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December 1529.
bringen die sechs Orte diesen Vorschlug Heini. 3. Darauf stellen dieselben an die drei Städte folgende Fragen:(1) Ob sie sich, wenn man ihnen gemäß dem obgenannten Bunde das Recht gestatte, mit zwei Zusätzen begnügen,oder ob Bern von sich ans noch einen geben wolle? (2) Ob nicht, weil die Rechtfertigung sich lange verzögernmöchte, wegen der hängenden Geschäfte im Thurgan bald eine andere gemeine Tagleistung gehalten werdensollte? Die drei Städte nehmen dies in den Abschied, da sie auch nicht instruirt sind. 4. Es wird nunvon den neun Orten deßhalb ein Tag nach Luecrn angesetzt auf Montag nach dem neuen Jahr (3. Januar1530). I. Es wird von den V Orten des Korns wegen Berathung gehalten und vorgeschlagen, besonderePersonen zu verordnen, welche z» Händen der V Orte Korn einkaufen sollen. Auf dem Tag zu Brunnenist hierüber Antwort zu geben, «i». Da in diesem Abschied viel enthalten ist, worüber die V Orte vor demangesetzten Tage zu Lucern sich mit einander verständigen sollten, so setzen sie einen Tag an nach Brunnen,auf Donstag vor Neujahr (30. December). i». Der Landvvgt in den gemeinen Aemtern bringt einige Artikelvor, die ihm begegnet sind. «. Der Bote von Bern soll heimbringen, was der von Zug in Betreff JacobStocker's mit ihm gesprochen, p. Es weiß jeder Bote seiner Obrigkeit zu berichten, was Josua von Berol-dingen von Uri über die Voten, die auf der Jahrrechnung zu Lauis gewesen, auf diesen Tag geschrieben hat.«I« Der Schreiber von Lucern begehrt abermals von den sechs Orten Entschädigung für die Ausfertigung desWalliser Bündnisses, nämlich von jedem Ort 10 Gl., was er wohl verdient zu haben glaubt. Heimzubringen.
i'. (Berathung zwischen Lucern und Schwyz über die Angelegenheiten des Abtes von St. Gallen,und Schreiben an Zürich und Glarus).
Im Bcrncr, Frciburger und Solothurucr Exemplar fehlen v—Ii, I—i» und in letztern beiden auch o-Der Glarncr Abschied (Tsch. Sammlung) hat nur ii.
Zu 1529, 16. December. Luccrn und Schwyz an Zürich (dcßglcichcn an Glarus). 1. Es wisse, wie derAbt von St. Gallen auf dem letzten Tage zu Baden vor den Boten der IV Orte sich weitläufig verantwortetund sie angerufen, ihn bei dem Gotteshaus und seinen Rechten zu schirmen w.; wie er sich über die Antwortder Gesandten von Zürich beschwert und darauf die zwei Orte L. und S. crmahnt habe, mit Zürich und Glarusgütlich oder rechtlich zu verschaffen, daß ihm diese zwei Orte auch Brief und Siegel halten wollten w.; deß-gleichen daß die zwei Orte mehrfach den Willen zu erkennen gegeben, dem Abt und Convcntc nach Vermögenzu leisten, was sie schuldig seien, zc. (Wiederholungen). 2. „Und dwyl dann ir nit minder dann wir in denbürg und landrcchts, ouch honptmanschaft briefen vergriffen, und üwer sigel daran hangt, und ir die zuo haltennit minder dann wir schuldig sind, und damit ir und wir (als die so bricf und sigel nit haltind, und mit solcher'hoher schwach) nit geschulten werden, sölich und noch vil grösser schwach, unruow und Übels, so darus erfolgenmöcht, zuo verhüeten, so sit unser ganz ernstlich pitt und bcgär, und crmanend üch in kraft und vermög derbürg und landrcchts und houptinanschaftsbricfen, so (wo st. durch die ir) zum gotshuS Saut Gallen verbunden,daß ir Herren Abt, ouch sinen consent und das gotshus Sant Gallen by dem ircn, by brief und sigel blybcnlassen, inen daran kein iutrag, vcrhindrung, ingriff noch gwalt ze thuon, und üch an dem ort kcins gwalts »üwytcr beladen noch anncmen anc unser gunst, müssen und willen, dwyl doch wir bcde Ort glych als vil gw«rnund gerechtigkeit an dem ort Hand, als ir zwei Ort Zürich und Glaris, und vermeinend ouch, nach tut briefund sigel, ir habend hindcrrnggs und ane müssen und willen unser wüdcr fnog, gliinpf noch recht, an dein ortützit wyter zuo handle», und erfordernd üch (ivo ir sunst nit güetlich von üwcrcm fürnemen abstan) darum ZN>nrechten, wie und wo das biltich und brüchlich, und erbietend uns zum rechten, allda endlichen entscheiderwarten, ob ir üwers fürncmens Härder und ane unser müssen und willen fuog und recht habind oder nit, unso wir üch hicmit recht bieten (und) gegen üch rechts begcrend, sind wir der Hoffnung und vertruwens geg^üch, ir werdend in anscchcn der bürg und landrechtsbriefen, ouch des houptmanschaftsbriefs, und nach verw güwer und unser pündcn und des landssridcus gegen Herren Apt, sinem couvent und gotshus Sant Gallen,