Dccember 1529.
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Italien nbgcfertigct, die sich in still so ml möglich der angezeigten dingen crfaren, nns solichs anzeigen, onchwir darneben so vil möglich unser crnstlichs ufschcn Helten und mit löten, die sich uns glichförmig hielten,früntschaft ze machen beflissen, damit wir uns mit göttlicher hilf dcster bas vor schaden mögen bcwarcn, und soöch dise Meinung gefellig, daß dann ir sölichs üwern und unfern christenlichen Mitbürgern obgcmelt zuoschriben,onch was öch daruf begegnet, und wie es öch gelicbe, uns das zuoschriben wellend." 3. Ansuchen um Bestim-mung und Beschickung eines Tages wegen des Handels mit dem Herrn von Engelspcrg . ..
K. A. Basel: Mssiven k. 16<ib, 107».
Am 4. Dccember gab Bern den heimlichen Rathen von Zürich und Schaffhauscn in kurzem SchreibenKenntniß von dem Antrag Basels, ohne eigene Gedanken beizufügen. St. A. Bern: T-atsch Miss, n,
5) 1529, 5. Deccmbcr. Bern an Zürich. Von Basel schriftlich um Förderung des straßburgischcnVurgrechts ersucht, habe man die Autworten der Gemeinden von Stadt und Land verhört, worin man „gutenWillen" befunden, und darauf Basel gebeten, nun einen Tag zum Abschluß des Vurgrechts zu setzen, was esohne Zweifel thun werde laut der zu Aarau gepflogenen Abrede. Es sei daher die Botschaft zu solchem Tagebereits verordnet, und bitte man Zürich, das auch zu thun. „Gott der allmächtig well alles zuo ufnung sinsheiligen Worts und eercn schicken" ... St. A. Vcrn: Teuisch Miss. u. t47b. — St. A. Zürich: A. Straßburg.
6) 1529, 5. Dccember. Bern an Basel. 1. lieber das Burgrccht mit Straßburg (obigem gemäß).2. Betreffend die Aussenduug heimlicher Späher. Teutsch Miss. ir. e. rror,, -rr?».
7) 1529, 9. Dccember. Basel an Zürich (dcßgleichen an Bern). Vermöge des jüngsten Abschieds vonAarau habe man zum Abschluß des Burgrechts mit Strnßburg einen Tag nach Basel angesetzt auf Sonntagvor Thomä, den 19. d. M., der allen beteiligten Städten verkündet sei, zc.
K. Basel: Miss. k. 263 a. — St. A. Zürich: A. Strasburg.
8) Das bezügliche Schreiben an Strnßburg, d. d. 8. Dccember, das einige Momente der früheren Ver-handlungen rccapitnlirt, findet sich in den Bnslcr Missiveu k. 252.
9) 1529, (23. oder 24.) Deccmbcr, Basel. „Zuo wüsscu, als dann die dry stctt, nämlich Zürich, Bernund Basel an einem, sodann ein ersnme statt Straßbnrg zum andern teil, ein cristcnlich burgrccht und früntlichenverstand, allein zuo crhaltung göttlicher warheit und evangelischer leer, damit sy nit mit givalt und unverhörtdnrvon trungen, mit einander ingangen, uf und angenommen; dicwyl aber vermcldte dry stett Zürich, Bern undBasel in solichem burgrcchten die cltcstcn, und ein statt Straßburg sich erst nachmals, vermag der bricfcn, so deßhalbufgcricht, und jede statt deren einen by Händen, zuo inen verpflicht uud iu sölich burgrecht kommen, der ursach syouch, daß obanzeigte dry stctt in bemeldtcn briefen znovor für eine und die cltestc, und sy von Straßburg für dieandere und jüngste party gesetzt werden, guotwilliglichen nachgelassen; damit sich aber niemands und besunder einersame statt Straßbnrg zuo beklagen, daß solches ir an irem alten erlichen harkommen, würden und crensitz, so sy byständen des heiligen römischen Nichs, ouch an andren orten und enden bißhär gehabt und noch habe, etwas Nachteil,als ob sy sich dardnrch gcnidrct, gebcrcn oder bringen möcht, so ist durch obvermcltcr drycr stctten, samt deren vonStraßburg ersame ratsbotschaften, so Mittwuchs den rrijtcn Dccembris anno rrir zuo Basel by einander vcrsamlctgewesen, neben den bnrgrechtsbricfen, ivie und welcher gstalt es mit dem sitzen, umfragen, uß und ingan, so man hinfür"ff tag(en) znosamen konnnen rvürt, gehalten soll werden, gnuogsamlich verscchcn, abgredt, und wie harnach folgt,beschlossen:
1. „Nämlichen und des ersten, daß man soll haben zween bänk; da soll(cn) nf dem einen alle die, sovon einer Eidgnoschaft und nf dise zyt in bestimmtem burgrcchten verfaßt oder hernach darin kommen möchten,
wein harkommen nach nach einander sitzen.
2. „Deßglichen so soll ein ersame statt Straßburg oder ir geordnete botschaflen uf dein andern bankden obersten sitz, und andere stett, so nit von Eidgnossen wären und harnach ouch iu dis er istlich burgrecht
kommen wurden, den nachsitz haben.
3. „lind söllcnt die verordneten Herren, so von cini ersame» Rat der statt, darinrrc dann der tag beschribeuund gehalten wärt, gcordnot, die umfrag haben, ein frag um die andere thuon, also wann sy ein frag usf der