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Februar 1530.
Tag in Baden zugcmuthet habe, dieser Summe wegen („mit uns") zu unterhandeln, ob man sie bei ihnensuchen wolle; das finde man aber nicht gelegen, da der Franzose sonst viel schuldig sei. Deßhalb verlangeman bei diesem Boten eine Erklärung, ob Unterwalden die 3000 Kronen nach Baden senden wolle oder nicht;denn seit Weihnachten habe man sich des Besten beflissen, in der Hoffnung, daß die (verfallenen) 1500Kronen auf dem letzten Tag in Baden entrichtet würden; nun sei man veranlaßt, es um beförderliche Zahlungzu ersuchen, um den Handel nicht dein großen Rathe vortragen zu müssen, was nichts Gutes bringen würde.Begehren schriftlicher Antwort. St. A. B-r»: T-npH Ms. u. 4«?. Vgl. R-arMi-h »24, x. 224.
III. 1530, 25. Februar, Bern. (Nach einer Verhandlung mit Boten von Lueern betreffend St. Urban.)„Lit am tag, daß Wernher von Meggen in potschaft wys bim Keffer sye)." Rathsb»ch 224, „. gas.
277.
Zürich. 1530, 26. Februar.
Staatsarchiv Zürich: Acten Abtei St. Galle».
Verhandlung mit einer Botschaft von Wyl, betreffend das Verfahren gegen die Flüchtlinge.
Es liegt uns hierüber nur folgender Act vor, der die Stellung Zürichs in dieser Angelegenheit wenigstenstheilivcisc bezeichnet:
1530, 26. Februar (Samstag nach Matthiä). Zürich an Hauptmann Frei. (Adresse fehlt). Nachdemman ihm geschrieben, daß er die Abgewichenen von Wyl bei dem Abschied, der zn Baden von den Schiedorte»gemacht worden, bleiben lasse und sie nicht übereilen solle, wenn sie sich gleitlich halten, habe man sich heute,auf Altsuchen deren von Wyl, anders entschlossen und ihnen gerathen, die Flüchtigen nicht einzulassen, sondernbei ihren Freiheiten und Stadtrechtcn, laut der Bünde und des Landfriedens, und bei ihrem zu Baden gethancn(wie mati finde, ganz genügenden) Erbieten unvcrrückt zu bleiben, dies nach Schivyz, zu Händen der andernOrte, zu schreiben und sich nicht weiter treiben zu lassen; man habe auch versprochen, sie dabei zu handhaben.Dies habe man ihm zur Beruhigung melden wollen.
27».
Rnppei 'Slvffl. 1530, 26. Februar (Samstag nach Matthiä).
Staatsarchiv Zürich: Acten Rnpperswyl.
Kourad Schmid, Hans Jäggli, Vogt zu Grüningen, und Wolfgang Kröil erscheinen als Gesandte vonZürich, um in dem Span zwischen dem Prädicanten Joh. Schindler zu Weesen und dem Kirchherrn z»Rapperswyl »ützuhandeln. Da sie aber den Rath noch nie um Recht angefordert, so hat er für ziemlicherkannt, daß sie heute dem Handel nicht zuhören, sondern „stillstehen" sollen, und Schindler samt den Bot-schaften von Glarns und Weesen und seinen Verwandten als Beiständern fürfahrcn solle oder möge; habendann die Herren von Zürich oder besondere Personen den Beklagten um etwas anzusprechen, so mögen siedas Recht darum suchen, das ihnen nach Gebühr zn Theil werden soll.