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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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November 1529.

(und Glarus).Unser früntlich ?c. Demnach uns dann hievor zno tagen durch unser vilfaltig nachlaufenund anschrycn der schweren und treffcnlichen schuldignng halber, uns mcngerlei weg von unfern gotshuslütenund andern zuogeredt, am verhörtag gen Baden, wie wir dann den ich der tagen persönlichen gesuocht, angesetztgsin, dersclbig dann glichcr gestalt, als wir durch den abschaid, uns ab dein nächsten tag zno Frowenseld zuo-komen, undcrricht, jetzbemelten unfern gotshuslüten anzaigt und vcrkündt worden ist w., und so wir uns nuseinlicher schuldigung, die uns dann unser glimpf und ccr betroffen, vor nwern, deßglichen der andren drper OrtenLuzern, Swiz und Glarns Kotten uf setz ocrschincm tag zuo Baden dermaßen und wie aim frommen gczimpt, verant-wurt und entschuldiget, daran wir dann gcnzlichen achten, sy ain giiot beuüegen empfangen, haben wir st) daruf alsunser schütz und schirmherrcn zum höchsten und obersten angcrücft und gebettcn, uns bp bries und siglcn, so irund die bcnemptcn drü Ort vor vil jaren mit nnsern vorHerren selgen aiigcnommen und nfgericht, belibcn zelassen und uns darbi und allein, warzuo wir recht habint, als ir(en) burger und landman ze schützen und zeschirmen, wie ir dann seinlich unser anschrycn und anrüefen durch üwer erlich sandbottcn, dess wir kam zwifeltragen, gcnuogsamklich undcrricht. Dicwyl wir dann darnf voii jetzbemelten üwcrn Kotten mit niner antwurt,dero wir >ms doch unserm gethanen und zimlichcn anrüefen und bcgcrcn nach dchcins wcgs nit vcrscchcn hettcn,abgefertiget sind, welich dieselb gegeben antwurt dann under andcrm also littet, daß ir des willens und fürnemenssyent, iit unsers gotshus landschaft ze schicken und das regiment und amptlüt daselbs zno setzen und zuo ver-ordnen, damit der guot vorm bösen geschirmpt möge werden ?c., dess wir uns dann größlich befrömbdcn, sohaben wir daruf rates gcpflegen und so vil erfunden, daß uns sölichs dehains wegs nit zuo erlyden sin will,und aldicwyl ivir dann och bißhar nützit anders begert haben m>d noch, denn allein uns by brief und siglen »nddem rechten pliben ze lassen, so langt und ist deßhalber an üch als unser und liusers gotshus schütz und schirm-hcrreii nochmals unser gar hoch und trnngeulich anrüefen und früntlich pitt, ir welliut so guotivillig sin unduns bi brief und siglen, wie die als obvcrstanden üwer loblich fromm vorderen mit unfern vorhcrren feigenangenomen, besigelt und ufgericht haben, bliben und uns widerumb zuo dem uitseru komm lassen, und darbtals üiveru burger nach vermög setz angezaigtcr bcsigelteit bricfen helfen handhaben und schirmen, desselbigen >viruns dann nochmals genzlichen zuo üch verstehe». Ob und iveuue ir uns aber uit darbi ivic ain(en) Herrenund apt des gotshus Santgalleu, der ivir dann rechtlich crwelt, ouch die bestatiguug von bäpstlicher Hniligkntt,deßglichen die regalia und weltlichait von nnsernl aller gncdigistcn Herrn röinischen Kaiser mit aller zuogehörderlangt haben, blyben lassen, sonder nf obangezaigter antwurt, wie uns die zuo Baden worden ist, verharrenund bliben weiten, als wir aber genzlichen nit verhoffcn, so wellen wir üch hicmit ermant und erfordert haben,daß ir und setz üwer hoptman zuo Wyl in unsers gotshus landschaft noch an andern ort und enden, uns undunserm gotshus zuo gehörende, es sige mit besetzung des regimcuts, der hushaben noch derglichcn andrer gwnlt-sami üch one recht nit nnster und fcrcr nudcrziechint, beladint noch anncmint; denn scmlichs die brief und sigchdeßglichen der aid vermöge, welich brief und sigcl dann in aiuem nrtikel mit bedingtlichen warten und haiteruswysen, daß sich die vier Ort au unserm gotshus noch dem sincn ganz dehainer gwaltsami nit undcrwindcnnoch nntiemcn söllint ?c. Und darumb, so wellen wir üch hiermit also semlich recht fürgeschlagcn haben, »nlerpietung, desselbigen an ort und enden, (da) es die zimlich und billichait erliden n>ög, anzuotiemen und zeerwarten, achten ouch, es soll und werde von üch nit widerfochten und an dem end darüber nützit fürgenonnncnund gehandelt. Dann je so fcr ir als unser schütz und schirmherrcn uns und unser gotshus bi dem nnstwnit anders, denn bishar beschecheu ist, schirmen weiten, wurden wir geursachet und gnöt, uns mit andern schinn-herrcn der notdurft nach zuo verstehen, dasselb ir dann, und daß wir one schirm nit bliben können, als dieverständigen wol ermesse» mögen w. Wir haben auch scmlichc maiunng glichergcstalt unfern lieben Herren nu^stünden von Glarus zuogschriben, und also wellen ir wie gctrüm schütz und schirmherrcn Händlern und das bestthuon, wie wir üch dann desselbigen genzlichen und kaius andern vcrtruwcn, ouch zuo üch versechcu und gctrösten-Das begeren und ivend wir alzit umb üch in aller guotivilligknit früntlich bcschulden und verdienen; wir bcgcreuouch deßhalber üwer verschriben antwurt bi disem hierunib gesandten Kotten."

St. A. Zürich: A. Abtei St. Gallen. Stiftsarchiv St. Gallen.