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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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December 1529.

„Abt von St. Gallen an die Statt,

„Herzog Jörgen von Sachsen an Herzog Hansen, dem er schnen stand, daß er nit mer ein erwelenderfürst sye :c., ze nemen und Herzog Jörgen ze geben underston wirt.

„Die bischoff am Rin an Lantgrafen von Hessen,

„Und dcrglichen allcnthalb wider die evangelischen stett richten, was er vermag, und so man allenthalbwider einander nf ist, will er mit einem züg Hary» in Tütschland fallen als ein mittler und mit guoten, aberfalschen warten die stett und Herren betören, bis er sy under sich bringe.

III. 1. „Hieby ist allweg wol ze betrachten die knntschaft, die im September vergangens jares und nf diedisputation ze Bern, dergleichen uns zuokomen ist.

2. „Dem Keiser den anschlag ze brechen wäre guot, daß man im Tirol ynnäme (also rat(et) der gedachthoptman); müeßte er den züg zuo siner not bruchen.

3. „Das vermeint gedachter hoptman ze tuon mit gottes hilf mit 8999 tütscher knechten, mit der Vene-diger gschütz und pferd, und (müeßten) die Pündt onch einsmals ynfallen.

4. „Darzuo wurd onch Herzog von Wirtemberg helfen, so er einen zug in sin land ze tuon fürnäme.

5. „Es ist onch nebend dein brett geredt, wenn unser botschaft vor dem fridcn gen Venedig kommen,wäre der friden Nit gemacht, w." St. A. Zürich! Kirchmarchiv (Autographon vo» Z.).

Abgedruckt im Archiv E. H. I. 277—279 (nach der Copie in Simmlcrs Sammlung, mit einigenFehlern)/

3) 1539, 11. Januar (Dienstag vor rr° die), Zürich. Kundschaft eines mit den Anschlägen „beiderFürsten von Oesterreich" bekannten Biedermanns. 1. Auf der Heimkehr habe er zu Placenz von dein Fcld-scherer, M. Jacob von Waldenburg, einen Brief an den Hauptmann der Landsknechte zu lesen bekommen, worindenselben angezeigt worden, daß sie bald, etiva bis März oder April, vor Constanz ein offenes Lager schlagensollen, zum Theil auch ans eidg. Boden, was mit Erlaubniß einiger Orte geschehe. 2. In Jrnis (Giornico)habe Hauptmann Bartholome von Lauis gesagt, es sei bereits ein Anschlag gemacht, Luggaris und Lauis wiederan das Hcrzogthmn Mailand zu bringen; dies könne man bei dein Schreiber Jcronimo Molzi schriftlich finden.3. In Flüelcn sei von dem Abt von St. Gallen die Ncdc gewesen; da habe der Wirth gesprochen, es mögenoch so lang gehen, so müsse man zuletzt doch mit den Städten schlagen, was vorher schon hätte geschehensollen; denn eher wolle man alles vcrkriegcn, als einen Heller an die Kosten gebe». 4. Aehnliche Reden höreman auch in Arth. 5. Die Vencdiger sagen auch offen, daß ihr Friede mit dem Kaiser den Eidgenosse» zumSchaden diene. St. A. Zürich: A. Capp. Krieg.

244.

Brunnen. 1529, n. 30. December.Tag der V Orte, gemäß Nr. 233, in. — Abschied und Acten fehlen.