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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Januar 1530.

6) 1530, 31. Januar. Straßburg an das Neichsrcgimcnt. Antwort: (Wir)... „geben daruf e. f.gnad und gunst dienstlicher und guoter Meinung zuo verneinen, daß unser besonder guot srnnd und lieben nach-puren der dryer stctt Zürich, Bern und Basel sich mit uns und himvidcr wir mit inen in ein rvjärig cristlichburgrecht und früntlichcn nachparlichen verstand, als dann unsere vorfaren mit den und andern vor ziten ouchverstendnus nfgricht und gehabt, ingelossen und begeben haben, und dasselbig k. Mt. . ., dem hl. rom. Rych,desselbigen ufsatzungen und ordnungen oder sunst jemands zuowider, ouch nit iu Meinung, uns dcßhalbcn vondem hl. Nych abzuosündern, sonder allein uns und die unsern, in anschung jetzt geschwinder und sorglicher löuf,vor unbillichem gwalt in gegcnwers wys zuo beschirmen und verwaren, damit wir hochgemcldter k. Mt. unddem hl. Nych desto bas und stattlicher hinfürter gedienen mögen, das e. f. gnad und gunst zuo bcricht der fach,und ob es anderer gstalt an dieselbig gelangt, uns damit entschuldigt zuo haben, uf bcgerte antwurt wir dienst-licher und guoter Meinung nit wellen verhalten." 6) und v) im St. A. Ziirich: A. Straßburg (Basler Copisen).

Zu 1». „Nachdem uff heut dato in unser statt Straßburg unserer vertruwten lieben und besonder guotcnfreunden und christlichen Mitbürgern der stett Zürich, Bern und Basel gesandten mit unser der geheimen Rateverordneten der jetzt geschwinden und ungetrüwen lcuf halben, so man zuwider den jenen, so gern Gott demHerrn lind syncm wort anhiengcn, in practicierung und üebungen stat, vertruwlicher wiß red gehabt, darby be-sorgenden schaden, wo nicht bedcchtlichs fürncmcn beschickst, zuo herzen gestiert, ist von allen thcilen bcratslagtworden:

1. „Dwil ougenschinparlich ain tag, daß der widerwcrtigen gemüet grundtlich dahin gerichtet, die lutercrkanntnis der göttlichen warheit und evangelischen leer mit der tat abzewenden und, so vil an inen, ußzuorütcn,und Hinwider nß pillicher und erheischender christlicher Pflicht einer jeden oberkeit, so dem wort gottes anhangenwill, znostat und ir schuldig ampt ist, sich und ire underthonen mit höchstem vermögen dorby durch mittel gött-licher hilf zuo enthalten und vor abfall zuo bewarcn; damit man dann nit also gewaltiger tat nnverhört undunüberwunden davon erschreckt und manch gefangen from herz wider undcr das bebstlich gsntz getribcn werde,daß dann, inenschlicher wys ze reden, nit erscksteßlichers fürgcnonnncn oder gcarbcit werden möcht, dann daß alleoder der mehrerteil oberkeit, so gott und syn wort lieben, das by inen luter und klor predigen lassen, sy würdewas stands sy wellen, ferr oder noche gelegen, sich in einen christlichen verstand mit und gegen einander begeben,der gstalt, so einichcr theil undcr inen des wort gottes und evangelischer leer oder fachen halben, so in cimandern schin möchten fürgemendt, doch im grund wol abgenomen werden, daß die zuo «orderst zuo abtrybungdes gotswort beschce, befehdet, vergwaltigt oder überzogen würden, daß dann die andern, so in disem christlichenverstand wären, und ein jeder für sich selbst, so bald sy das durch schrift oder glaubliche erfarung innen wurden,die fach inen nit anders sollen losten angelegen syn, dann als ob ein jeder selbst angriffen, befehdet, überzogenund syn eigen fach (wie es dann die warheit ist) wäre, daruf ouch on allen Verzug, sym besten vermögen nachhelfen retten und entschütten, ouch den nechsten im gesessen, so sich empört oder syn Helfer wäre, angrifen, be-leidigen und dem benötigten theil nnderstan luft und platz ze machen, wie dann jeder zeit nach gelegcnheit desHandels fücglich und ine syn christliche lieb und trüw, ouch eigne gewissen und selbst wolfart dahin wysen wärt.

2. „Ob sich ouch solichs zuo eim beharlichcn krieg erstregkcn wöllt, den getrewlich mit einander vollendenund ußfüeren, ouch kein theil diß christlichen Verstands on des andern wissen einich rachtung anzencmen, unddaß Hann nach gstalt der fach, dwil es die eher (ehr) des Allerhöchsten und unser aller heil und wolfart belangstdie nngelcgenheit deren, so ouch diß christlichen fürncmens syn, nit zuo bedenken oder im abschühlich soll lostensyn, dwil und doch discr christlicher verstandt niemands zuowider, ouch nit anders dann sich selbst by der ewige»worheit und vor unpillichem gwalt zu beschirmen ufgerickst würde, der tröstlichen zuoversickst, so also ein christlicherverstand erbreitert und gewyterst daß es manchem gnotherzigen, so die warheit vertrugken und nit offen bekennendarf, hoch trostlich, zuo merung christlicher lieb dienstlich und den widerwcrtigen erschrögklich, ouch zuo abtribungirer geschwinden ratsleg abbrückstich und zerstörlich syn soll, manchen fürgefaßtcn willen im sagk behalten,darzno die tranc(r)nde gemüeter miltcrn werde.

3. „Wicwol aber die gesandten deshalb etwas zuo besließen nit befelch haben, allein das vcrtruwtickM