Druckschrift 
4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
489
Einzelbild herunterladen
 

December 1529.

489

Eine» Abdruck enthalt dns Archiv E. H. I. 273—277.

Wir fügen noch drei Actenstücke bei, die einzigen, die uns vorgekommen sind:

1) 1529, 12. December. » Oonsut st UroUutsutss ssuntus populäres Diguriui« an Venedig. »Ittustriss.priussps no zzrurrurii, UsnsvolsntiuM uostram In vos st vsstrau» srga. insckiooritntsin uostrum non sst ourtsstsrrmr, uuuguum snim nodis sxoictsruut guss rstro unnis vsstra oslsitueto uruioitiss sxsrupta In nos sctictit.Lins ttt ut surn res Iruinuuoo lros nostro SWeuto inirs IraUsunt uo vuris iuetsntur, vsstros rsipublioss us donistntus xsrincis as nostrarurn rsrnin ouru nos tanZat. tZxxsrti snnn sninns cpuaiu invisa sit rsgillus aot^ruuuis poputoruru ao urdiuru tidortus. (tum uutsm rstoruin astutia st pisrltcktu, epuas ItUsri borninsstidsntsr st nsgltgunt st ämnnant, sasxsnuinsro mngnas etaäss äutus sint inoautis; s äivsrso autsm vsstrnMuäsntia ne ttäs nonnnnqumn kaotum sit, ut nc>n moctc> vsstru, ssä nostra ciuoepus tidsrtus mslius uo tutiusststsrit, oommittvrs non cködsmus, ut tsmxors tmn aätlioto niirii oonsitiorum oontsrnmns. Mttimus igiturnon tantuin Castro, ssä omnium gum in siiristinnam oivitatsm soisrunt urdium nonnns prazsentirnn ostsn-sorsm' (ct. Ilocioiplrnm ttotiinum)', virum iuvsnsm izuicisin, ssct sruciituin, tickstsin uo soliisitum, gut vestrgzeslsituctiui msntsm nostram sxxonst uo vioissün oousitiu c)um tili u vodis ersetsutur, uct nos rstsrst. bll sr^otictsru psr omni» Imdsutis obssorumus; nmn nmditiosam Isgationsrn nnno inittsrs vstusrnnt luso tsinxora,non azstinratio ninplituckinis vsstrW. Loni st mgui oonsulat vsstra. ostsitucto «zuisguict ick sst <zuoct nonnns.»1'iAuri, LSt. St. A. Zürich! Zwnigli-Schrifte».

2) „Was von Venedig (ist) kommen in summa." (Gutachten von Zwingt!).

1. 1. „Die Nencdigcr sind mit dem Keiser bericht.

2. „Habend uf unser Herren anbringen, dns si) in »amen der christlichen Stetten gcton, dise trostlichenntivurt geben:

3. „Sy hnbind ich mal ein fridcn mit dem Keiser troffen in Hoffnung, der werde stet zuo bcdcn teilengehalten. Aber die fürsorg unser Herren und ir(er) christlichen bürgeren und das friintlich znosprcchcn neinintst) uf mit höchstem dank und fröiden, ivcllint olich in künftigem (wie sich joch die fachen erzichint) dess yngedcnksin und zno gnotcm nimmer mec vergessen; es söllint onch unser Herren müssen sampt ircn mitbnrgcre», daß einregimcnt zuo Venedig inen >vellc beständig und hilflich sin in allen iren gfcrden und nötcn, mit st)b und gnot,mit kriegSlüten, mit provant, mit gnot und gelt; darum söllc man st) frölich ansprechen.

4. „Und das habend st) dem Cnnzler cmpfolhcn, dem Kotten noch cinist vor der tür zc sagen; dann vorhats der Herzog sclbs gscit.

5. „Darnf gedankt ist vom botten :c. Und sind im so vil krönen vom Herzogen geschenkt.

II. „Die knndschnft des houptmans, den man wol weißt, von dcsKeisers anschlegen"»d fürncmcn, onch nß Venedig bpm selben botten komcn."

1. „Daß die Keiscrischen mit gar gheinen nfrcchtcn sstuckcn umbgangind.

2. „Des Kcisers fachen sind wyt zcrströwt, darum man im dess ee und mec schaden mag.

3. „Der Keiser richt fründ an fründ, oder fyend an fyend, und demnach trcit er sich yn für einen mittler,und ist aber partysch, allweg das bapstum tnid vorab synen eignen gwalt und nutz ufzerichten.

4. „Und so er in Tütschland kriegen, will er den Castellan von Müß au die Püudt,

„Bischof von Costcnz an die statt Costcnz,

„Bischof von Straßburg an die von Straßburg,

„Herzogen von Saphoy an Bern,

„Die V Ort an Zürich,

In der hier ausgeschnittenen Stelle stand venmtthlich obiger Name.

32