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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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März 1530.

Unwillen und span gegen inen haben, sonder sust friintlich nidersitzen und chie in der güetigkeit hin und abweghelfen thuon, des früntlichen erpietens er noch sige, sich in aller zimlichait und warin er zuo vcrwilgen Habund ouch wüsse zuo verautwurteu, güetlich lassen finden, deshalb er ganz unbillicher wyß veruiaint dargcben undverunglimpfet worden sige.

16.Und nach dem sy dann vermeinen wellen, daß der ufrnor zuo Wyl nit on mins g. h. anstiftungund pratik zuogangen sig, da gibt er sin antwurt also, daß sich mit kainer wnrheit erfinden solle noch werde,daß er zuo semlichem uflouf, weder wenig noch vil, dchain weg anstiftung noch anreizung nit gebe»; er Habouch nie »ünts darvon gwüst, bis daß der selbig volpracht worden, und sig im unwüssent und unvcrsechenlichgschcchen, wclte aber gern den oder die selbigen, die iin semlichs znolegten, verhören, acht und vcrmaint abernit, daß sölichs deHain biderman von im sagen könn; semlicher uflouf sig im ouch in ganzen trüwen laid undnit lieb gewesen, und nit unbillich; denn der selbig dem wirdigen gotshus zuo großem schaden gedient Hab.

17.Und diewyl dann ir, min sonders günstig lieb Herren, disc mins g. h. vcrantwurtung der kürzenach gschriftlich und uff disem tag selbs mit mer Worten mundtlich von im verstanden haben, hat er daruf sydie gesandten ratsbottcn zum aller höchsten und obersten ganz trungcnlich gepctten, mnb gottes und des rechte»willen, darnach dann bischer allein sin anschryen gewesen und noch sige, sy wellint in, ouch sincn convent undgotshus iu disen schweren händlcn güetlich und frünllich bedenken, ouch allen den reden, so im allain zuo Verhin-derung und nachtail geschechen, gcschriben und darthuon werden, nit glauben geben, sonder sin vernntwurtungnllwegens zuovoran verhören, und seniliche Handlung und in summa dz zuo herzen fassen, daß er bißhar undnoch nichts anders denn rechts begert, und dz man in und sin gotshus darbi und allain bi brief und siglcn unddem sincn pliben lassint(sio), darvon er dann aller billichait nach nit truivt, also gewaltiklich und on recht ge-triben und deß also entsetzt sin müesse, sonder ist allain sin gröste zuovcrsicht, diewyl er nu nünts dann rechtsbegäre, und ouch sich daruebent aller zimlichait crpotten Hab und noch, mine Herren die nün Ort werdint imnoch zuo dem sinen und zum rechten helfen; denn wo das nit geschechen sölte, und er deß wie vor on rechtentsetzt sin müeste, als er aber gänzlichen nit vermainte, wurde er dardurch geursachet, an ort und enden, (wo)man iin hilf und schirm schuldig sig, darum auzuvschryeu, dnselbs im och sins vermnincns geholfen wurd. Essig ouch ain zithar vil und mengerlay ennct Sees und Nyns an in pracht und begert ivorden, darin er abergänzlich nie wellen verwilgcn und noch nit, sonder alweg gesagt, er sig ain erporucr Aidtguoss, und ungczwifeltwerdint im die vier Ort als sin schütz und schirmherren, und wa das nit sin möcht, gemain Aidgnossen widerumzuo recht und dem sinen verhelfen, der endlichen Hoffnung er gänzlichen noch sye.

18.Es waist ouch jeder bott fürnemlich ze sagen, wie sich min g. h. von Sant Gallen mit vil merund lengern warten vor inen, der nün Orten Kotten selbs mundtlich vcrantwurt und entschuldiget hat, mitcrpietung siner underthänigen willigen diensten, eren und licbs, und fürnemlich wie im der Kaiser als ainemfürsten des Nychs den rychstag zuo Ogspurg lut ains besigelteu Mandats verkündt, den selben er nu in willenHab zc suochen, und umbe dz er nit verargt werde, semlichs also den gesandten Kotten bester und früntlichcrmainung unangczaigt nit lassen wellen, und diewyl der abschaid Inhalt, daß alle ding still und in ruowen gesieltsige(n) unz uff nechsten tag, so fer dann an minein gnedigcn Herren und dem sine» also still gestanden, och uffden künftigen tag on lengern Verzug im geholfen wirt, so will er ouch bis dahin still ston, niemants verklagen;wo aber dz also nit sin und geschechen sölt, wurd er das ze thuon verursachet, und daß er wyter bestehen, wieer mit recht zuo dem sinen komen wurd."

St. A. Zürich: A. Abtei St. Gallen. St. A. Bern: Absch. (ZO. 377336. St. A. Lucern: A. Abtei St. Gallen. K. A. Solothnrn:

Absch. Bd. 13. K. A. Schaffhansen: Corr.