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Januar 1535.
gestiert und bracht habent, wie das Gestift Nor etwa mengen hundert jaren gewesen und gestanden sige undVit eigner flecken und tut gehabt und behalten habe, wie sy dann solches in der klag bracht, habe man wolverstanden, sye mich nit not, alles widerumb ze äfcrn, von deine wüßten sy nit Vit ze reden, wie lang derGstift gestanden, oder was er für flecken, land und lüt gehabt oder behalten und mit amptlüten besetzt habe w.;sy redend inen mich nit vil darin, es niög mich also sin oder nit, sy lassen es glich also blibcn. Aber voretlichen verschinen jaren habe es sich zuogetragen, daß der König von Frankrych die obangezeigtcn flecken, stelt,schlaffer, land und lüt ingenmnmen und ingehabt habe; do sye(n) der Bischof zuo Chur und gemeine dryPttndt samptlich mit cinandern zuogefaren und eins worden und habent solche schloss, stett, land nnd lüt gewaltiklicherobert nnd ingenmnmen, wie, warumb iind in welcher gstalt, trag mäniklichs guot wüssen, und die selbigenein guote zit und etwa vil jar har rüewiklich und unansprechlich ingehabt und etlich Nutzungen darus unddarvon gezogen und ingenommen, und von derselbigen Nutzung habe man dem Bischof oder dero Gstift wolmich etwas darvon gegeben uß der nrsach, daß er mich etwas kostungs darmit erlitten und empfangen hatt w.Itnd aber vor etlichen kurz verschinen jaren Hab es sich zuogetragen, daß der Castellan von Müß zuogefarensige und habe inen das schloss und statt zno Eleven, ouch die dry Pleven gewaltthätig und ungewarnet allerfachen ingenommen, dardurch sy in ein tödtlichen krieg gegen bemeldten Castellan kommen si(e)nt und gemeinenlanden ein großer merklicher kostung darüber gegangen, darzuo vil frommer erlicher lüt kostet habe w. Jedocham leisten habe Gott der allmächtig das glück geben, daß sy gcsiget und ire schlösser, stett, land nnd lütwiderumb erobert und ingenommen habent :c. Und als derselbig krieg angangen und angefangen habe, dohabe sich der Bischof zuo Chnr ußländisch gemacht und sich entfrmnbdct und inen nie keuchen) bystand, hilfnoch rat geben noch gethon; darumb sy vermeinen, diewyl er sich also uß unfern landen cntfrömbdet undußländisch gemacht, und inen ouch weder hilf noch rath in kein weg gethon habe, nnd sy ouch solche schloss,stett und land vormals und zuo nachgenden malen gwaltiklich ingenommen habent, so söllent sy dem Bischofnoch dem Gstift von den Nutzungen der obbestimpten schloss, stett und landen gar und gänzlich nüt schuldigsin, und sölle der Vertragbrief, so gemacht und ufgericht worden wäre, nichts mer gelten, sonder kraftlos, todund ab sin, und füllten inen by irer anklag gar und. ganz nüt schuldig sin und inen (hiemit) geantwortethaben. (III.) Daruf die gedachten Herren kläger wyter reden ließen, als dann die antworter in irer antwort(an)bracht haben, wie die dry Pündt vor etlichen jaren die obangezeigten flecken, land und lüt :c. ingenmnmenund die ein guote zit har sampt den Nutzungen darus rüewiklich ingehabt habent w., sprechen sy daruf, essige war, gemeine dry Pttndt habent die obbestimpten flecken, stett, land und lüt mit sampt dem Bischof sampllichmit eiuandcrn ingenommen; solches sye aber allein uß der ursach und ansprach bcschechcn, daß der Gestift ansprachund gerechtigkeit darzuo und daran gehabt habe, nach lut und inhalt siner briefen, nnd sye ouch dem Gstift vonKönigen und Herzogen, so die stett, flecken und land ingehabt habent, alle jar järlich ein gült darvon gegebenworden, wie sy dann vor gemeldt habem, nnd darnach, als die Pündt das alles ingehabt, haben sy ein(en)vertrag mit dem Bischof von wegen der gstift um die Nutzung gethon und ime den vierten theil derselbigenNutzung zuo geben bewilliget, ouch brief und sigel darumb gelegt und ufgericht; begerten, daß derselbig Vertrag-brief verlesen und verhört und darnach in kräften erkennt, dem gelebt nnd nachkommen werden füllte, oder aberdem Gstift die järliche gült wie von alter har, vor und ehemnlen die flecken und länder w. von (den) Pündteningenommen si(e)nt, und (wie) des Gstifts brief nswysen, gegeben worden sye, nochmals gegeben werden füllte.Und als sy dann sprechent, do sy den krieg mit dem Castellanen gehabt habent, do habe sich der Bischof uß-ländisch gemacht und entfrümbdet und inen weder bystand, hilf noch rath gethon w., da vermeinen (sy, daß)