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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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November 1529.

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genem, sunder in frnntlicher liebe als üwer getrüw lieb Eidgnossen noch befolhen und wol bedacht sigint,erzöigen und uns solichs keins Wegs abschlachen." . . Begehren umgehender freundlich gewährender Antwort.

K. A. Schaffhausc»! Korrespondenzen (Ziircher-Copic).

t. (Berathungen über die Bundesbeschwörung? Vgl. die Noten.)

t (zum Thcil gleich ll) ist aus dem Zürcher Abschied geschöpft, dem dagegen v und k fehlen^ das Berner,Solothurner und Schasfhauser Exemplar hat nur

Zu 1) Diese Verhandlung wurde nicht in den allgemeinen Abschied aufgenommen, sondern extra ge-fertigt. Mit dieser Arbeit war jedoch Zürich so wenig zufrieden, daß es dieselbe mit ausführlichen Zusätzenergänzen ließ. Da dieserVerhörtag" in der Folge sehr häufig citirt und auf die widersprechenden Erklärungender Parteien vielfach hingedeutet wird, so geben wir die Zürcher Bearbeitung in oxtenso, die bloßen Zusätze mit2., eine erweiterte Stelle mit 55. V. bezeichnend. Die ursprüngliche Version ist in den Acten Abtei St. Gallenzu suchen.

2) Die Botschaft von Zürich hatte eine einläßliche Instruction, die aber nur in den Hauptzügen ange-deutet zu werden braucht. 1. Die Boten sollen sich zuvörderst bei den Gesandten von Glarus erkundigen, wasfür Befehle sie haben, ob nämlich ihre Herren mit Zürich vorgehen oder sich dein Beschluß der Landsgcmeinde(22. August) zuwider absöndcrn wollen; je nachdem wird der kleine Rath in der Sache sich weiter entschließen.2. Der Abt mag angehört werden; doch ist den Eidgenossen zu sagen, es wisse jedermann, was man den Gottes-hausleuten zugesagt habe . . ., und da nun der Landfricde dies alles bestätige, und das ganze Treiben des ver-meinten Abtes sich damit nicht vertrage, ... so wolle man rnnd heraus erklären, daß man denselben nicht imLande dulden, sondern alsbald den Gotteshanslcuten ihre Beschwerden nach Billigkeit abnehmen wolle, und zwarfür sich allein, falls auch Glarus nicht mithandcln wollte. Dem Abt ist gar keine Antwort zu geben, sondernschlechthin auf dieser Meinung zu beharren. Wenn etwa die Glarner abfallen würden, so sollen sie an die vonder Landsgemeinde erthcilten Zusagen erinnert und ermahnt werden, ohne weitere Weisung ihrer Herren sichnicht einzulassen; nöthigenfalls wirl> man dann eine Botschaft nach Glarus schicken, ?c.

St. A. Zürich: Jnstruct. II. 07LS; ib. 14514S (letztere ausführlicher, aber laut einer Bemerkuus, Bcyels nicht gebraucht, sondern durch

die kürzer gefaßte ersetzt).

3)Gebesserter ab scheid in des Abts (von) Sanct Gallen Handlung des tags C li-tt) arine zno Baden Anno ?c. xxir.°"

1.Uff discm tag hat anfenklich min g.' Herr von Sanct Gallen vor den Kotten der vier Orten Zürich,Lnzern, Schwyz und Glarus fürbracht, nämlichen, st) möchte villicht verwunderen, was ursach er also bloß,one syne rät crschine, und das zuo verstand, so geschehe das allein von deß wegen, daß im die selbigen sinerät allcsampt in frömdc gelüpt und cids Pflicht genommen syent, nnd deßhalber bedürfend st) im nützit ivederhelfen noch raten, dasselb in dann ouch nit nnbillich träffenlich beschwöre.

By disem artikel redt der vermeint Abt nnstcr, er käme gehörter Ursachen halb also unverfaßt, mitbeger, imc solichs nit in argem noch zno Verachtung ufzenemen; dann er wol bekennen möchte, sich gezymcn,daß er bas und änderst verfaßt kamen sin sollt, hette aber solichs nit mögen zc wegen bringen; dann spne rätim keinen bystand thuon dürften.

2.Nun diewyl aber synen gnaden nff vilfaltig anniesen siner gesandte» Kotten von den vier Orten uffjüngstem tag zuo Frowenfcld discr jetziger verhörtag allhar gan Baden angesetzt syge, von wegen der schwärenund träffcnlichen schuldigung, so synen gnaden von iro Gotshuslüten und sunst anderen znogclegt worden,die im sin glimpf und eer beträffend, sich dcrhalber zuo verantwurtcn, und so er mm aber im abscheid, darübernßgangen, verstanden, daß den GotshnSlüten discr tag glichcr gstalt allste zuo stnd verkündt syge, stüende erda, des willens nnd crbietcns, sich gegen inen und mcnklichcm der gcthanen schuldignng halber der billigtestnach zuo versprechen und zno verantwurtcn, wie einem frommen zuostande und wol gcbürc, und vil lieber, wann

Zugegen »nd under ongen ivärent, und als im nun von den Kotten der vier Orten uss disen sin sürtrag