Januar 1530.
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Francisc über 3000 nie verbracht, und rrvij jar geherschet, und so er järlich uit ine denn 8000 g, ftirgeschlageu,brächt 216000 g. in xxvij jaren.
22. „Hierum helfend uns trachten, das zuo guotem dienen mag, nnd uns by dem bhalten, darzuo mirrecht habent. Denn je die schirmvögt, so die geschirmten nit mer sind, die rechten bsitzcr werdcnt, zc."
St. A. Ainich: Zwingli-Schristen.
Zn v. Dem Berncr Abschied (Lll. 37—39) ist folgender Bericht beigelegt:
1. „Als dann mincn Herren ein bidermann, wie der umb etlich anschläg beider surften von Ocsterrychwissen trage, anzöigt und aber gcmcldter mincr Herren nicrklicher gcschäften halb mundlich nit verhört werdenmag, in schrift ze stellen befolen, sagt, daß als er jetz in syncm heim kceren zuo Blescnz gewesen, syge demobristen feldhouptmann der landskncchtcn ein brief deS summarie inhalts zuokommen, daß sich die landsknechtdarnach an ort nnd end vcrfüegen (sollen, wo) man sy zuo syncr zyt wider gehaben mög; dann keis. Mt. samptirer Mt. bruoder dess endlich entschlossen, (daß) st) den geistlichen fürsten in ire linien (?) nnd possess, vondenen s>) vertribcn, wie dann die bisher gewesen, wider inhelfen, daran alles, so inen gott vcrlihen, streckenund nemlich ungeforlich uf jetz künftigen Merzen oder Aprcllen ire läger für die statt Kostenz uf ir und unserEidgnossen crdrich mit gunst und vcrwilligung etlicher Eidgnossen schlnhen wellend zc. Solichcr brief syge,nachdein er verlesen, der landskncchten feldhcrren, M. Jacoben von Waldenburg und folgends im, disem ge-zügcn, ze lesen worden.
2. Item als er fürbas herwärts keert und gan Jrnitz kommen, allda im nachtmal gesessen, und allerleireden under inen (wie dann gcschicht) fürgangcn, Hab Hauptmann Bartholom« von Lowcrz (Lanis) gesagt,wie daß Luggarus und Lowürz überhi», die artikcl darüber, daß keis. Akt. die nnd was dein herzogthumbMeiland zuoständig gewesen, zuo siuen hauden ncmen wellte, schon gestellt ivären, und wo man solichs nit glauben,möchte man zuo Lowerz hinder Jcronimo Molizy (Morosini?) dem schriber lnogcn, wurde inan die artikcl, wiesy harmnb gestellt, finden; by disem sige ein bott von Luzern, Sigmund genannt, gewesen, der zuo disem gezügcngesagt, er gczüg sölle sölichs siuen Herren anzöigen, so welle er by sinen Herren dcssglychen auch tuou zc.
3. „Jteur, als er fürbas heimkecrend gan Flüelen zuo Hänsi Zimmerman in dein nachtmal von demamman von Rot under andcrm gefragt, Hänsi, wie stats nun; man sagt, der Abt von S. Gallen liggevor Wyl. Darnf der wirt geantwort, Hey es stat daß gott erbarm; ich weiß wol, wann wir's schonlang machend, so »messend wir znoletst (doch) mit inen (die cristenlichen Stctt meinend) schlachcn, dasnun glich als guot es vor geschehen wäre; dann ee wir einen haller an disen kosten geben, wellend wir zuovormit inen alles, so nns gott beraten, verkriegen. Grad soliche reden sygcnd im zuo Art ouch für oren gangen.
4. „Es reden ouch die Veuediger unverholen, und nemlich hat diser gczüg von der Venedigcr Herreneinem, Andre de Latorn, hören sagen, wir die Eidgnossen dürfend uns nit fröwen, daß sy die V. mit keis.Mt. vertragen (syeu), dann es nun über uns usgan werde."
Gleichlautende Copie im Stadtarchiv Consta»;. — K. A. Schaffhausen - Absch.
Das Original findet sich jetzt im Zürcher Archiv: A. Cnpp. Krieg (erst kurz vor dem Abdruck aufge-funden). Vgl. Nr. 243, N. 3 (Auszug).
Zu «. 1530, 7. Januar, Constanz. Instruction auf den Bnrgertag in Zürich. 1. Anzuzeigen daßauf dem Städtetag zu Eßlingen nichts über das Gotteswort, sondern einzig über den Türkenkrieg und die dcß-halb den Reichsstädten auferlegten Stenern gehandelt worden, und daß auf dem Tage zu Schmalkalden eineSönderung eingetreten, indem der Churfürst von Sachsen vorgewendet habe, er könne mit Niemand eine Ver-eitlung eingehen, der nicht die 17 Glaubensartikel — die der Bote abschriftlich bei sich hat — annehme. Seit-dem habe sich eine Anzahl von Fürsten, Grafen, Edlen und Städten zu Nürnberg versammelt; was sie beschließenwerden, ivisse mau nicht. Weil aber einige Städte sich nicht auf jene Artikcl verpflichten wollen, so seians Donstag vor Dreikönigen (1529, 30. Dcc.) ein Tag in Bibcrach gehalten worden, und weil etliche dazuGeladene nichts Näheres gewußt, so sei ein anderer Tag in Aussicht genommen. Daß bisher überhaupt in derAngelegenheit des Burgrcchts mit den schwäbischen Städten nicht mehr geschehen, erkläre sich aus der Hoffnung,