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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
451
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December 1529.

8. Es wird wicdcr dcr Handel mit Bern angezogen. (Darby)haben die Evangelischen nit wällen sitzen,man vollzüche dann iren Handel vor allen dingen, vermeinen, das hembd gang inen nach er dann der rock. Undsind wider nsgetrettcn. Demnach haben si bewilligst zno dem nsschntz, saferr min Herren von Bern darby syen,nnd wo man sich nit vereinbarte, (wällen si sich) nützit vertieft haben." Folgt die Wahl der Ausschüsse (zehnPersonen). >) und 2) im K. U. Soloth«r>n Rathsbuch Nr. IS, p, 400- tss,

3) 1529, 2. December (Donstag nach Andrea), Solothurn. Peter im Hag, Lienhard Tremp, VitziusHaller und Bernhard Tillmann, Gesandte von Bern, an ihre Obern.Uf Hut dato sind wir von unfern Eid-gnossen vor einen großen Rat betaget, nnd so wir nf das rathns kommen sind, ist ein gnote zal von irerstatt gemeind und bnrgerschaft da vor einem großen Rat crschinen und sich ernstlichen beklaget, wie'dann ver-gangner tagen etlich, so dem göttlichen wort widerwärtig sind, in irer unrnoiv die thor beschlossen und das ge-schah znogericht nnd Herfürtragen habind zuowidcr einer frommen bnrgerschafts nnd sölichs wider das cristenlichMandat (so) kürzlich gemacht sige, mit beger, daß alle, die rat nnd tat zno solichem erlosen Handel gethan, darumgestraft werdint. Uf das ist ein große unrnow im Rat und der bnrgerschaft gesin; doch Hand die sächcr so vilgunst by etlichen, daß sy die fach nit fast hoch Hand achten wellen, und vermeint, man seile die glich nfheben,das aber vil des kleinen nnd großen Rats nit Hand wellen gestatten, und sind also ir vil usgcstanden, und istei» große nnrnow vorhanden gesin. Do Hand wir in den Rat cntbotten by dem großwcibel, nur sechind wasvorhanden sige; ob wir etwas in früntlicher wys zwüschen beiden partyen könnind handlen, das zno friden undrnow möge crschießlichen sin, wellind wir (das) gern thuon. Uf sölichs Hand sy die Rät nnd Bürger, sousgcstanden marend, wider gebetten, zuo inen (zc) sitzende, Hand sy nit wellen thuon; vor nnd ee sollen diemißtäter gestraft werden. Doch zuoletst sind die gnotwilligen widcrnmb hiningangen und sich crbotten, sywellind denen mißtäteren vcrzichen nnd inen helfen raten nnd meren um alle fachen; aber alles das so genieretund gemacht werde, so wider das göttlich wort sin möchte, wällend sy nit halten. Sölichs hat der übrig teildcr Räten nnd Bürger inen zuogesagt. In dem ist es spat um mitten tag gesin, hat man uns an die herbergheißen gan, uns ein antivurt geben, sy wellind nf morn wider über den Handel sitzen und volls zno cnd bringen,onch uns verhören, guoter Hoffnung, die fachen sollind zuo guotem bracht werden. Uf das sind wir verharretund uns crbotten, wo wir inen zuo gnotcm mögend dienen, wellend wir gern thuon zc. Und die übrigen Händel,so wir sunst gehebt, sind usgemacht. Und nachdem so wir werdent abgcfertiget, wellend wir zuo dem Wiger undnweren willen erstatten" ... Su A. B->n: Kkchl. Angclegmh,

Es ist endlich ans Nr. 225 hinzuweisen.

225.

Solothurn. 1529, 5. December (Sonntag bor Nicolai).

Kantonsarchiv Basel: Abscheidschriften. Staatsarchiv Bern: Acten Solothurner Reform.

Gesandte: Bern. Bernhard Tillmann; Peter im Hag; Lienhard Tremp; Sulpicins Haller. Basel.Balthasar Hiltbrand; Hans Pratteler.

In der Zwietracht, die unter den Rathen und den Bürgern des Glaubens und besonders der Messe undBilder halb entstanden, haben die Gesandten dcr beiden Städte, nachdem vielerlei Versuche, die Parteienvergleichen, vergeblich gewesen, unter Mitwirkung von Schultheiß Stölli folgende Mittel aufgesetzt und den.Parteien vorgeschlagen:

1.Des ersten, daß aller nnwill, zwytracht nnd spane, so der tafele» halb, onch von beschlicßens wegender thorcn, dcßgelychen der büchsen halb »nd in all ander weg bis nf discn tag gcgcnwürtigs Handels halb