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December 1529.
derben reiche, hat er denen von Strasburg sölichs in warnungs wise angezeigt, damit und wir, so dem gött-lichen wort anhängig sind, vor sölicher geschwinder bratik sich wüssen z»o hüctcn und so es müglich die bot-schaft zuo verhinderen, oder daß ir und ander Eidgnossen linder ougeu der botschaft inöchten erschinen. Undals üwcr gnnd begcrt, sölichs unsrcn Eidgnossen von Zürich (und) Basel zno berichten, ist beschcchen; sy haudsonch ireu Herren zuogcschribcn. Witer so langet an nns glaublichen, daß in vergangnen tagen ein kciscrischerbott gan Napperschivil sigc kamen, der hat dem Josep Arnberg von Schwyz nachgefraget; der ist von einempfaffeu daselbs angeuds über see gan Schwyz ilcnds gestiert; mag man wol gedenken, daß sy etwas bratikvorhanden (habind). Dcune sind ivir in landmärsivisc bericht, daß sich vogt Gipser (Gnpfer) von Schwizhat hören lassen, es sigc dem Keiser bewilliget, daß er ein botschaft in das laud werde schicken zuo den v Orten.Harum . . . mag üwcr wysheit wol spüren, daß der ercnman wie oblut nit uß einem leeren Hafen geschribenhat. Darum mögend ir üch da obncn der fach witer erkunden, was darnf zno halten sigc; dann gewiß ist esby mir, daß die von Straßbnrg vil gnotcr heimlicher fründen habend an allen orten by den fürste», wann st)uns die obbcmelte copy in trüwer Meinung fürgehaltcn, daß sy in alliveg gern unser aller wolfart scchen wölltcn.Ich hoff onch daby, so wir hinab zno inen komm und das bnrgrccht beschließen, werden wir mer gcheimnnßvon inen verneinen."... St. A. B-ru: A. NNive Zytung I.
Zu «I fehlt alles Material; in den Basler Missiven ist uns kein solcher Erlaß begegnet.
Zu v. 1) Tie vorgenommenen Acndcrnngen zeigt ein Specialact unter dein Titel: „Hicnach folgend diedry artikcl, so in dem ernstlichen bnrgrcchten und freundlichen verstand, so die dry statt, nämlich Zürich, Bernund Basel an einem, und dann die statt Straßbnrg am andern teil von wegen des göttlichen worts evan-gelischer leer angcnonnncn und durch bemclter fielt ratsbotschaftcn Mittwochs den rrijtcn Dec. Anno :c. rrviiijgeändert und abgeredet worden." St. A. Bm>: MMd- vir «rs-4is.
2) Es sei hier der Meinung Berns betreffend die Vorbehalte gedacht: Die Eidgenossen sollen allefrüher mit Fürsten, Herren, Städten oder (andern) Gemeinden aufgerichteten Bündnisse vorbehalten; wenn oberdiese Bnndesverwandtcn wider das göttliche Wort handeln, so wolle Bern sie keineswegs ansbednngen haben,sondern ansehen wie andere Feinde." St. A. B-r»- znstm-t. -e. s?7->.
Sodann sind einige weitere Acten beizuzichen:
3) 1529, 19. November, Bern. Vortrag an Stadt und Land, 1. über das Bnrgrccht mit Straßburg,Dasselbe wird empfohlen mit Rücksicht ans die Freundschaftsbeweise Straßbnrgs seit den bnrgundischcn Kriegen,besonders aber auch durch den Zweck, einander bei der evangelischen Wahrheit zu schuhen; dann folgt ein Auszugder (7) wichtigem Artikel. 2. Rechtfertigung des Bnrgrcchts mit Constnnz. 3. Begründung der Maßregelngegen den wucherischen Fürkanf, zc. St. A. B-r» - Jnstru-t. sos— s?s. — Rathsbu-h ssz, p> ees,
4) 1529, 1. December. Basel an die heimlichen Näthe zu Bern. „Als dann die fach üwcr und unsergnoten ftünd und nachpuren von straßbnrg sich eben lang by üch verziehen (will), darunib wir uit kleinefütsorg ttngcn, diewyl discr Handel eben lutbrecht worden, daß dann gar bald etwas dnrzwüschen fallen, so diefachen nns allen zno spott, schaden und nachtheil verhindern möcht, deßhalb (ist) unser ganz fründlich begcr, >rivöllend erst angczöigten Handel fürdcrn und Ivo möglich nns üwcrs ivillens by discm bringcr verständigen, damitdie fach zuo cnd gefürderct werde. 2. Zuo dem anderen . . . langt uns an, demnach kcis. Majestät in Italienum Bononicn ligt, daß da große pratiken und anschläg über die verjcchcr göttlichen worts und sonderlich ividcrdie bckenncr der warheit in unser Eidgnoschaft gemacht und vorhanden sye, daß (nämlich) wir Eidgnossen, sodie evangelisch leer angenommen, des ersten angegriffen, und so es mit nns usgcmacht, alsdann die übrige»Nychstett onch strafen wöllcn (mo), und wicwol -vir ganz ungczwifelt, der barmherzig Vattcr werde sin hcl'gswort und die verjcher siner ceren uß großer barmherzigkeit lind um der ceren willen sins namens vor ollemübel gnädcnklichcn bchüetcn, jedoch will sich dennocht gebürcn, daß ivir alle mittel, die uns Gott zuo erhaltuugstues worts inittheilt, nit verachtend, und wette nns gefallen, daß üwcr und unser insondcrs guot fründ, trüwlieb Eldgnosscn und christcnlich Mitbürger von Zürich, Schaffhuscn, üwcr lieb und ivir gemeinlich und in »"s"'n er gemeinem kosten zwcn oder dry geschickt man, doch daß dhciner derselben nüt von dem andern wüßte, «'