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December 1529.
7. „Dorum ist min undertünig bitt in namen miner gnädigen Herren, üwer D. und M. wölle irenwillen und gefallen, wie doch das sye, gnüdenklichen eroffnen und diß min anbringen mit flyß bedenken undzuo guoter frucht kommen lassen, hiemit ich mich untcrtäniklichen cmpfelchen und gnädiger antwurt erwarten will."
kl. 1. „Nach dem fragt man mich, wölche stett in dem cristenlichen burgrecht wärcnt; item welche Ortwiderivärtig wärent, und ivelche Ort als unpartysch sich hieltent, und schreib der Canzler die nainen (die ichangab) uf.
2. „Die credenz könnt man weder lesen noch verstau; dann sy ganz und gar falsch und zum aller vcr-kertistcn geschriben was; doch gab ich sy zuo verstau, daß sy ze fridcn warent.
3. „Der Herzog gab die antwort: Zuo dem ersten danket er minen g. Herren :c. zum höchsten undflissigosten mit vil klnogen Worten; darnach empfieng er das anbringen mit großem dank und sprach underanderem also: Die gcfärlicheiten und aller Handel Müschen dem Keffer nnd beden comunen wärent an imsclbs also nach lut mines anbringen(s); aber iehmal war ein frid mit dem Keffer betroffen, in Hoffnung, erwurde stcet gehalten werden zuo bcdem teil; aber die fürsorg miner Herren und das früntlich zuosprecheunement sy uf mit höchstem dank und fröiden, wölltent in künftigem, gott geb wie die fachen sich erluffent,somlichs indenk sin und zuo guotcui »iemert vergessen. Dorum sölltent minc Herren Müssen ungezwifelt, daßein regiment von Venedig inen wellte bistendig und hilflich sin in allen iren gefärden und nöten, mit lyb undguot, mit kriegslüten, mit prov(i)ant, mit guot und gelt. Dorum söttt nian sy frölich ansprechen :c."
III. „Ich dankt in namen ininer g. Herren und sprach, sitmal ire Maiestet mit gnaden empfangen hetteminer g. Herren anbringen, so bcgerte ich witer in namen miner Herren, ob sy das fürnemen des Kefferswüßtent, minen Herren nachteilig in künftigem, daß sy sömlichs in geheim durch früutschaft und nachpurschaftminen Herren wölltent anzeigen.
IV. l. „Der Herzog sprach, sy wüßtent gar nüts, sunder der Keffer hett inen fürgeben in dem vertragund friden, er wäre der Meinung, daß er ivöllt frid machen in ganzer Cristcnheit under allen surften undHerren, landen und lüten rc.
2. „Ich begert, wo sy aber in künftigem vermarktend ratschlag und fürnemen des Keffers und siuerParty, die minen Herren und iren verwandten nachteilig möchtend sin, daß sy sömlichs minen Herren durchpotschaft (als vil irer ceren und maiestet zimpte) wölltend kund thuon, alls in miner Herren kosten; deßglichwärent mine Herren urbüttig, das regiment Venedig auch zuo warnen in allen und jeden gefärden."
3. „Der Herzog sprach, sömlichs wöltent sy gern thuon und nit allein mit warnen, sundcr mit allemiren vermöge» minen Herren früntlich zuosprecheu, nnd erbott sich vil gnots, mit vil Worte». Ich dankt imund erbott ouch alles guots in namen miner gnädigen Herren und irer verwandten."
V. k. „Darnach muoßt ich nemcn von dem Herzogen xxv krönen, welche ich genomen Hab von im mit dererlüterung, daß ichs minen Herren wölkt überantwurten.
2. „In disem Handel ist mir ernstlich behülflich gsin Herr Michel Geißmeyer, daß ich für den Herzoge»und die Rät käme."
.laoulum (Ini'olikim s ^
^ ^ . Lairocnmi'ii.
II ' IViaaka^is Ka^untnius)
(Eigenhändiger Bericht von Collin.)