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November 1529.
erwogen und der Botschaft zu Ehren bewilligt, daß ein Tag gehalten werde, doch mit den Bedingen, daßFreiburg sich nicht weiter verpflichte, als der Bund mit Philibert sage, und daß Bern sich auch einlasse.3. Ans Begehren der Grafschaft Greyerz, daß der Rechtshandel eingestellt werde, hat man erwidert, „daßman das recht sol verfüeren gegen (den) grasen; dann man well wüssen, wer mincn Herren Hinderrucks hatkundschaft verhört. Darzuo well (man?) nützig im brief sin noch besiglen, als er geurtheilt hat, ouch dabyvon derglychen bnrgrecht nit stan, diewyl das nit in spännen noch stoßen gesin ist." 4. „Der Herr von Vornz(Val Ruz?) ist mnb sin burgrecht komm, darumb daß er min Herren gefatzet und in kosten gebracht niit dem,daß er sin Herrschaft hat andern verkouft dann minen Herren, als ers inen-sdoch) zuogesagt hat."
Des Zusammenhangs wegen sind für das Hauptgeschäft einige Acten nachzuholen:
1) 1529, 31. October. Bern an den Herzog von Savoyen. »Illustrissiras sts. 1. bkoas avoas rsosavos Isttrss xar vostrs lrsraulcl b'auoon st ls soutonn «licsllss Uisn sirtsaclu, sur lssizukllss, ooiaias pur avant,voas r<«pno'loi«s sstrs sutikrsaasnt nostrs vonloir st intsiition tisulls, soiaras vos aardassacksurs voasont rapourts, assavoir gas las artiolss ^ntsnus ss alliairsss cpiavons enssardls, c^ul sont cksroZatiks n aostranslässs st livsrtss, ns pouvons nt vonlons soakkrir; 1s prsiaisr sst cls vons cloanor aicks sn trois ckioossss,Esasvs, Imasanas st Lion, a aos praprss clsspsns sts.; ls sssoncl, äs non pouvoir aoosptsr sn doargsois oitss,villss, oominunanlts?:, ssignsuriss eto. cls vos paz^s ni clslrors, a oauss ckss cznsnx grists vous avions pur mclsvaat rssorlpt st noas clssslarss cls los non pouvoir xortsr, voas ackvsrtissaat gas «Ispuis gas las ans eisrsnouvsllsr lss allianoss cksutrs nous sstoint passss, gas «loussiss snvo^sr aindassacks paar es Kurs, es gaspar vos Isttrss promitss, toutsskois aa sa lisu, st «lavantaigg gas an rnois aprss 1a ssntsnes «In sapsrarliitrsesla soi clsat taus. Nour autant, sil sst cls vostrs plaisir cls vous z? assorcksr, 1s poavs? snoors kairs. Ltarcts vivrs st voisinsr avso vous sn aneisnns ainitis st allianoss suramss toassours prssts ot «1s don vonloir,rsssrvsss toutsskois nos lidsrtss st kranolnsss. Lt paar es cpiavons easss lss Isttrss ckss allianess eontsnantsslssclits artiolss, voas Prions cks lairs cls nrssrns st noas rsnvo^sr nos sesaax. 2. (Zaant aa üsrnoarant touoliaatlss plaigsriss sscprsllss suiamss oliliMS paar voas, voas voalons dum aclvsrtir gas voalons ssrelisr moz^sn cksnsortir; poar aatant ackviss(?i) cks noas sn sxtrairs sans clilation gasleongas, ckssirant sar es vostrsrssponss. <- . . St. A. B-ru! Wclsch Miss. ISS.
Eine deutsche Mintlte hat das Rnthsbnch Nr. 223, p. 179.
2) 1529, 31. October. Bern an Freiburg. 1. Es habe ohne Zweifel noch in frischer Gedächtnis), waswegen der nachtheiligen Artikel in den savoyischen Bünden gehandelt worden; nun finde man einen Brief, denes nicht besiegelt habe, hier nicht und vermuthe daher, daß derselbe noch in Freibnrg liege; denn Solothurnberichte, es seien nur zwei Exemplare ausgefertigt, das eine dem Herzog, und das andere nach Bern gelegtworden; man bitte nun, denselben zu suchen und herüber zu schicken, was gefunden werde. 2. Dank für diegute Aufnahme des Goldschmids M. Martin. Da die Untersuchung der Lausanner Münze zeige, daß in der„Aufzahl" ein Betrug, und der Silbergehalt zu schwach sei, so gebühre sich einzuschreiten, da man gemeinsamzwischen dem Bischof und den Bürgern der Münze wegen einen Vertrag gemacht habe; weil nun der Bischofden bestimmten „Ursatz" verwirkt habe, so wäre darüber zu rathschlngen, und stelle man Freibnrg anHeim, deßhalbeinen Tag anzusetzen. St. A. B-n>: T-msch Miss. n. rse b, «27».
3) 1529, 3. November. Freibnrg an den Herzog von Savoyen. Antwort ans sein Schreiben: Mansei des Willens, das Bündnis) und die gute Nachbarschaft zu erhalten, wie man es bereits den Gesandteneröffnet habe, gemäß dem Tractat mit Herzog Philibert, aber nicht darüber hinaus; auch begehre man endlichAntwort (über die Erneuerung ?), da der von Bern gesetzte Termin eines Monats verflossen sei.
K. A. Jr-iburg: Miss. B. IX und X. 5Sd.