Januar 1530.
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myß by inen bedacht, jedoch solichs, als ein notwcndigs, an ire Herren nnd ober» hindersich zcpringen ange-noinmcn, dannen (davon?) fcrrcr nnt flciß ze rotslagen, das zn mehren nnd mindern, auch Nachdenkens zno haben,wie ein solichs in das merk ze pringen sey.
4. „Darneben ist onch 'bedacht, divil unser g. Herr Lantgraf Philips zno Hessen m. nff dem gcsprech znMartbnrk fast nf soliche maß ein frcnntlich gnedig undcrredc gehabt, onch den gesandten von Zürich und Baselneben den nnscrn von Stroßburg ein abscheid zugestellt', daß man sich onch nff den selbigen bedenken und unservcrtrmvt lieb freund nnd christlichen Mitbürger zn Zürich, Bern nnd Basel ir gemüet unfern gesandten, so diß-mol hinuf reiten, entdegken, und ob fcrrer deshalb tag fürzcncmcn sey, ernennen (?) mögen, damit hochgcdnchtcmsürstcn nff syn christlich fürhabcn und anregen onch gcpürlich antwort midcrfar.
5. „Es hat onch jedes theil für fruchtpar und guot angesehen, syn vcrtrmvt kondschaft der Icnf halb zemachen und was also erfarcn, solichs dem nächsten Ort discr christlichen verstentnns verkünden, und das selbigdas den andern onch zno missen tuon soll, sich demnach .haben zno halten. Actum Sonntag den irten Januariianno ze. tricesimo. — (Von anderer Hand:) P-nus B»o^, urbis Argmu». p>°iho»°tarius sbi.
In moderner Schrcibmeise abgedruckt im Archiv E. H. I. 419—422.
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Multen. 153V, e. 7. Januar („in der wachen Negum")-
»rantonSarchio Freivurg! Jnstruct. Bd. l. wi i>,
Gesandte von Frcibnrg - Jacob (?) Vögeli, Peter Tossis - sollen eröffnen. (1.) man habe desRathes Inschrift erwogen, hätte aber erwar.tet, daß sich die Mnrtncr mit dem erwählten Prädieanten begnügenwürden, und vermeine, sie seien nicht befugt, denselben nach Motier oder in andere Kirchspiele zu führen,wo noch nicht ermehrt worden, einen Prädieanten zu bestellen; darin haben sie den Landfrieden nicht beobachtet.Man begehre nun zn wissen, ob sie es mit einhelligem Rath gcthan, oder ob es von einzelnen Personen vonsich ans geschehen sei; im letztem Fall wolle man die Betheiligten bestraft wissen. (2.) Da Farellus überdie Messe geredet oder gepredigt hat, wer sie lese oder halten lasse, sei einem Mörder zn vergleichen, so sollendie Boten Wege suchen, um ihn kraft des X. Artikels im Landfrieden z» berechtigen, da die Herren nicht alsMörder gelten wollen.
Vermnthlich mar auch eine Bern er Votschaft nmvesend; mir vermeisen zu dicsfälligcr Ergänzung deS
Textes auf nachstehenden Act:
1530 5 (nl 6 ) Januar. Bern an Frciburg. Die von Murten haben durch eine Botschaft zu erkennen
gegeben, daß sie sich vereinbart haben, auf morgen des Glaubens megen eine Gemeinde zu halten, damit sie
dcßhalb zur Ruhe kommen, mozn sie die Botschaften von beiden Städten crmartcn. Da dieses Vorhaben den.
Landfrieden nicht zu.vider sei. so habe man eine Botschaft nnt den nöthige» Vollmachten dahin verordnet und
überlasse nun Frciburg, dasselbe zu thun, u. s. m. ^ ^ .>>
" um," x., 4v4k i«. Jan.). — »!. A. Fmbm'q: A. Bn».