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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Januar 1530.

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fründlich ansuochen, bitt und begeren gemeiner dryer Püudten in Churwalhen zuo einem richter entzwischendisen hienach benannten Partyen verordnet, zuo Chur in der statt uf dem rathus an gcwonliehcr gerichtsstattmitsampt den verordneten reehtsprechern von gmcincn dryen Püudten vffenlich zuo gericht gesessen bin, da(dann) für mich und offnem verbannetem gericht kommen sind die edlen frommen festen ersamcn und wysenZacharias Natt, dcrzit Hofmeister der würdigen bischoflichen Gestift zuo Chur, junker Jacob von Castclmnr ußPregell und Niclaus Kapp, dcrzit stattrichter zuo Chur, allsammeu recht verordnete gewalthabcr und machtbottcnvon gmcincm Gottshus, und von wegen der gemeldten würdigen Stift klüger, an eini, (und) junker Hans vonCapaul, derzit landrichter im vbern grauen Pundt, Maurizi Jeuni, amaiau am Uebcrsaxen, Jörg Tschortsch,auiman z»m Nhn, Bartloinc Jegen, anunau zum Closter im Prüttigöw, und Matthüi Portigatt von Jcnatz,ouch allsammeu recht gewalthabcr und machtbottcn von den zweyen Pündtcn, nämlich vom obcrn gralvcn Pundtund den zehen Grichten, antwurter anders thcils, zuo beiden syten verfürsprcchet als recht was, (I.) und klagtendie obgemeldten klüger durch iren angedingten und erlaubten fürsprechcn Johannes Trabers, dcrzit ammau zuoZutz im obcrn Eugadin, zuo den vermcldten antwurtern also, wie das vorgemelt würdig Stift vor etwa mengenhundert jaren gewesen und gestanden sye und vil eigner flecken, land und lüt gehabt und behalten habe, undnämlich under andern shgent Eleven und Wormbs durch (ouch?) der Gestift gesiu, und habe ouch die gestimmtenflecken mit amptlüten, wie dann not gewesen ist, beseht, und in mittler zit Hab es sich begeben, das; das Vcltli»dem Gestift ouch zuogceignct und zuo Händen worden und von leiser und köuigcn bestüt(ct) und eonfirmicrtsig, und sölich flecken also lange zit ingehabt und etlich Nutzung darvon ingenommcn und uf ein zit, das; dieHerzogen und ouch die König, die dann in regierung des Hcrzogthnmbs Meiland gewesen sind, dieselbigeu habcntsölche land und flecken gewnltiklich zuo iren Händen zogen und bracht und die also ein zit lang in handsgehabt, und aber nit bester (minder?) so habent sh dem Gstift allwegen ein jürkichc gttlt darvon geben uß derursach, daß sy erkennt haben, daß das gedachte Gstift etliche gercchtigkcit darvon (daran?) gehabt habe rc.lind vor etlichen vcrschiueu jaren do sye ein Herr und Bischof zuo Chur als ein Verwalter und houbt der Gstiftmitsampt dem Gottshus über den Handel gesessen und die fach gar eigentlich und grnndtlich erwügen, bedachtund ermessen, was gercchtigkcit der Gestift an und zuo den güctern, landen und flecken, als Eleven, Veltlinund Wormbs :c. gehabt habe, und dieselbigeu demnach mitsampt den dryen Pündten in namen und von wegender wer gesagten Stift widerumb ingcnommen (i. I. 1512); die habent sölich land und flecken etwa vil jarsamptlich mit einaudern iugchabt und die Nutzungen darvon iugenommen. In demselbigen habend die dry Püudtein vertrag und übcreinkomnuß mit dem Bischof und der Gestift gethon und gemacht und nämlich die Nutzungen,so dann uß den bcineldten landen und flecken kommeut, in vier theil gctheilt und (dem) Gestift für sine ge-rcchtigkcit ein vierten theil und jedem Pundt ouch ein vierten theil verordnet, darumb sy guot brief und sigelgeben (gegen?) einander» ufgericht und gelegt habent; sölichs sigc dem Gestift jetz und etwa vil jar haro ab-brachen, und wölke man ime nichts mer geben noch erfolgen lassen, dess sy sich bcschwcrcnt und vermeint, daßder obangezeigt vcrtragbricf in krüften erkennt und demselbigen gelebt nnd nachkommen ivcrdcn söttte, oder aberdaß man dem Gestift die jürlichen gült, so sy dann vormals gehabt habe, darum sy dann ouch guot brief undsigel habcnt, güetlich geben und erfolgen lassen söllte; wo sy aber dero keins anncmcn noch thuon wöttten,so sölltcn sy mit recht darzuo gewisen werden. (II.) Daruf so haben die abgemelten antworter und machtbvttenbon den zwei Pündten durch den frommen festen junker Wolfen von Capaul, annnan zuo Flims, iren mitrecht crloubten und angedingten fürsprechen, ouch lassen antivorten, die klag, so sy gegen inen gethon undgefücrt, haben sy verstanden, die sy zum theil bcfrömde, und sprechcnt also darzuo: Als sy dann in ir klag