction für den Tag in Fraucnfeld ist zu ersehen, daß die obgenanntenBoten "einen Brief des Landvogtcs vorlegten, der in der Hauptsache mit dem (im Eingang auch erwähnten)Briefe von Zürich (9. April) übereinstimmte, nnd zum Schutz der erschreckten Gerichtsherren Bern ersuchten,

eine Botschaft abzuordnen.

Uebergcben wurde obige Antwort laut Rathsbnch erst am 16. April, was mit dem Datum der Nr. 299nicht zu stimmen scheint.