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November 1329.
solle, wenn zwei oder drei Orte mit sechs oder sieben Orten Streit bekämen, so finden sie, weil sie in diese)»Handel ganz gleichförmig und einmüthig seien, man käme den Vorschriften der Bünde am nächsten mit ihremAnerbieten, vor Basel, Schaffhansen, Appenzell oder jedem unparteiischen Orte Recht zu suchen; wenn ihnendies bewilligt und dabei zugesagt werde, in den Sachen, welche dieses Recht betreffe, nichts vorzunehmen,so wollen sie in den andern Geschäften handeln helfen. Die übrigen Orte meinen aber, man solle das Rechtüben nach Laut der Bünde, wie ja schon ein Ort mit neun Orten gerechtet habe; auf etwas anderes könnenund wollen sie sich nicht einlassen. 4. Da kein Theil von seinen Instructionen weichen will, so wird dcßhalbein Tag nach Lucern angesetzt auf Sonntag vor St. Lucien- und Ottilientag (12. December), wo jedes OrtAntwort geben soll, wie man sich zu einem Recht vereinbaren möge, wonach dann ein Rechtstag zu bezeichnenist. I». Der Vogt im Rheinthal hat jedem der VIII Orte 12Gl. (zu 16 Vtz.) verabfolgt. «. (FürLucern:) Heimzubringen, daß die 38 ^/z Gl., welche Lucern dem Vogt im Sargunserland noch schuldig ist,beförderlich nach Zug geschickt werden. «I. Der Bote von Lucern hat dem von Zug, zu Händen Vogt JacobStockers, 7 Gl. (zu 16 Btz.) bezahlt, v. Mit dem Stadtschreiber von Baden ist man in Betreff der Aus-fertigung des Landfriedens übereingekommen, das; ihm jedes Ort auf dem nächsten Tag zu Lucern 6'/zSonnenkronen bezahle, t. „Gedenkend bogt Stocker von Zug siben guldin, sechszehen batzen für ein guttun,und zechen batzen förderlich gan Zug zuo schicken."
K» (Verhandlung der IV Orte mit dem Abt von St. Gallen; s. Noten.)
I». 1329, 27. November (Samstag nach Katharinä), Baden. Zürich, Bern und Appenzell schreiben anRothweil. „Unser Herren und obern hettcnd sich je gänzlich versehen, (daß) ir inen der früntlichen ganz trungen-lichen bitt, so verrückter tagen von wegen üwer vertribenen mitburgeren an üch durch ir ersam botschaft und sunstzum allergcflissnisten gelanget, nit Verzügen, sunder deren nß fründlichem eidgnössischem willen gewillfarct,üweren zorn abgelassen und üwer gemllet zuo güetigen gnaden erlinden und bewegen lassen hettend. Ist dochgemeldten vertribenen über solichs kürzlich ein verkllndung des inhalts, daß ir in etlichen kurzen tagen zuodem iren gryfen, üwer buoß darvon ncmen und (das) überig iren schuldneren folgen lassen wellind, von üch zuo-kommen, das unfern obern und uns von wegen der armen lüten, so sunst in großem elend VerHaft und sichMangel rechtens zum höchsten erklagend, ganz schmerzlich zuo herzen gat und groß bedurens daran haben. Diewylsy dann ouch unser Eidgnossen, und wir inen nit allein vermög der pünden, sunder auch uß cristenlicher liebefrüntlich und in irem anligen beholfcn ze sin nit allein schuldig, sunder ouch günstigs willens geneigt, undunser obern züosampt uns je des hohen vertruwens zno üch sind, (daß) ir inen diß ir zimlich bitt, diewyl üchdie ganz unbeschwerlich und onnachteilig ist, nit abschlahen werdind, habend sy und wir uns nit überhebenkönnen, üch noch einmal mit fürbitt zno beladen. Und ist hieruf von wegen dickgemeldter unserer Herren undoberen an üch, unser fürgcliebte Eidgnossen, nachmalen unser allerfründlichist hochgeflissen ernstlich und trungeu-lich bitt und begeren, ir wellind vorab gott, das bitter lyden sines geliebten suns und uns umb so vil eereuund in ansehung alter trüw und frttndschaft, ouch alles liebs und leids, so unser vorder», ir und wir je undje mit einander» gchcbt, disen Handel ein kurze zyt und nemlich unz zuo nächst kommendem nüwen jar, allenüwern rechten und strafen on schaden, güetiglich ruowen lassen und gegen gemeldten armen mit vertribung de»iren mitlcr zit nit fürfaren, sundcr üch... so gnädig und güetig hierin gegen inen bcwysen, als ir wöltend,daß wir üch zuo glychem wolgefallen gebunden wärind, dann wir je nngezwyfclter Hoffnung sind, (daß)uns diser wolmüglichen bitt umb meerer fründschaft willen gewüren und üch hierin, daß wir üch nit unan-