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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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November 1529.

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V.Und diewyl sich dann der bott von Glarus nützit von den botten von Zürich sündert, snnderallein anzöig!, daß er nit wyter geivalt helle, dann zc-losen, und was er hörte, widernmb hcimzebringcn ?c.,cnlschlussend sich die Kotten von Luzcrn und Schweiz, daß ire Herren ob dein Handel gesessen, des abts bnrk nndlnndrecht, onch honptmanschaft brief crdurct, nnd diewyl sy nie nützit anders von im gehört, dann daß er nitein lychter üppiger, snnder von jugent uf ein fromm redlich geistlich gotsförchtig man gewesen, sich allwegfromklich, erlich nnd wol gehalten, wäre deßhalb ircn Herren nützit anmüctigers, dann daß sy in, deßglichen sinconvent und gotshus by irem orden, geistlichem wcscn nnd gotsdicnsten, wie die von altem hör bracht, ouchircn fryheiten, land und lüten, brief und siglen schirmen möchten, als st) ouch der Meinung und des gemüetsivärind, sovil inen möglich und an inen stüend, brief und sigel ze halten, und sich des gotshuses güctern, landund lüten Verwaltung und regiernng ividcr iren ivillen weder umb ktcinS noch großes ze underziehen, es wäredann, daß sy deß von inen ersuocht und erbetten wurdind, ouch darin dem gotshus keinerlei ingriff ze thuon;init bcger, diewyl der landsfridcn vermocht, daß jcderman widernmb zno dem sinen gelassen werden sollte, unddann diser Herr Abt in dem selben fridcn nit ußgcschlossen, daß dann gemeldt ir Eidgnosscn im ouch kein ingriffthnon, sunder in widcrumb zno dem sinen lassen kommen und im des ends brief und sigel halten, oder in dochzuo recht kommen lassen wöltind; Ivo aber das je nit sin mächt, könntend sy im anders nit thnon, dann daßsy anderer irer lieben Eidgnosscn und guotcn stünden rat hierin haben, und was sy nit gcwecren möchte»,geschehen müeßtcn lassen; doch wollend sy sich irer rcchtsami darumb nit begeben, snnder inen die unverletzlich(vor)behaltcn haben. Wo dann solichs in Herren Abts crlydcn ouch nit sin, möchte er wol wyter luogcn.Doch hankt der bott von Schwyz hieran, daß er solichs mit irem wissen und nullen nnd nit hinder inenthnon sollt.

6.Also uff sölichc antwurt redt der Herr Abt, daß er die antwurten der zivcy Orten Luzern und SchwyzZuo großem dank angenommen, diewyl sy in also by brief und siglen, wie dann billich, bclyben lassen wellen!sidnial aber darneben der andern zwcy Orten Zürich und Glarus antwurt under anderem lntet, sy wellen irpotschaft ins gotshus und (die) landschnft (schicken) und das rcgiment, ouch die hußhabcn zuo Wyl und allent-halben versehen und verordnen, damit der guot vor dem bösen gcschirmbt möge werden, da vermeint min g. Herrnit, daß sy im da nützit versähen, snnder sollten sy in der billigkcit und dem landsfridcn nach widernmb zuodem sinen kommen und in dasselb verwalten lassen, achtet ouch, es stand niemands billicher zuo dann im, undsy habend in dem fal gar nützit da gwalt noch macht zuo handle» und im also das sin zuo versehen, das erdann selbs wol könnte. Nun diewyl er an diser irer antwurt verstände, daß sy im villicht brief nnd sigel nitwillens sigcnt zuo halten, das in nun merklich beschwerte, so hat er daruf die benemptcn zwey Ort Luzcrn undSchwyz zum höchsten angeniest und ermant, an den gcmeldteu zwey Orten Zürich und Glarus güetlich aldrechtlich zuo vermögen und zno verschaffen, daß sy im brief und sigel haltind und daby blyben lassind, oderaber, wo das je der gstalt nit sin möchte, als er sich aber nochmals nit versehen wellte, daß sy im dann dieschütz und schirmbrief widerum zuo sinen Händen gcbind, damit er sich demnach mit anderen schirmherren in derEidgnoschaft der notdurft nach versehen könndc, und die sinen gnaden besseren schirm gebeut, dann die. Erwelle ouch kein ander schirm Herren nit annemen, dann der inen gesellig und angenem syge, ouch das thuonmit irem gunst, wissen nnd willen; denn, wenn es den sürgang gewiinnen sollte, bedürft er anderer schirmherrenüber dise schirmherren ze haben.

55-Diser artikcl ist fast anhin beschriben, wie er ergangen; dann nmb sovil, daß der Abt, als er seit,er bedürfte wol über solich schirmherren ander schirmherren, zc lctst daruf beschloß, man wurde in der kuttcnnit bringen, es müeßte noch, mee red bruchen."

Die nicht ergänzte Redaction, jedoch aus der Zürcher Canzlci, hat auch das St. A. Lnccrn: A. AbteiSt. Gallen.

Hieran schließt sich ein bezügliches Schreiben Abt Kilians an Zürich, daS sich im Archiv C. H., I- 24t) 2-14,aber vielfach incorrcct, abgedruckt findet; deßhalb folgt es hier in neuer Abschrift:

4) IS29, 29. November (St. Andreas Abend), Einsiedel». Kilian, Abt von St. Gallen, an Zürich