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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Januar 1530.

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der Gstift desselbigcn ganz und gar nit entgelten söllent (sie), dann die nrsach und ansprach der obgcmeldtenflecken und landen lamme allein mm der Gstift har und nit vom Bischof; darzna so habent sy den Pnndtenniit einem großen schweren schnitz stur und hilf müesscn thuon, und inen mich mit recht erkennt sige, darnmbsy noch hiit by tag vermeinen, daß der vertrag in kreisten erkennt und demselben nachkommen und gelebtwerden, oder aber dein Gstift die järlichen glitt, wie sy dann solches vormals gehabt und obgemeldt ist, gegebenwerden sölle. (IV.) Darnf der (die) vermeldten antwartcr zno gnotcm theil glych >vie vor reden ließen, wie die dryPnndt die obgcstimpten flecken, land und lüt w. samptlich mit einander gcwaltillich erobert und ingenommenhaben, darus wol zuo gedenken sige, daß sich der Bischof nach der Gestift solches ze thnon allein nit wider-standen hetten, und habent solches auch ein gnote zyt har rüewiklich one spckn und stöß ingehabt und ctlichNutzungen darvon ingenommen und dem Bischof für sinen erlittnen kostung ouch ein theil darvon geben und»f die zyt, daß der Castellan von Muß inen Eleven ingenommen Hab, und sy in cin(cn) tödtlichen krieg mitim kommen si(e)nt und mit demsclbigen umb vil frommer erlicher lüten nird ouch guot kommen, und sich derBischof nßlckndisch gemacht und cntfrömbdet, inen auch iveder hilf, stür noch rath gethon habe:c., und sy ouchsölich schloss und statt geivaltiklich mit großem kostung, mite und arbeit widernmb erobert und ingenommenhaben, darnmb sy vermeinen, daß sy weder dem Bischof nach dem Gstift von den Nutzungen der obgeschribnenflecken und landen :c. zuo geben ganz und gar nüt schuldig' syen noch sin söllent, und daß der Vertragbriefnichts mer gelten, sonder kraftlos, tod und ab sin (solle), lind demnach satztcnt die obgcmcldten beid partyenzuo beider fits die sack) mit mer Worten, hie zno schriben nit notdürftig, zuo recht.

(V.) „Also Hab ich obgcnannter richter die urtelsprecher des rechtens und der urtel nmbgefragt uf ir(en) cid;die habent nach miner umfrag, ouch klag und antwort, red und widerred und ouch ir(er) ingclegten und ver-hörten briefen sag und nach allem dem, so für gericht kommen ist, mit der meren urtheil »f den cid znorecht erkennt und gesprochen, daß die antworter der zweien Pündt(en) die Wal haben sollen und mögen, daßsy den vertragbrief, so entzwischen dem Bischof, der Gstift und den Pündtcn gemacht und ufgcricht ist, annemenniögent und demsclbigen geleben und statt thuon, oder aber der gemeldten Gstift die järlichen Pension, tnscndPfund mailändisch alle jar Mich geben, wie dann der Gstift solches vormals ingenommen und gehabt hat lutir(er) briefen, und der jetzt gemeldten und gegebenen urtheil nach so habent die zwen Pnndt dise mal ange-nommen, daß sy der Gstift die tusent Pfund mailändisch alle jar Mich geben Möllen. Und als das allesnach dem rechten ergangen was, do schämten (?) und begerten die klügere in namen der Gstift, inen desHandels und der urthel ein brief zno geben, der inen zuo geben erkennt und mit nrthel von des rechten wegenmit ime obgenanten richters eigen angeheultem insigel, doch mir und dem gricht, ouch »nsern erben oneschaden, versigelt und zno urkuud geben ist uf Montag nächst vor unser lieben Frowen tag zuo der Liechtmess,als man zalt nach der gebnrt Christi unsers lieben Herren fünfzehenhundert und dryßig jar."

Die hier benutzte Vorlage, eine nicht vidimirte Copie auf Papier, der Schreibung und Handschrift nacherst ans dem 17. Jahrhundert, ist bei den Urkunden nnfbeivahrt.

Wir erlaubten uns, die altere Schreibweise herzustellen.

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