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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Januar 1530.

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mit dem schwert (zuo) crobren undcrstond; dann wo sy mit gotswort hierin je überwunden, hcttind sy des an-schlags nit dörffcn zc.

2. „Zum andren, daß sich ir ratschlag nff falsche Vertröstung des Keiscrs und Ferdinand!, die heim-lich, doch falschlich, wirt undcrgeschoben, ja welche gloubind, daß fleisch und bluot im sacramcnt sygind, dieiverdind sy fry lassen zc., vcrlassent. Dann so sy uns von einander geteilent, wurdint wir überwunden, wurdeirs (gchbeines nit dnrvon komen.

3. „Zum dritten, daß die fürsten und stctt, die sich von denen, die rechten verstand im sncrament habendund von uns sündren wellend, sol uns nit hoch bekümrcn, wo es nit anders sin mag; dann wir sust ouch jedie vordristcn hcttind »messen sin. Doch les man uf, was man sindt.

4. „Im Rotwylischcn Handel ist zc sorgen, sye nit guot, daß man sich Bremgarteren und schultheißHoneggcrs halb ützid uftüeje; dann je so müeßte man die Brcmgartischcn halten wie die Rotwylischcn und har-widerum zc. Das mag weder ein statt von Brcmgarten noch die vertribuen ze Rotwyl erlyden. Dcßhnlb nianeinen andren ratschlag zc Hand »einen (sol). Es ist ouch alles vergeben, was man suocht mit den fünfOrten zc.

5. „Daß man der practiken und hin und wider reisenden argwönigen Personen halb sich einhällig ent-schließe. Zuo eim, daß man practik in gemeinem kosten mache in Italien und wo es not sye. Zum andren,daß man die argwönigen Personen, jederman in syncn zwengen, anneme.

ö. „Daß unser Eidgnossen in den gemeinen vogtycu vil irrtum machend des göttlichen worts halb, alsder vogt im Ergöw ze Mure tuot, und der landvogt im Turgöw ze Dießenhofen, und der in Sanganser landtze Flums ?c.

7. „Dcß Handels Santgnllcn halb stat es also.

IV. 1. „Do abt Franciscus gstorbcn, hat Herr Kilian Köife, der sich jetz für ein Abt treit, sampt andrenmitmüssenden synen tod verheimlichet, bis er alle practik und nnordcnliche wal, die ein invasion oder intrusionist, zc wegen bracht. ^

2. „Und wie er nnordenlich crwelt und alle fachen gestiert, sind nllwcg die ij Ort Lucern und Schwyz onuns und Glans gen Wyl zevor geritten, und als man sagt, by und an der wal gewesen.

3. „Die wal ist ouch an gewontcm ort zuo Santgallcn im convent nit bcschehcn, sunder ze Napcrswylund Einsüdlen, alles mit pratik zuognngcn, als er sclbs bekennt.

4. „Und nachdem er on unser wüsten und hinder uns die unordcnlichcn wal volbracht, hat er sich vonstund an für ein abt getragen und öffentlich harnS gesagt, er welle die meß und ander gotzdicnst widrum uf-richten und daran setzen zc., was er vermög; habend by XX frommer mannen gehört. Nun ist die meß zurselben zyt gcmeinlich under den gotzhusliiten abgemeret, denen wir znogesagt, als man wol weißt.

5. „Demnach hat er durch die Fucker ylends gen Rom nach einer confirmation geworben. Aber ceund er bestntct gewesen, hat er sich mit aller barschaft uf und über de» sec hinus gemacht, da nicnklich weißt,daß im sölchs ouch nach bäpftlichem rechten nit zimt, daß er sich einen bsitzcr mache vor der bstätung.

K. „Nun sind wir nach vermög des bürg und landrcchten schirmvögt, nit allein des abts oder convents,sunder ouch der bidcrben lüten uud aller güeteren zc. Verhör man das burgrecht.

7. „So nun er unbcstät und von uns und Glans widersprochen, die güeter cntfüert, so ists ein spolium,ein roub und »am; das sindt sich mit allen rechtsverstcndigen.

8. „Über dise taten verantwurt er sich zc Baden, er sye nit der mcinung gen Überlingen gefarcn, daßer sich flüchtig machen, sunder im wäre angezeigt, daß er bäpstische und kciscrische confirmation da zum ringstenbekommen möchte, aber demnach, do er sähe, daß er nit sicher war, sye er da ussen bliben zc.

— „Da aber öffentlich sin dichten und unwarhcit, sampt den unrechten ergriffen wirt.

„Erstlich halt er von stund an gen Rom geworben durch die Fucker zc., dorft uit gen Überlingen.