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December 1529.
noch nicht (genügend) berichtet und kein Mehr ergangen, „dabei" zu bleiben; wenn ein solches zn Standekäme, daß sie die Bilder nicht dulden wollten, so wäre es ihnen sonst gestattet. 2. Der hohen Gerichte halbwerden die Boten ebenfalls ersucht, den Handel ruhen zu lassen; denn infolge der Vereinigung der Parteienlasse sich hoffen, daß mit der Zeit in allen Dingen geschehe (was dem Gotteswort gemäß sei), sodaß diebeiden Städte nicht nöthig haben werden, einander deßhalb anzusprechen.
Wir legen noch drei bezügliche Aktenstücke ein:
1) 1529, 2. December (Donstag nach Andrea), Solothurn, Sitzung des großen Rathes. 1. „Es sindfür min Herren Rät und Burger kommen die von der gcmciud, so evangelisch, und haben angezöigt den Handel,wölicher inen begegnot, Zinstag vergangen acht tag uß dem, daß etlich zuo den thoren geloffen und das gcschützzuogerüst, und gebetten, daß man dieselben als die, so st ermürden wollen, heiße von Räten und Bürgern sitzen;dann si st nit für Herren mcr wällen haben, und soferr das nit bescheche, wurden st sich dcß erklagen, und obmin Herren darzuo nit stark genuog, wällen si inen hilf darzuo bewysen." 2. „Uf solichs sind min Herrenrätig worden und haben allerlei geredt von diserm Handel, und nachdem solichs alles wol erwägen und betrachtetist, und die büchsenmcister Wilhelm Bächer und Fridrich Tischmacher ir antwurt und entschuldigung des ge-schützes und bulfers halb dargethan, haben min Herren geraten anfangs, dieselben büchsenmcister von frid undruowen wegen usserthalb dem großen Rate ze lassen; dann die Evangelischen usgestanden sind und nit by inensitzen wällen; si haben auch nit wällen, daß die so zuo den thoren gelüsten und die büchsenmcister geheißen dasgcschütz rüsten, by dem Handel sitzen zc. Also, nachdem man zuo inen hinus geschickt und allerlei mit inengeredt, und eben spat worden, haben min Herren den Handel ufgeschoben bis morn früeg."
2) 3. December (Freitag nach Andreä), Sitzung des großen Rothes. „Die Evangelischen sind daussen gestanden."
1. Sie bringen ihr Begehren schriftlich vor. Darauf wird die Instruction für Stadt und Land wiederverhört, der Handel berathen und den Ausgetretenen bei dem Eid geboten, hereinzukommen und rathen Mhelfen. Nachdem sie eingetreten, hat man ihnen erklärt, daß die Instruction nicht die Meinung habe, die sievermuthen, und sie ersucht niedcrzusitzen.
2. Darauf nehmen sie Bedenkzeit und eröffnen dann, es befremde sie, daß man ihre Einlage so „hochachte"; denn sie meinen nichts Unziemliches eingelegt zu haben. „Antreffend das mere in weltlichen fachenwällen si gern lassen fürgau, aber dheines mer wider das Gotteswort fürgan lassen, wällen nit nidersitzen, inenwerde dann darin gchaudlet und die ding dannen gethan, so wider Gott und abgöttery sind; dann si nit willensvon irem fürnemen ze wycheu noch zuo minen Herren zuo sitzen, bis inen solichs volkomenlich gelangst; es wogeouch dhein frllndschaft noch liebe zwüschen den bürgern sin, bis dassclb beschickst."
3. „Uf solichs sind min Herren rätig worden, nach m. h. von Bern Kotten ze schicken und inen den Handelfürzehalten, damit st) darzwüschen werben und scheiden zuo dem besten."
4. (Folgt Verhandlung mit denselben, s. o. I.).
5. „Uf solichs ist geraten, nochmaln zuo den Evangelischen hinus ze schicken und si nnzuokeren, nnderzuo minen Herren zuo sitzen und min Herren von Bern ze fertigen; wällen si das nit thuon, nüts dester minder,wo si das nit thuon wurden, miner Herren von Bern Kotten zuo verhören und abzuofertigen, si belibcn hie odernit, und demnach abermaln einen usschutz thuon und die artikel, in denen man beschwärt, fürzenemcn »ud sthandle»; daß man ouch die büchscumeister strafen, und des alten lütpriesters halb, soferr sich die red uf uierfindt, wällen si in ouch hinweg fertigen und strafen. Sol uf den bank gestanden sin und gcredt haben, s"man an die Luterschen züchcn, wälle er venner sin."
V. „Die Evangelischen sind hininkommcn, nämlich Starch, Glutz, T. Schund, U. Kesseler, S. Bpß,Halbenlcib, C. Dürr, Gibeli. Und des großen Rates by zwenzig."
7. Anhörung der ab der Landschaft zurückgekehrten Boten (Antworten der Gemeinden).