März 1530.
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behalten und zc vergoumen, dz nieinands nützid wider den landsfridcn beschähe, dnrvon dann mit der zyt nnruoiventston möchte, dornmb onch ire Herren von Zürich »it willens sycnd, einigen krieg anzeheben, snndcr by demlandsfridcn ze blyben. Das aber, daß er der vogt Hünenberg begärt, hindersich ze schrybcn, wellind sy gnnogthuon, aber gar abryten welle inen gar nit gebürcn, sonder diewyl sy nach wyterem Kescheid gen Zürich an ireHerren geschriben, wellend sy deß selben erwarten zc.
18. „Dise früntliche guote Meinung wolt der Luzerner bott sinen Herren heimbringen und dcster schnellerryten, ob fach wäre, dz der landvogt die Underwaldner ufbrächte, diewyl er doch den Handel so rnch und hitzigfürwandte, dz sy zno Luzern widerumb gewendt wurdint, wüßte er wol, dz sine Herren von Luzern großen slyßzuo guotem friden anwenden wurdint, diewyl sy onch ghein gfallen ab des landvogts hitzige trüegind, zc.
19. „Hieruf ist discr Handel, ganz nach der lenge ictzt erzelt, kurz in gschrift verfasset und gen Zürichan rat geschickt, mit zuogethoncr frag, ob sy nütister minder (wie sy inen fürgenommen, wo sy nit andersgeheißen) uff nachfolgenden Donstag den predicnntcn nfstellen söllind, ?c.
20. „Nach dem aber und die antwurt von Zürich kummen was, ward uff Donstag der predicant ufgestcllt,»nd ergabend sich der selben tagen an gottes wort und demnach an die Herren von Zürich zwo klosterfrowen,Margarita Göldlin und Magdalcnn Rüssingen», dz sy sich der h. van Zürich ordinanzcn gtichförmig halten undmachen wellind. Dornmb dann inen etwas znogesagt ward durch obgenampte ratsbotten, und onch zuoschribeneines burgcrmeisters und rats der statt Zürich, zc.
21. „Zc letst, als der tag (zno Baden) nahend was, und vormals nit nun ctlich Kotten von Orten,snnder onch etwas unrüewigcn volks durch dz klostcr gen Baden geritten, besorgtind die zwo frowen, so dieKotten (von Zürich) angünds und vor dem tag söltind abrytcn, wurdint sy vilicht, oder onch der predicant, vonsinnlichen unrüewigen lüten beleidiget werden und geschmächt, wandtend dormnb die zwen botten an mit flyßigerPitt, daß sy lenger, biß nach dem ufryten zum tag, by inen zum schirm blyben weltind, damit und größer un-ruow vermitten wurde. Dorumb ivard ein bricf widerumb gen Zürich geschryben, wie sich die ij frowen ergäbenheigind, und der botten biß nach dem zerrytcn des tags bcgnrind, und wie sy sich darin halten söllind ?c.
22. „Und als nun widerumb die antwurt kam, daß die botten biß nach dcm ryten zum tag gen Badenblyben sölltind, ist also verharret und dannethin, mit ernstlichem cmpfälch, dem meer nachzekummen, abgescheiden,und ivard in demselben leisten abschcid ernstlich mit den andren ij frowen gercdt, ein crbcrs »ncrgerlichs labenze fücren, und nützid wider vilgcmcltes meer zc handle»."
Zwei Gesandlschaftsberichtc liegen noch vor, können aber hier weggelassen werden.
2UV.
Mich. 153V, 16. März.
Staatsarchiv Zürich! Acte» Abtei St. Galle». Kantonsarchiv Basel: Abscheidschristcn. KantonSarchiv Schasshausen: Abschiede.
I. „Instruction, so den botten, welche van den gmeinen botten, nämlich Bern, Basel, Straß-burg, Costanz, Schaffhnsen, Mülhusen und Biel uf Mitwuchen den ix"" Martij Anno xxx zuoBasel versamlet gewesen, gan Zürich ze riten geben ist."
Anfänglich sollen sie nach Zürich reiten, daselbst vor kleine und große Nttthe kehren, die man die Zwei-hundert nennt, und denselben ihren freundlichen Gruß und alles Gute erbieten; nach diesem darlegen,wie man auf dem jetzigen Vurgertag zu Basel die Entschuldigung über den st. gallischen Nbtshandcl, welcheZürich schriftlich verfaßt, gehört habe »nd wohl erwägen könne, daß des Abtes Wesen und Stand dem gött-
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