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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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Februar 1530.

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Muten. 1580, 14. Februar f.

'Archive Bern »»d Frciblirg.

Verhandlungen der Städte Bern und Freiburg betreffeud kirchliche Verhältnisse in Murten, Kerzers,Wistelach :c.

Wir legen die einschlägigen Acten vor:

1) 1530, 11. Februar, Bern. Instruction für Hans Jacob von Wattenwyl und Hans Rudolf vonGrafenried als Gesandte nach Murten. 1. „Erstlich, nachdem die von Marten mincr g. Herren reformationund das mort gotts angenommen, daruf dann beid stctt znogefaren und die Hand uf der kilchen gnetcr geflogen,sollend ir die reformation für üch nemen, und was die zuogibt der kilchengüetern halb handlen und also einemjeden gcfolgcn lassen, das im lut der reformation gehört. Was aber nach beschcchner usteilung übcrblibt, dassollend ir also zuo beider stcttcn Händen unverruckt lassen bis uf rmstern Kescheid. Und ob etlich, die das gotts-wort nit angenommen, st) syent von Fryburg oder ander, vermeintcnt, ouch kilchengüeter nach inhalt der refor-mation ze züchen, sollend ir inen sölichs abslan und mit dem andern in ruowen stellen. Ob aber etwas intragüch in diseni fal begegnete, min Herren deß ilends berichten. 2. Sodenue wüßt ir wol, was dcro in Wistelachenhalb geraten, wo der merteil eins predicanten bcgeren, daß min Herren inen einen geben wellend uf zuosagungdes priors von Wiler; das sollend ir ouch erfaren und demnach thuou, was sich gepürt. 3. Ir wüßt ouchwol, wie ir Herrn Schürstein gen Kerzers bclcitcn und ine der kilchen preseutieren sollend, und er da predigenbis uf wytcrn miner Herren Kescheid, nf das schriben so st) gan Bcttcrlingen than. 4. Glicher gestalt wie imWistelachen Mögend ir handlen zuo Merlach." St. A. Bern: Instructionen, ä. SS?b.

2) 1530, 14. Februar, Murten. Die Gesandten von Bern au ihre Obern. „Nachdem und wir denenvon Kcrsarz den predicanten, wölichen st) guotwillig angenommen, prescntiert haben, guoter Hoffnung, das kilchen-gespreng werde by inen bald zuo gruud gan, sind wir gan Murten zuo geritten, da uns uf der straß unserMitbürger von Fryburg begägnet und allda (mit einander?) gan Murten komm, da(selbs) st) uns ir cmpfalcherscheint, wölichs wir ouch gethau, und hicruf uns angckcrt, inen ein ufschlag, die kilchengüeter zuo teilen, bisman allen ansprachen einen angcsatztcn tag bestimme, ze vergönnen; dann in der fach ylcnds also (ze) handlen,wölke inen nit gelegen sin w. Jedoch diewyl wir sölichs inen abgeschlagen und unser empfälch jetzmal ze voll-strecken willens sycnd, haben st) gcwillfarct, mit uns niderzejitzen und allda der kilchcugüctcrn halb ze handlen.Uf sölichs, als wir uf Hütt zuo beiden ststcn für ein Rat haben wöllcn keren und inen unser cmpfelch zuoerkennen geben, habstl sy, unser Mitbürger von Fryburg, sich (anders) besinnet und gesprochen, daß sy deheiubefälch hätten von ircn Herren und obren, die briefcn und gewarsamen der güctern halb uszctcilen und hinwegze geben; dann allein hätten sy gcwalt der kelchen, Monstranzen und mess gewändren halb mit uns zuo handlen,und sind also uf Hütt vcrrittcu, den Handel an ire Herren und obren ze bringen, wie sy sich in dem fal haltensöllend, und uf morndcs widerumb Harkeren oder Iren willen uns schriftlichen zuokommen lassen; dann fülltensy alles hinus gebe», wurde inen wenig belibcn, da wol ze vermerken ist, wo es an inen stüende, den bidcrbenlüten wenig erfolgen ze lassen, wölichs, so es beschechcn söllt, und den biderbcn lütcn das ir nit nach lnt üiver. . . Reformation gefolgen, mögend ir . . wol ermessen, daß sölichs ein großer eckstein und anstoß dem göttlichenwort sin wurde; dann die üwern von Murten begeren, so dem göttlichen wort anhängig, an üiver gnaden, sy byüwer . . . Reformation beliben zuo lassen nnd sy darby (ze) schützen, schirmen und handhaben. Wir könndcn ouchnützit anders ermessen, dann daß unser Mitbürger von Fryburg den Handel dergestalt gern ufzugend, umb daß, so ir. . ein amptman harschen werden, die appelatzen gan Fryburg kamen, das dann den biderben lüten zuo Nachteil