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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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480 December 1529.

Eidgnossen bank gethan, solleut sy die andere usf dem andern dank, daruf einer ersamcn statt Straßburg bot-schaften sitzen, ouch thuon, und also für und für von eim bank zum andern fragen.

4. „So sich onch begeben, daß man in stuben oder sälcn, darinne man also zuo rat sitzen, uß oder inganwürt, so sollen zuo jeder zyt zwen Herren oder botten, und je die, so uff den bcnken den Vorsitz haben, uamlicheiner von Zürich und einer von Straßburg, darnach einer von Bern und aber einer von Straßburg, so ir ächterzwen znogegen wären, mit einander gan, und also für und für also brüedcrlich und früntlich gcbrucht werden.Und sind diser abscheid vier glicher lnt begriffen und obvermeldtcn vier stetten jeder einer geben. Donstags(23.) den rrÜijtcN Decembris anno Zt. rriv." St. A. Zürich: A. Strajiburg. — St. A. V-r»: Absch. VN. 417—410.

10) 152S, 23. Deeembcr (Donstag nach St. Thomas), Basel. Rudolf Stoll, Ulrich Funk und WernerVeycl an BM., OM. und heimliche Näthe in Zürich.

1. „In der Handlung die vertribencu von Rotwyl belangend habend wir mit allem flyß und ernst ge-handlet, aber die fach für dißmal by unseren mitburgcren nit wyter mögen bringen, denn daß sy inen zumfrüntlichisten schrybcnd, den Handel inen zuo gefallen und sundcrer liebthät lassen in ruowen anstan, unz daß gemeinEidgnossen etwa nächster tagen zuosammcn ze tagen kommcnt, so welle man mit sampt anderen . . Eidgnossen sovil darin handle», daß man guoter zuoversicht, sy die von Rotwyl mit gemeldten vertribencu zuo ruowen undguotem sriden bracht werdint. Dcßhalb welle ü. w. wyter darin handlen, das sy nutz und guot dilnkt; dannder merteil (der) botten auzöigt, daß es ire Herren für vergebcnlich und unnütz ansechen welle, wyter botten zuotuen ze schicken, es wäre dann daß es all Eidgnossen gcmeinlich mit einander thätind."

2. „Der vcrrätcren und spähcrcn halb" w., s. Absch. Text.

3. „Wir wellent üch auch unverhalten haben, daß unser Mitbürger von Costenz den tag nit bcsuocht,sunder sich anderer trungenlicher geschäften halb geschriftlich ires usbelybens entschuldiget" (Hand).

4. „Diewyl aber den Herren von Straßburg die dryg geänderten artikel, wie die zuo jüngster taglcistungdes pulvers, zuosatzes und Vorbehalts halb vorgender bünden zuo Arow gestellt und gebessert, nit zuogeschriben,sy ouch deren nit bericht, sundcr solichs durch unser Eidgnossen von Basel oder iren schryber versumbt und n>trecht versorgt worden, habent sy ire botten nit wyter abgefertigt, onch inen keinen wyteren bestich geben, dannallein unseren willen in gemeldten artiklen zuo verneinen und solichs widcrumb hindersich langen ze lassen. Undwiewol wir uns jetzt aller artiklen gänzlich verglycht, dermaßen daß die Straßburgischen botten guoter Hoffnungsind, daß es keinen wytern schwal haben, sunder by iren Schöfflen und Amman nundalatmcr wol erhebt werdenmög, ist verabscheidet, diewyl sy sich je mit uns zuo beschließen keines gewalts ufthuon wellen, daß wir vonbeiden stetten Zürich und Bern der fach ze guot, damit nit etwa irrung und Hindernis; darin fallen, also mittlerzyt allhie . . verharren, sy ylends hinab fareu (als sy ouch hüttigs tags vcrrytcnd) und die Handlung angcndsund on alles wyter verziechen, sobald sy hinab kommend, an ire Schüssel und Amman (das ist der groß Rath)bringen und uf solichs, was sy da findent, ylends nf der post, ja oder nein, zuo oder abschryben. Ist es dannJa, daß sy es dcrmaß, als es jetzt gestellt und abgercdt, anncmen wellent, so söllcut wir angends hinab Z»oinen ryten, die fach beschließen, den cid von inen nemeu und alle ding lnt üwer. . bestich zuo endlichem ustragbringen."

5. „Und so sy uns dann guoter getrüwer stündlicher Meinung eines schrybcns bericht, das inen warnungs-wys von eim gar heimlichen vertruwten manu, der diser dingen Wissens haben mag, zuogeschickt, dem ouch (alssy uns sagend) wol zuo vertruwen und ze glaubend ist, und villicht an denen orten sitzt, da dise ding verhandletwerden, so haben wir üch ein copy desselben schrybcns, wie ir die hieby gelegt findent (?), zuoschickcn wellen,(damit ir) wyter wissen mögen der gcbür und üwerem gefallen nach ze handle», was üch guot dnnkt, dann distlüt, wie.ir wol hicrus abncmen mögent, nit fyrcnd."

K. „Und so dann ouch vcrabscheidet, daß man der Hessischen Verständnis; halb, diewyl der StettmeisterHerr Jacob Sturm erst diser tagen vom Herren Landgrafen auheimsch worden, erst daniden zuo Straßbnrghandlen und betrachtung thuon soll, haben wir üch deßhalb für dißmal uützit wyters zuo berichten."