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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Februar 1530.

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laut der Vereinung tu Pcterlingeu, und derselbe alle» Parteien verkündigt, damit sie rechtzeitig erscheinen

können. K' A> Freiburg! Abschiede Bd. IS, r. Ig«-lüg, (zum I. ISS3 versetzt.)

u1» ans dem Zürcher, aus dem Bcrncr Exemplar. Lctztercni fehlen «, dem Frcibnrgcr undSolothnrner ivv, 1 «1, dem lctztcrn auch Ic, dem Basler und Schaffhauser v, Ic zc. Das Stadt-archiv St. Gallen hat v in einer Abschrift aus Zürich, v und k aus der Canzlci Baden.

Zu «. 1) Im Zürcher Exemplar sind an drei Stellen kleine Zusätze eingeschaltet, die von der Handeines zürcherischen Schreibers zu stammen scheinen; dieselben sind als Parenthesen sj gegeben.

2) Das Berner Exemplar hat am Schluß die Bestimmung: Bern, Basel und Schaffhausen sollenbeförderlich an Zürich schreiben und es zum höchste» ermahnen, des nächsten Tages ruhig zu erwarte».

Zu Die Frage der Bundesbeschmörung scheint die Eidgenossenschaft viel lebhafter beschäftigt zu haben,als der Abschiedstcrt zu erkenne» gibt; wir legen dcßhalb einige bezügliche Acten ein:

1) 1530, 10. Februar (Donstag nach Agathe), Knonau. Hans Bergcr an Zürich. . . . Durch wahr-hafte Personen habe er neuerdings vernommen, wieein Gewaltiger in der Eidgenossenschaft" öffentlich zu etlichender Böswilligen gesagt, sie wollen den Zürcher» die Bünde nicht schwören, sondern sie mit guten glatte» Wortenabreden", bis sie ihren Vortheil erlangt hätten; dann werden sie innert vierzehn Tagen die Ketzer au mehrere»Örten zugleich angreifen. Dies habe er schon früher gemeldet, seitdem aber noch mehrfach bestätigt erfunden. . .

St. A. Zürich: A. Capp. Krieg.

2) 1530, 18. Februar, um 9 Uhr (Vormittags). Zwingli an M. Thumisen und (W. Bcycl) denStadtschreibcr, Boten (zu Baden). . .Antoni Travcrs ist gcstcr Donstags 17. Fcbruarii l») mir gewesenund hat undcr andrem ernstlich an mich geworben, daß ich im den raatschlag, den ir, Herr Stattschryber, gehörthabend, geben wölte, dem Herren General (Maigrct?) zc bringen; dann er dcß credenz au mich gebracht; aberich Habs im abgeschlagen, den Ursachen: 1. Daß er mir darnebend anzeigt, wie die fünf Ort so treffenlicham General gewesen sind, daß er im hat sürgcnommen, gen Zürich zc ryten, und undcr andren die wort gcrcdt,er söllc sehen, daß er im nüw fründ mache und die alten verlasse und sy zc spenden mache. Darus ich genomen,daß sy ganz falsch gegen uns sind, gott gcb ivie sy sich gstaltind oder gryniud; dann schulthciß Hug ist mmfast bitter. 2. Daß ivol der General ein groß mißfallen ab inen gchebt; aber er hat uüts dcß weniger sichgen Zürich zc ryten vcrzigcn, darus ich ermiß, daß der Küug noch nit bericht ist, wie der fünf Orten gspenstein betrug ist, und dcßhalb nit vil sich ynzelasscn; denn die ding füllend nit usgeschütt werden. 3. So hat ermir vil anzeigt von des Küngs anschlcgen oder des lcgaten cmpfelch, dunkt aber mich alles ze ring wichtig, undzeigt mir ein große verzagte des Küngs an, auch ein verwyßte, daß er nit weißt, wo us. Hab ich üch guotcrMeinung lassen müssen, allermeist daß ir schind, daß die fünf Ort ghein trinv hinder uns bruchind, und abersy fürchtend, inen werde das mcmmely zuckt. Gott mit üch, Amen."Der General ist snst nit unbericht undnit sunders guot fünförtisch; aber der fäl ist bym Küng noch da." St. A. Zürich! ZwmgU-Schrift-n.

Auf andere Schriften von und au Zwingli kann hier nur verwiesen werden.

3) 1530, 19. Februar (Samstag nach Valentin!), Baden. Rudolf Tumisen und Werner Beyel anBürgermeister und Rath in Zürich. 1. Die Boten von den Burgerstädtcu erachten einstimmig als dringendnöthig, daß die Bünde in der Form geschworen werden, welche Bern auf diesem Tage vorgeschlagen (Beilagefehlt), indem mau wohl sehe,daß die glocken all zuosamen schlachcn", damit mau endlich einmal wüßte, wasjeder Eidgenosse von dem andern zu erwarten hätte. Die Boten von Zürich (wir") haben wohl die Bedenkenihrer Obern geltend gemacht und für den Fall der Beschwörung darauf beharrt, dieselbe in etwas bestimmteremWortlaut zu vollziehen, etwa ivie Bern auf dem Tage zu Frauenfcld sich erklärt habe; allein die übrigen Ortefinden gcrathcn, in dieser unruhigen Zeit nicht viel zu grübeln und es mit den V Orten nicht zu genauzu nehmen, sondern die Bünde und den Landsrieden, immerhin vorbehaltlich des göttlichen Wortes, ohneVerzug zu beschwören. Da die Gesandten nicht eigenmächtig von der Instruction abweichen wollen, so bittensie um schleunige Weisung. 2. Auf das Schreiben und Anbringen des Vogtes zu Sargans haben sie zwar