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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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534
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Januar 1530.

begehrt bei dem, was ihm zuerkannt worden, gehandhabt zu werden. 3. Nachdem die Parteivortrüge, die ein-gelegten Schriften und der vor den Eherichtern abgewandelte Proceß verhört worden, hat man zu Rechterkannt, daß von dem Ehegericht wohl gesprochen und davon übel appellirt sei, daß also alle drei Parteiender folgenden Erkanntniß vollkommen nachleben sollen:

1. „Erstlich, der pfarrpfruond halb, daß dieselb jetz und hinfttr haben soll achtzig guoter stuckin, Costcnzermaß und warung, damit ein erlich geschickt man zuo Winfelden müg erhalten werden, und als der gült, so vor-malen ein pfarrhcrr über den zuogcstandnen abgang noch järlich ingends hat, fünfzig und drü stucke sind, söllentdie Möttclin als lechenhcrren von den zechenden järlich darzuo thuon, ersetzen und geben noch zwenzig und sibenguoter stucken, nämlich zwenzig mütt kernen, drü malter Haber und drng souni win für vier stucke, daß es alsoachtzig stucke sycnt, und sol alwegen das zil, soliche gült zuo verdienen (wie aller pfarrcrn gemeiner brach ist)anfachen und usgan von einem Sant Johanns tag im sunnner an den andern; dis sol ouch jetz geschcchen undangefangen haben an Sant Johanns tag nächst im Sunnner vergangen, und mögent die Möttelin die andern,wer die sigind, so ouch zechenden ncinent nß gemelter pfarr, wol ersuochen und ankeren, nach ir anzal onchhieran ze stürm, wo si deß glimpf und recht vermeinent ze haben, doch daß der zechent, der caplanipfrnond zuoWinfelden znodienend, harin nnersuocht und unbeschwert bliben soll.

2. „Von wegen Herr Uolrich Norm, diewil der uf sin älter kamen, und im nit mer wol müglich, einsinnliche pfarr, wie zuo Winfelden, nach notdurst zuo vcrsechen, wäre er doch geschickt gnuog zuo einer minderen,da er dhein widcrspa» oder Unwillen hette; das mächt mit der zyt onch geschechen; aber damit er nit gar beraubt(werd) und Mangel liden mücssc, söll dcrselb sin leben lang järlich haben dryßig mütt kernen obgenannts mäß,nämlich von einem pfarrer zuo Winfelden zechen mütt, von den beiden Möttclinm zechen mütt und von dennnderthanen zechen mütt on intrag, abgang und widcrred. Ob es sich aber begäbe, daß er, Herr Uolrich,ctwanhin uf ein pfarr verordnet und gesetzt, da er sin narung haben (mächt), söltint alsdann die genanntendrig teil, der pfarrer und (die) nnderthanen zuo Winfelden, ouch die Möttelin, obbcstimpter dryßig ufgelegtermütt kernen ze geben entlediget sin; der pfarr gült aber zno Winfelden soll es also an der zal, mäß undwärung gedachter achtzig stucken stär, unverändret und ungehindert bliben, darum daß größer mäß im Thur-göiv dann in unser statt Zürich ist; sunst hcttint wir die zal der stucken genieret uß obbcmelten Ursachen, unddaß die pfarr den: ganzen Thurgöw wol gelegen zno capitcl versamblungm, gesprächen, cgcricht und dinglichenzuofällcn, die ein gclertm wol erfarnm man und demselben ein erlichc competcnz und narung erfordrcnt, damiter der rcgel und leer der heiligen Aposteln mit helfen und raten folgen möge und nachkomm. Und also wellentwir die harin begriffen der crichtern urteil mit nnserm rechtlichen sprnch gänzlich bekreftiget, befcstnet und i»kreften zno bliben erkennt haben." . . . (Ausfertigung für die Parteien, ?c.).

26k.

Chili'. 15A6, 31. Januar (Montag vor Lichtmeß).

Kaiitoiiöarchiv Graubündc».

Schiedsprnch zwischen dein Gotteshaus und dein Bischof, resp. der Stift, von Chnr einerseits und denzwei übrigen Bünden anderseits, betreffend die Theilung der Einkünfte aus den im Jahr 1512 gemeinsameroberten Landschaften Veltlin, Eleven und Worms. („Aebli'scher Spruch".)

»Ich Hans Acble, der zit Landamman zno Glarns, bekennen und thnon knnd aller mäniklich mit discmbrief, daß ich uf hüttigen tag, als sin datum uswyst, nß befelch und heißen miner Herren und obern, uf das