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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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November 1529.

wegen der Behausung und Besoldung des Prädicauten mit einander stößig sind, und jener auf Zürich Rechtgeboten hat so werden beide Parteien auf heut über acht Tage hieher geladen, um ihnen Recht ergehe» zulassen, wenn sie nicht gütlich verglichen werden könnten. Hierüber ist dem Boten von Zurzach ans seinBegehren eine schriftliche Erklärung gegeben worden.

Die beiden Acte liegen in getrennten Concepten vor.

Zu !>. l529, 25. Octobcr (Montag vor Simonis et Inda). Zürich an (die Chorherren der StiftZurzach). Gruß ?c.Wir verneinend, daß ir üch selbs on guust und gehäll der unscrn von Zurzach undwider iren willen der kleinatern und kilchenzierden daselbst underzogen, hinder üwcr schloß und Müsset geleitund verwarct, das aber inen beschwerlich und ungemein syn, und wol vermeint hettind, sölichs mit einsRaths gunst und zuothuon beschehen und nit also hinder inen durchgangen worden wäre. Und diewyl danndie verwarung gedachter kleinater und ornatcn durch unser Eidgnossen uf der jarrechnung zuo Baden nit üch,snnder richtcrn und raten zuo Zurzach befolchen worden, wie dann ir schryben solichs heiter vermag und znogibt,so ist dcßhalb an üch unser ernstlich beger, will und Meinung, daß ir üch in disem fal der erkantniß und deinbefälch gemelier unserer Eidgnossen glychförmig machind, dem geläbind und die schlüssel nnrucks on alles wytersperren und verziehen von üwcrn zuo gedachter richtern und röten, als zuo gemeinen Händen, unz zuo wytererfürsehung unser und unserer Eidgnossen stellind und übergäbind und nit länger vorhaltind, mit fründlicher ver-manung, ir wcllind um srid, ruow und cinigkeit, onch wolfart, nutz und eer willen gemeiner Eidgnoschaft, dünnstdoch ir als die geistlich gencmptcn nach den früchten des geists gottes billich leben und friden ze stiften geneigtsin sollent, üch dem gottswort und der biderwcn lüten, by denen ir wonen müesscnd, gefallen und mceren, diewylsy sich mit uns im glauben glychförmig ze machen, ob gott will rechter christenlicher erbarkcit, erkennt, undfnstich üch üwers ergerlichen stands, lebens und wcsens länger nit gcstattnen werdend, güetiklich mit hörnng deswort Gottes und ander» christcnlichcn tagenden verglichen und dem landsfridcn, auch christlicher warheit undgottes ordnung nit widersetzen, sunder dem willen und warheit Gottes statt geben, von der huory und üwermverwändten, unbegründten pfaffenstand, auch der mäß und anderen dinglichen nichtigen, vor gott und mit grundder geschrift verworfenen cerimonien und erdichten gottsdiensten, deren wir üch in kraft obangcrcgten meerenskeins wegs gestatten werdend, abstan und üch deren rüewigen, auch die biderben lüt, denen die ganz widrig,wyter damit unbekümmert lassen, auch kein mäß, weder in noch usserhalb dein kilchspil, soferr ir ächterd by inenhushäblich wonen wellend, halten und inen kein ergerniß geben, snnder als cristenlich geistlichen allen Widerwillenund Ungunst fallen lassen und üch so früntlich, erbarlich und wol tragen, als ir gemeiner Eidgnoschaft und üwerselbs frid und ruow begercnd. Dann sölten ir understan, mit üwer widerspänigkeit vil rinruowen zuo erwcgen,möchteud ir wol gedenken, daß üch solichs zuo keinen statten reiche», sunder villicht mit der zyt zuo schwärwurd; dann wir uns und die biderwen lüt by ufgerichtem landsfriden und was uns der znogibt, mit kraft Gottunsers Heils ze schützen understan und doran unser lyb und guot binden wellend; darnach mögend ir üch wissenze halten. So ir üch aber fridlich und früntlich schicken, wellend wir üch dargcgcn geneigten willen und allengunst zuo bemysen und ouch by dem, darzuo ir göttlich recht Hand, ze handhaben guotwillig syn, damit Gott zuowarer erkantniß der geschrift und sins göttlichen willens allzit wol befolchen." St. A. Zürich: A. Zurzach-

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Dern. 1529» 18. und 19. November.

Staatsarchiv Bern: Instruction-», Siit. Rathsbuch Nr. SS», p. SSS, 2ZI.

k Infolge der Vorträge der Boten von Frei bürg und Solothurn, betreffend die (Schirmhcrrschastüber die) Klöster im Thurgau, hat man sich in nahezu gleichem Sinne erklärt, daß man nämlich an der